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Wir sind Kirche-Adventskalender 2019


zusammengestellt von Sigrid Grabmeier

 

2. Dienstag im Advent 10. Dezember 2019

Die Himmel sollen sich freuen, die Erde jubeln, das Meer rausche und was es erfüllt!
Das Feld jauchze laut und was darauf lebt, es sollen jubeln alle Bäume des Waldes

Psalm 96 Bibel in gerechter Sprache

Äthiopische Bauern haben mit zahlreichen Herausforderungen zu kämpfen. Da ist zum einen das kleinparzellierte Land: Einer Familie steht oft gerade so viel Acker zur Verfügung, wie sie zum Überleben braucht. Ein weiteres Problem sind die Dürreperioden, die immer wieder die Ernten bedrohen.
Doch auch starker Regen kann Feldern und Weideland Schaden zufügen, vor allem, wenn das Land gerodet oder überweidet ist und keine Bäume, Büsche oder Gräser die talwärts stürzenden Wassermassen bremsen. Dann schwemmen die Fluten wertvollen Mutterboden fort und fräsen im Laufe der Zeit tiefe Gräben ins Land, die den Ackerbau zusätzlich erschweren.
Gemeinsam mit den Bauern will Menschen für Menschen die landwirtschaftliche Produktivität steigern. Dazu gehören neben dem Einsatz effektiver Anbaumethoden auch Maßnahmen zum Erhalt der natürlichen Ressourcen, die die Erosion und das Auslaugen der Böden verhindern. Denn genügend fruchtbare Acker- und Weideflächen bedeuten auch: genug Nahrungsmittel für die Bauern und Hirten und ihre Familien. Viele von ihnen können auf diese Weise sogar neue Einkommensquellen durch den Verkauf von Erzeugnissen auf dem Markt erschließen.

https://www.menschenfuermenschen.de/schwerpunkte/landwirtschaft/erosionsschutz-zur-ernaehrungssicherung-in-wore-illu/

 

 

2. Montag der Adventszeit, 9. Dezember 2019
zum Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria

Alle Enden der Erde sahen das befreiende Handeln unserer Gottheit.
Rufe laut zu Adonaj, du ganze Erde!
Seid heiter, jubelt, musiziert!

Psalm 98, Bibel in gerechter Sprache

Meine Seele lobt die Lebendige,
und mein Geist jubelt über Gott, die mich gerettet hat.
Der Evangelist lässt Maria singen. Sie singt ein altes Lied, wie es schon Propheten und Psalmisten vor ihr gesungen haben. Sie singt von der Hoffnung auf Gott, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit. Sie singt ein altes Lied ganz neu, als junge Frau in Erwartung ihres ersten Kindes, von dem sie weiß, dass es groß sein wird und „Sohn des Höchsten“ genannt werden wird. Lukas lässt Maria singen, gleichsam als Vorwort für das Leben, Wirken und die Botschaft Jesu, sie wird selbst zur Prophetin.
Erfüllt von überwältigender Freude singt sie dieses Lied als Lob, als Dank und auch als Protest gegen die bestehenden Verhältnisse. Sie singt von Gott, der sie erwählt hat, der nicht gemeinsame Sache mit den Mächtigen, mit den Ausbeutern und Reichen macht, der auf der Seite der Armen und Ausgegrenz- ten steht, der zu seinem Wort steht und treu ist. Sie singt von einer besseren Welt.
Sie kündigt in ihrem Lobpreis Gottes die Botschaft und das Handeln ihres Sohnes Jesus an, den sie bis zu seiner Ermordung durch die politischen und religiösen Machthaber am Kreuz begleiten wird. Er setzt in seinem Leben vor allem auf sein Handeln gegenüber Menschen am Rande der Gesellschaft und seine Botschaft von der Nächstenliebe als Weg zu einer besseren Welt. Damit provoziert er den Argwohn und den Hass der herrschenden Klasse, denn sie fürchten diese subversive Revolution mehr als jeden offenen Auf- stand. Jesus lebt sein Leben und verkündet Gottes Zuwendung bis zur bitteren Konsequenz, den Tod am Kreuz. Doch sein Leben und seine Botschaft sind stärker als der Tod.
Nichts hat dieses Lied an Aktualität verloren, immer und immer wieder- holen sich Machtkämpfe, Ungerechtigkeit, Habgier, Ausbeutung, Zerstörung und Kriege. Immer und immer wieder erklingt dieses Lied der jungen Frau Maria aus Nazareth. Immer und immer wieder macht dieses Lied Mut, gegen das Unrecht aufzustehen, damit eine bessere Welt möglich wird.
Sigrid Grabmeier zu Lk 1, 46-56
 

 

 

      2. Sonntag im Advent, 8. Dezember 2019

Er richte dein Volk in Gerechtigkeit,
verhelfe den Gebeugten zum Recht.
Dann tragen die Berge Frieden,
die Hügel Gerechtigkeit für das Volk.

Psalm 72 Bibel in gerechter Sprache

In Brasilien brennt schon wieder eine Bioregion. Nach den großen Bränden im Amazonaswald, im August und September, ist jetzt das Pantanal dran. Alleine in der Region um die Städte Corumbá und Miranda, im Teilstaat Mato Grosso do Sul, hat das Feuer in den letzten Tagen eine Fläche von 122.000 Hektar vernichtet, veröffentlichte das staatliche Klimainstitut Inpe. Aber anders als bei den Bränden Amazoniens, finden die Brände im Pantanal kaum Beachtung in den Medien. …
"Zu größten Teil sind das von Menschenhand verursachte Brände", sagt Carlos Rittl vom Klima-ThinkTank Observatório do Clima im Gespräch mit der DW. Da steckten Landwirte dahinter oder andere Leute. "Seit Monaten brennt es nun, aber es wird nicht so wahrgenommen wie in Amazonien. Aber die Situation hier ist sehr, sehr kritisch."...
Aber nicht nur die Medien ignorierten das Pantanal, sondern auch die Zentralregierung in Brasília, so Dias. "Die Regierung macht sich nicht besonders große Sorgen, auch weil ja nur wenige Menschen das Pantanal tatsächlich kennen. Und deshalb geben sie dieser Region weniger Beachtung. Wir haben hier beobachtet, wie spät die Regierung auf die Brände reagierte. Hier bedarf es einer vorsorglichen Kontrollpolitik, an der auch die Regierung mitwirkt."...
Auch für Carlos Rittl hat die Regierung eine Mitschuld an den ausufernden Bränden. "Das ist ja auch eine Folge des Toleranz-Diskurses der Regierung gegenüber den Verbrechen; dem Versprechen, dass die Gesetze geändert werden, dass illegale Brände nicht bestraft werden. Und ständig trifft sich Präsident Jair Bolsonaro und Umweltminister Ricardo Salles mit Leuten, die Verbrechen begehen, in den Goldsucherlagern in Amazonien. Und stets weckt man die Hoffnung, dass das, was illegal ist, legalisiert wird. Das macht glauben, dass diese Regierung einfach alles erlauben wird."

https://www.dw.com/de/brasiliens-nächste-feuerkatastrophe/a-51173887

Thomas Milz, 9.11.2019, Deutsche Welle: Brasiliens nächste Feuerkatastrophe

 

 

 

1. Samstag im Advent, 7. Dezember 2019

DIE HEILIGE baut Jerusalem wieder auf,
sammelt die Vertriebenen Israels.
Sie heilt die, deren Herz zerbrochen ist, verbindet ihre Wunden.
Sie zählt die Zahl der Sterne, ruft sie alle beim Namen.
Groß ist die göttliche Macht, voller Kraft,
ihre Einsicht ist grenzenlos.
DIE HEILIGE hilft den Elenden wieder auf,
wirft die Gewalttätigen zu Boden.

Psalm 147 Bibel in gerechter Sprache

Lord Dubs – Ein Lobbyist für Flüchtlingskinder

Der 83jährige Lord Alfred Dubs, gebürtiger Tscheche, setzt sich im britischen Oberhaus für minderjährige Flüchtlinge ein. Als Kind war er selbst vor den Nazis geflohen, heute möchte er gern etwas zurückgeben. ZDFmediathek, 11.11.2019 – 2 min.
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-in-europa/lord-dubs-100.html
 

 

 

1. Freitag im Advent, 6. Dezember 2019

Eines erbitte ich von DER EWIGEN, das wünsche ich mir:
ich möchte im Haus DER EWIGRN bleiben,
alle Tage meines Lebens,
um die Freundlichkeit DER EWIGEN zu erfahren,
um in ihrem Tempel Einsicht zu gewinnen.

Psalm 27, Bibel in gerechter Sprache

In einer warmen Sommernacht im Jahre 1993 sah Pedro Dabrowski SDB, wie Polizeipatrouillen Straßenkinder in Lima verfolgten. Sie wollten sie festnehmen und ins Gefängnis schicken. Pater Pedro zögerte nicht lange und öffnete den Kindern und Jugendlichen die Tür seines Hauses. So konnten sie sich im Innenhof des Gebäudes verstecken. Seit dieser Nacht bieten die Salesianer Don Boscos Kindern und Jugendlichen, die in Lima auf der Straße leben, ein Zuhause.

Haus für Strassenkinder Don Bosco Peru https://www.don-bosco-mondo.de/informieren/strassenkinder/behuetet-im-haus-der-liebevollen-aufnahme/

 

1. Freitag im Advent, 6. Dezember 2019

Eines erbitte ich von DER EWIGEN, das wünsche ich mir:
ich möchte im Haus DER EWIGRN bleiben,
alle Tage meines Lebens,
um die Freundlichkeit DER EWIGEN zu erfahren,
um in ihrem Tempel Einsicht zu gewinnen.

Psalm 27, Bibel in gerechter Sprache

In einer warmen Sommernacht im Jahre 1993 sah Pedro Dabrowski SDB, wie Polizeipatrouillen Straßenkinder in Lima verfolgten. Sie wollten sie festnehmen und ins Gefängnis schicken. Pater Pedro zögerte nicht lange und öffnete den Kindern und Jugendlichen die Tür seines Hauses. So konnten sie sich im Innenhof des Gebäudes verstecken. Seit dieser Nacht bieten die Salesianer Don Boscos Kindern und Jugendlichen, die in Lima auf der Straße leben, ein Zuhause.

Haus für Strassenkinder Don Bosco Peru https://www.don-bosco-mondo.de/informieren/strassenkinder/behuetet-im-haus-der-liebevollen-aufnahme/

 

 

 

1. Donnerstag im Advent, 5. Dezember 2019

Besser sich bergen bei Adonaj, als sich bei Menschen zu sichern.
Besser sich bergen bei Adonaj, als sich bei Angesehenen zu sichern.

Psalm 118 Bibel in gerechter Sprache

Heute ahne ich, dass unserem Gott das Leben viel wichtiger ist als alle Kategorien von gut und bö́se. Ich erfahre immer wieder neu, wie er mich herausfordert aus meinen alten Bahnen, in denen ich trotz vieler Entwicklungen immer noch verhaftet bin. Manchmal fühle ich mich schmerzlich hin- und hergerissen zwischen dem Ruf Gottes zur Freiheit und meiner existenziellen Angst, die alle Kräfte mobilisiert, um mich zurückzuhalten. ...
Das griechische Wort im Neuen Testament, das im Deutschen mit „Kirche“ wiedergegeben wird, heisst: „ekklaesìa“. Dem liegt das Verb zugrunde: „ich rufe heraus“. Wö́rtlich ist die Kirche also die „Herausgerufene“, die Christen sind „Herausgerufene“. Herausgerufen woraus? Wohin? He- rausgerufen aus allem, was nicht Leben ist, was falsche Sicherheit ist. Hineingerufen in die Wegge- meinschaft derer, die sich von Jesus Christus zum wahren Leben führen lassen, auch wenn der Weg über den Kreuzeshügel führt.
So spreche ich heute ein neues, mein eigenes Gebet: „Herr, hilf mir, jeden Tag neu die Beziehung zu dir und zu den Menschen zu wagen. Lass mich dich wahrnehmen in all den Menschen und Situationen, denen ich begegne. Führe mich heraus aus der Enge meiner Ängste und lass mich spüren, wie das Vertrauen auf dich trägt, auch über gefahrvolle Tiefen. Du bist das Licht auf meinem Weg.“
Thomas Heck SVD
https://www.steyler.eu/media/svd/docs/Dokumente-Bibel/Bibelwort_fuer_steyler.org18.pdf


 

 

1. Mittwoch im Advent, 4. Dezember 2019

Du bereitest einen Tisch vor mir,
direkt vor denen, die mich bedrängen.
Mit Öl salbst du mein Haupt.
Mein Becher fließt über.

Psalm 23 Bibel in gerechter Sprache

Wirtschaftlicher Lösungsansatz für Kleinbauern- und Viehhirtengemeinschaften in Tansania

Das Projekt hat zum Ziel, die Lebensbedingungen von Kleinbauern- und Viehhirtenfamilien in Tansania nachhaltig zu verbessern. Unsere Partnerorganisation SAT (Sustainable Agriculture Tanzania) vermittelt Bauern- und Viehhirtengemeinschaften in Ausbildungskursen agrarökologische Methoden zur Steigerung ihrer Ernteerträge, zu verbesserter Viehhaltung und zum Schutz der natürlichen Ressourcen. Gleichzeitig profitieren Bauern- und Viehhirtengemeinschaften vom gegenseitigen Austausch und stärken damit das friedliche Zusammenleben. SAT schafft mit diesem Projekt diverse Möglichkeiten für lokale Verarbeitung und Vermarktung biologischer Landwirtschaftsprodukte. Durch die enge Zusammenarbeit von Bäuerinnen und Bauern mit lokalen Wissenschaftlern fördert das Projekt eine nachfrageorientierte Forschung im Bereich der Agrarökologie.
Hans Rudolf Herren hat in Afrika Millionen Menschen vor dem Hungertod bewahrt. Er wurde mit dem Welternährungspreis und dem «alternativen Nobelpreis» Right Livelihood Award ausgezeichnet.
Biovision wurde 1998 vom Schweizer Welternährungspreisträger Dr. Hans Rudolf Herren gegründet mit dem Ziel, die Lebenssituation der Menschen in Afrika nachhaltig zu verbessern und die Natur als Grundlage allen Lebens zu erhalten.
https://www.biovision.ch/projekte/tansania/ausbildungszentrum-fuer-oekologische-landwirtschaft/

 

1. Dienstag im Advent, 3. Dezember 2019

Meinen Geschwistern und Nächsten zuliebe
will ich sagen: Friede sei in dir!
Dem Haus DES EWIGEN, unseres Gottes, zuliebe
will ich Gutes suchen für dich.

Psalm 122 Bibel in gerechter Sprache

 

Das siebte, neunte und zehnte Gebot sagen mir:
Du sollst Dich nicht an den Armen bereichern,
du sollst sie noocht betrügen mit unfairen Preisen,
du sollst die Schuldsklaverei nicht dulden,
du sollst nicht mit den Wölfen heulen,
du sollst die Barbarei der Finanzorganisationen
nicht beschönigen oder für unabänderlich halten.
Unser erpresster Reichtum hat unsere Herzen
zu Steinen gemacht,
unsern Kopf zu Computern ohne Geist.
Gott mach aus allen Dieben Geschwister,
die das Leben miteinander teilen.

Aus: Dorothee Sölle, Meditationen zu den 10 Geboten, in: Dorothee Sölle: Den Rhythmus des Lebens spüren. Inspirierter Alltag, Herder 2003

 

1. Montag im Advent, 2. Dezember 2019

Verlangt nach Frieden für Jerusalem! Zufrieden seien alle, die dich lieben!
Friede sei in deinen Mauern, Zufriedenheit in deinen Bauten.
Meinen Geschwistern und Nächsten zuliebe will ich sagen: Friede sei in dir!

Psalm 122 Bibel in gerechter Sprache

Der enge Zusammenhang zwischen Haltung und Handlung wird bei Franz von Assisi am offensichtlichsten beim Thema Frieden. „Wenn ihr mit dem Mund den Frieden verkündet, so versichert euch, ob ihr ihn auch, ja noch mehr, in eurem Herzen habt. „Ein authentisches Friedenshandeln ist nur möglich mit einer inneren Haltung der Gewaltlosigkeit und einem versöhnten Herzen. Erst dann ist es möglich, ein glaubwürdiger Friedensstifter zu sein.

In seinem Testament schreibt Franziskus, dass er den Auftrag zum Friedenstiften vom Höchsten selbst erhalten habe: „Als Gruß, so hat mir der Herr geoffenbart, sollten wir sagen: „Der Herr gebe dir Frieden!“ Diese Weisung wurde ihm zur Leitlinie seines praktischen Handelns. „Bei jeder Predigt flehte er, bevor er den Versammelten das Wort Gottes vorlegte, den Frieden herab mit den Worten: „Der Herr gebe euch den Frieden!“ Diesen Frieden verkündete er allzeit mit größter Liebesglut Männern und Frauen, allen Leuten, die ihm auf dem Weg begegneten.“

Bruder Stefan Federbusch ofm
https://franziskaner.net/27-elemente-franziskanischer-spiritualitaet-23-frieden-stiften/

 

   1. Sonntag im Advent, 1. Dezember 2019

 

Gefreut habe ich mich, als sie zu mir sagten:
Zum Haus DES EWIGEN wollen wir gehen!

Psalm 122, Bibel in gerechter Sprache

Die dringende Herausforderung, unser gemeinsames Haus zu schützen, schließt die Sorge ein, die gesamte Menschheitsfamilie in der Suche nach einer nachhaltigen und ganzheitlichen Entwicklung zu vereinen, denn wir wissen, dass sich die Dinge ändern können. Der Schöpfer verlässt uns nicht, niemals macht er in seinem Plan der Liebe einen Rückzieher, noch reut es ihn, uns erschaffen zu haben. Die Menschheit besitzt noch die Fähigkeit zusammenzuarbeiten, um unser gemeinsames Haus aufzubauen. Ich möchte allen, die in den verschiedensten Bereichen menschlichen Handelns daran arbeiten, den Schutz des Hauses, das wir miteinander teilen, zu gewährleisten, meine Anerkennung, meine Ermutigung und meinen Dank aussprechen. Besonderen Dank verdienen die, welche mit Nachdruck darum ringen, die dramatischen Folgen der Umweltzerstörung im Leben der Ärmsten der Welt zu lösen. Die jungen Menschen verlangen von uns eine Veränderung.

Papst Franziskus Enzyklika Laudato Si, Absatz 13

www.misereor.de/fileadmin/user_upload/3.Mitmachen/Gemeinde___Gruppen/papst-enzyklika-laudato-si-originaltext.pdf

 

Zuletzt geändert am 09­.12.2019