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Gegen sexualisierte Gewalt in der Kirche

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> Mahnwache in Freiburg
> Appell an die Bischofskonferenz
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Wir danken für die vielen Hundert Solidaritätsemails, aber auch für kritische Zuschriften und Anfragen. Leider können wir derzeit aber nicht alle Emails sofort beantworten.


Aus Anlass der akuten Aufdeckung von Missbrauchsfällen nicht nur an Jesuiten-Schulen veranstaltete Wir sind Kirche am Montag, 22. Februar 2010 eine Mahnwache "Keine Vertuschung sexualisierter Gewalt in der Kirche" vor dem Eröffnungsgottesdienst im Münster zur Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Freiburg.











> Foto Spruchbänder

> Foto Mahntafeln

Weitere Fotos auf der Seite www.freiburg-schwarzwald.de


Solange die deutschen Bistümer der Forderung nach Einrichtung unabhängiger Beratungsstellen immer noch nicht nachkommen, hält Wir sind Kirche weiterhin das im Jahr 2002 eingerichtete Notruf-Telefon für Opfer sexueller Gewalt durch Priester und Ordensleute bereit.

Gegen die „Kultur des Verschweigens und Augen-Verschließens“

Der Ende Mai 2009 in Irland veröffentlichte Ryan-Report straft die oftmals wiederholte Versicherung Lügen, die Misshandlungen seien nur von einzelnen „abnormalen Individuen“ innerhalb kirchlicher Heime begangen worden. Aber auch australische und US-amerikanische Untersuchungen zeigen: Das zur Prävention sexualisierter Gewalt geforderte NEIN!-Sagen ist keine Stärke in Institutionen, die den absoluten Gehorsam fordern. Gewalt, die in streng hierarchischen Systemen von oben her ausgeübt wird, landet irgendwann in potenzierter Form unten bei den Schwächsten.

Auch in Deutschland ist die Zahl kindlicher und jugendlicher Opfer emotionaler, physischer und sexueller Gewalt wesentlich höher, als zunächst von den Kirchen angegeben. Leider besteht bis heute ein großes Interesse, die ganze unsägliche Thematik von Gewaltausübung bis hin zur sexualisierten Gewalt im kirchlichen Bereich möglichst nur sehr kontrolliert zu bearbeiten.

Trotz der 2002 von der DBK verabschiedeten „Leitlinien zum Vorgehen bei sexuellem Missbrauch Minderjähriger durch Geistliche im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ scheinen einige Diözesen immer noch überfordert zu sein. Dies ist z.B. der Fall, wenn der Personalreferent oder ein Domkapitular als Ansprechpartner fungieren soll, dem die dringend notwendige Distanz zu dem unter Tatverdacht stehenden Geistlichen fehlt. Da die von den deutschen Bistümern beauftragten Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen nur schwierig zu ermitteln sind, hat Wir sind Kirche eine Liste der Beauftragten der Bistümer bei sexueller Gewalt an Minderjährigen durch Geistliche zusammengestellt.

Wir sind Kirche-Not-Telefon für Kinder und Jugendliche bei sexueller Gewalt in der Kirche
> hier


Kontakt:

Christian Weisner
Tel: 0172-5184082
presse@wir-sind-kirche.de

Sigrid Grabmeier
Tel: 0170-8626 290
grabmeier@wir-sind-kirche.de

Annegret Laakmann
Tel: 0175-9509814
laakmann@wir-sind-kirche.de


Aktuelle Lese-Tipps

Peter Jamin: Die Leid-Linien der katholischen Kirche
> Deutsche Polizei 04/2010, S. 16-19

Rainer Bucher: Sexualisierte Gewalt in der Kirche. Eine Niederlage Gottes.
> Statement auf der Fakultätsdiskussion am 18.3.2010 an der Theologischen Fakultät Graz

Hans Küng: Ratzingers Verantwortung
> Süddeutsche Zeitung 17.3.2010

Hans Küng: Zölibat und Missbrauch
> Süddeutsche Zeitung 27.2.2010

Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins: Sexueller Missbrauch – Verantwortung der Kirche.
> Kommentar 24.2.2010 (PDF)

Dr. Wunibald Müller: Keine falsche Stärke vortäuschen
> Frankfurter Rundschau vom 22.2.2010
Dieser Artikel erscheint auch in der HerderKorrespondenz März 2010.

Hermann Häring: Korpsgeist und Körper. Sexueller Missbrauch im Schutz der katholischen Kirche: Erklärungsversuch eines Theologen.
> Tagesspiegel vom 02.02.2010

Priester sollten sexuellen Missbrauch verheimlichen
Einem britischen Zeitungsbericht zufolge hat der Vatikan in den 60er Jahren offiziell angeordnet, sexuellen Missbrauch durch Priester nicht an die Öffentlichkeit dringen zu lassen. Erst vor zwei Jahren (d.h. 2001 !) hat die Führung der katholischen Kirche diese Anordnung bestätigt.
> Süddeutsche Zeitung 19.08.2003
Eine englische Übersetzung des lateinischen Rundschreibens des damaligen Heiligen Uffiz' (der heutigen Glaubenskongregation) mit dem Titel "Crimine Solicitationies" liegt der KirchenVolksBewegung vor.


> Weitere Lese-Tipps

> Wir sind Kirche-Presse-Echo





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