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Veröffentlicht am 14­.10.2014

Konziliarer Ratschlag 17.-19. Okt. 2014 Frankfurt/M

Mit dem Konziliaren Ratschlag „gott.macht.sprache“ wurde vom 17. bis 19. Oktober 2014 in Frankfurt/Main die Konziliare Versammlung vom Oktober 2012 weitergeführt. Die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche hat sich daran mit dem Workshop "Der Herr nehme das Opfer an aus deinen Händen" beteiligt. In anderen Workshops der knapp 100 Menschen aus Gemeinden, Gruppen, Verbänden und Initiativen ging es um die Sprache des Krieges, die Religion des Kapitalismus, um Schule und Bildung, aber auch um das Schweigen angesichts sexualisierter Gewalt in kirchlichen Einrichtungen und vieles mehr.

Den Einführungsvortrag hielten Dr. Kuno Füssel und Dr. Michael Ramminger, zum Schluss sprach Prof. Renate Wind. Ein nächster Schritt wird im November nächsten Jahres eine internationale Versammlung in Rom aus Anlass des 50. Jahrestages des Katakombenpaktes sein.

> Bericht des Konziliaren Ratschlags 2014

> Einladung > Einladungs-Flyer (PDF)


aus dem Rundbrief der Plattform Theologie und Befreiung:

Vom 17.-19.10. trafen sich im Rahmen des Konziliaren Ratschlags in Frankfurt knapp 100 Menschen aus Gemeinden, Gruppen, Verbänden und Initiativen unter dem Thema „gott.macht.sprache“. In den Workshops ging es um die Sprache des Krieges, die Religion des Kapitalismus, um Schule und Bildung, aber auch um das Schweigen angesichts sexualisierter Gewalt in kirchlichen Einrichtungen und vieles mehr. Die Grundproblematik war so beschrieben: „Wer die Schlüsselworte für die großen Sehnsüchte der Zeit besetzen kann, der wird auch dort, wo die alltäglichen Konflikte ausgetragen werden, gehört werden. Wie und von welchem Gott wir reden können, soll aus den verschiedenen Orten unserer Leben das Thema sein.“ Kuno Füssel und Michael Ramminger sagten in ihrem Eröffnungsvortrag:“Wir brauchen keine neue Sprache, wenn wir nichts zu sagen haben und wir haben nichts zu sagen, wenn wir keine Erfahrungen weiterzugeben haben, die auch für andere hilfreich sind“ und forderten: „den Mut finden, jene riskanten Überschreitungen in Wort und Tat zu wagen, die unsere Traditionen durchziehen, und die immer noch uneingelöst sind“. Zum Abschluss erinnerte die evangelische Exegetin Renate Wind an das Motto der französischen Arbeiterpriester „Partager la vie, in Solidarität das Leben teilen, um eine Gegenkultur zu entwickeln, eine mystische Spiritualität, um die Logik von Macht, Profit, Konkurrenz und Ranking zu durchbrechen.“

Das Treffen war von Mitgliedern unterschiedlicher Reformgruppen vorbereitet: Freckenhorster Kreis/Arbeitsgemeinschaft der Priester und Solidaritätsgruppen * Leserinitiative Publik Forum * Katholische Arbeitnehmer-Bewegung im Bistum Trier * Befreiungstheologisches Netzwerk * Arbeitskreis ReligionslehrerIn des ITP * KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche * Institut für Theologie und Politik * AG Feminismus und Kirchen

Zuletzt geändert am 06­.11.2014

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