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Veröffentlicht am 29­.12.2006

Einsetzungsworte "pro multis"

Außerhalb der Kirche kein Heil?

Die KirchenVolksBewegung fragt angesichts der von Rom angeordneten Änderung der Übersetzung der Einsetzungworte von "für alle" in "für viele": Was ist Absicht und Hintergrund dieser Rückkehr zur wörtlich zwar richtigen aber theologisch problematischen vorkonzialiaren Übersetzung "für viele"?

Die nachkonziliaren Übersetzungen "für alle", "per tutti" etc. sind 1975 und 1984 von römischen Gremien intensiv geprüft worden. Und sogar in dem jetzt vom Papst angewiesen Schreiben der Gottesdienstkongregation heißt es: "Der Wortlaut ,für alle' stimmt unzweifelhaft mit einer korrekten Interpretation der Absicht unseres Herrn überein, wie sie im Text ausgedrückt wird. Es ist ein Dogma des Glaubens, dass Christus für alle Männer und Frauen am Kreuz gestorben ist."

Verfolgt Papst Benedikt trotzdem wieder sein altes Thema, das er schon mit der Erklärung "Dominus Jesus" im Jahr 2001 intonierte: Extra ecclesiam nulla salus. (Außerhalb der Kirche kein Heil)?

> Aktuelle Stellungnahme der KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche durch den Liturgiewissenschaftler Univ.-Prof. Dr. Albert Gerhards sowie Hintergrundartikel der Liturgiewissenschaftler Univ.-Prof. Dr. em. Klemens Richter und Univ.-Prof. em. Dr. Karl Schlemmer

Zuletzt geändert am 29­.12.2006

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