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Veröffentlicht am 26­.02.2026

Wir sind Kirche nach DBK-VV

„Für eine synodale Kirche der Hoffnung und Solidarität!“

Wir sind Kirche zum Abschluss der Frühjahrs-Vollversammlung der DBK

Pressemitteilung München/Würzburg, 26. Februar 2026

Die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche begrüßt die klaren Beschlüsse und Aussagen der Deutschen Bischofskonferenz bezüglich Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenhalt, die angesichts der anstehenden Wahlen in diesem Jahr besonders wichtig sind. Auch bei weiter zurückgehenden Mitgliedszahlen und Kirchensteuereinnahmen sollten die Kirchenleitungen alles tun, damit kirchliches Leben und Engagement auch weiterhin überall in Deutschland möglich und erkennbar bleibt. Die vorgestellten Arbeitshilfen zur diakonischen Kirchenentwicklung sowie zur Ehrenamts- und Engagement-Entwicklung sind richtige Ansätze, die einem resignierenden Rückzug aus der Fläche entgegenwirken können.

Vom Vatikan erwartet Wir sind Kirche, dass dieser jetzt möglichst bald seine endgültige Zustimmung zur Satzung der künftigen Synodalkonferenz gibt. Alles andere wäre nach den langwierigen Verhandlungen und der Berücksichtigung aller römischen Einwände durch nichts zu rechtfertigen. Aber unabhängig davon sind die Bischöfe in Deutschland gefragt, kurzfristig konkrete Reformen umzusetzen, ohne die „die Vision einer synodalen Kirche nicht glaubwürdig sein“ wird, wie es im Abschlussdokument der Weltsynode (Nr. 94) heißt. Der von Papst Leo übernommene Fahrplan für die Weltsynode sieht vor, dass bis Jahresende 2026 alle Diözesen und bis Ende 2027 alle Ortskirchen, hier also die Ebene der Bischofskonferenz, Reformen sichtbar umsetzen sollen. Da gibt es in allen Diözesen noch viel zu tun! Der Synodale Weg in Deutschland hat dafür wichtige Vorarbeiten geleistet, z.B. bezüglich „Laien“-Predigt, Tauferlaubnis und Eheassistenz, die auch in die Weltsynode einfließen.

Neben der „Frauenfrage“ bleibt die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt eine Daueraufgabe, dem sich das ganze Episkopat mit noch größerer Konsequenz und Transparenz stellen muss. Alle Bischöfe müssen bereit sein, sich an gemeinsam mit Laien getroffene Entscheidungen zu halten, Stichwort „Selbstverpflichtung“. Synodalität darf kein Feigenblatt bleiben, sondern muss reale Mitverantwortung und geteilte Entscheidungsgewalt ermöglichen". 

Dem neugewählten Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, dem Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ, sowie der wiedergewählten Generalsekretärin Dr. Beate Gilles wünscht Wir sind Kirche Gottes Segen und die volle Unterstützung aller deutschen Bischöfe.

Pressekontakt Wir sind Kirche-Bundesteam:

Christian Weisner, presse@wir-sind-kirche.de, 0172 518 40 82

 

Andere Stimmen

Abschlusspressekonferenz der Frühjahrs-Vollversammlung 2026 der Deutschen Bischofskonferenz in Würzburg und Pressebericht von Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz 
> www.dbk.de 26.2.2026

Deutsche Bischöfe wollen in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
> katholisch.de 26.2.2026

kfd: Frauenpredigt: Lange gefordert – jetzt eingeleitet
> kfd.de 26.2.2026

 

 

 

Zuletzt geändert am 26­.02.2026