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Veröffentlicht am 25­.02.2026

25.2.2026 - vaticannews.va

D: Hoffnungen zum neuen DBK-Vorsitz

An den neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) knüpfen sich Hoffnungen und Erwartungen von Seiten verschiedener kirchlicher und nicht-kirchlicher Gruppen. Zusammenfassung einiger Stimmen.

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Reformorientierte kirchliche Gruppierungen und Verbände richteten bereits am Dienstag erste Forderungen an den Hildesheimer Bischof. Die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Irme Stetter-Karp, appellierte an den Reformwillen des neuen Vorsitzenden: „Wir brauchen Ihr Herz für Reform und Zusammenhalt“, schrieb sie laut Katholischer Nachrichten-Agentur (KNA) in ihrem Glückwunschbrief. Wilmers Wahl sei eine Richtungsentscheidung für die Kirche in Deutschland. Auch der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) mahnten die Fortführung von Reformen an. „Insbesondere junge Menschen erwarten Beteiligung, Transparenz und eine Umsetzung der getroffenen Entscheidungen“, sagte der BDKJ-Vorsitzende Volker Andres.

Aufarbeitung von Missbrauch

Die Reformgruppierung „Wir sind Kirche“ betonte, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs sei ebenfalls weiterhin ein zentrales Thema. Der Betroffenenverein „Eckiger Tisch“, der die Interessen von Missbrauchsüberlebenden vertritt, erinnerte mit Blick aus Wilmers Wahl daran, dass die Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt oberste Priorität haben müsse und Betroffeneninteressen in den Mittelpunkt gestellt werden müssten. Sie richteten eine Reihe konkreter Forderungen an den neuen DBK-Vorsitzenden, darunter etwa, versäumte Meldungen bei den Unfallkassen aufzuarbeiten. Unterlassene Meldungen hätten Betroffene um Heilbehandlungen, Rehabilitationsmaßnahmen und Rentenansprüche gebracht, schrieb „Eckiger Tisch“.

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https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2026-02/wilmer-dbk-vorsitzender-hoffnungen-wahl-juden-eckiger-tisch-zdk.html

Zuletzt geändert am 28­.02.2026