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Veröffentlicht am 12­.09.2006

Papstbesuch

Wir sind Kirche zur Ankündigungen des Papstes zur Ökumene


Pressemitteilung

Wir sind Kirche: Ankündigungen des Papstes zur Ökumene dürfen nicht ohne Folgen und Früchte bleiben. Erwartungen an die folgenden Tage. Dialogverweigerung mit der Internationalen Bewegung Wir sind Kirche.

Die KirchenVolksBewegung begrüßt die sehr deutlichen Worte, die der evangelische Bundespräsident Dr. Horst Köhler beim Empfang von Papst Benedikt vor allem bezüglich der Ökumene gefunden hat.

Wenn die spontane Antwort des Papstes, sich mit "Herz und Verstand" darum zu bemühen, "dass wir zueinander kommen", allerdings noch lange ohne konkrete Folgen und Früchte bleibt, werden die Menschen, die den Papst so begeistert in seiner Heimat empfangen haben, sehr enttäuscht sein. Schon bei seinem Amtsantritt hatte Papst Benedikt konkret sichtbare Zeichen der Ökumene angekündigt.

Die katholische Reformbewegung begrüßt ebenso, gerade im Hinblick auf den 2010 in München stattfindenden Zweiten Ökumenischen Kirchentag, dass Landesbischof Dr. Johannes Friedrich angekündigt hat, den Papst darum zu bitten, dass dieser die katholischen Bischöfe ermutigt, Regelungen zu finden, die Ehepartnern unterschiedlicher Konfessionen gemeinsame Eucharistie- und Abendmahlsfeiern ermöglichen.

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Die folgenden Tage werden zeigen, ob Papst Benedikt XVI., der einst fortschrittliche deutsche Konzilstheologe Joseph Ratzinger, der aber auch mehr als 23 Jahre verantwortlich in der römischen Glaubenskongregation gewirkt hat, bei seinem Besuch in Bayern konkrete Hoffnungszeichen vor allem für die Frauen, für die Jugend und für die Laien insgesamt bringen wird.

Angesichts der unseligen Konflikte in seinem Heimatbistum Regensburg wird es nach Auffassung der KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche vor allem bedeutsam sein, wie sich der Papst zur Aufgabe der Laien in der Kirche und zum Laienapostolat in der Welt äußern wird. Wir sind Kirche hofft, dass Papst Benedikt als "Oberster Brückenbauer" - "Pontifex Maximus" ist ja einer der Titel des Bischofs von Rom - zur Streitschlichtung zwischen dem dortigen Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller und den Laien im dortigen Bistum wird beitragen können.

Dialogverweigerung mit der Internationalen Bewegung Wir sind Kirche

Die Internationale Bewegung Wir sind Kirche hatte Papst Benedikt XVI. nach seiner Wahl brieflich Gottes Segen gewünscht und dabei auch um ein Gespräch gebeten. Diese Bitte war ohne Antwort geblieben. Auf die erneute Bitte in diesem Jahr ließ das Staatssekretariat in Rom über die Apostolische Nuntiatur in Berlin mitteilen, "dass Ihrem Anliegen leider nicht entsprochen werden kann. Sie und die anderen Mitglieder können zu jeder Zeit mit den Bischöfen und Priestern der zuständigen Bistümer und Pfarreien einen konstruktiven Dialog über die aktuellen Fragen und Probleme in der Kirche führen."

Zuletzt geändert am 12­.09.2006

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