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Fragen & Antworten (FAQ)

Häufig gestellte Fragen (Frequently asked questions)

(1) Was war die Grundlage des KirchenVolksBegehrens?
Grundlage ist die dogmatische Konzils-Konstitution "Lumen Gentium", Art. 37, und der Can. 212 § 3. des Kirchenrechts Codex Iuris Canonici. Danach haben die Gläubigen "das Recht und bisweilen sogar die Pflicht, ihre Meinung in dem, was das Wohl der Kirche angeht, den geistlichen Hirten mitzuteilen und sie unter Wahrung der Unversehrtheit des Glaubens und der Sitten und der Ehrfurcht gegenüber den Hirten und unter Beachtung des allgemeinen Nutzens und der Würde der Personen den übrigen Gläubigen kundzutun."

(2) Wie ist die KirchenVolksBewegung entstanden?
Die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche ist aus dem 1995 in Österreich gestarteten Kirchenvolks-Begehren hervorgegangen und setzt sich ein für eine Erneuerung der römisch-katholischen Kirche auf der Basis des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) sowie der darauf aufbauenden Theologie und Praxis.

(3) Ist Wir sind Kirche eine Laien-Bewegung?
In der KirchenVolksBewegung engagieren sich Laien, Ordensleute und Priester gemeinsam für eine geschwisterliche Kirche, in der die Kluft zwischen Klerus und Laien überwunden ist. Sie tun dies als "Volk Gottes" im Geiste des Zweiten Vatikanischen Konzils und der darauf aufbauenden Theologie und pastoralen Praxis.

(4) Ist der Name Wir sind Kirche nicht anmaßend?
Schon Pius XII. sagte: "Die Gläubigen, und genauer noch die Laien, stehen an der äußersten Front des Lebens der Kirche; die Kirche ist für sie das Lebensprinzip der menschlichen Gesellschaft. Darum müssen sie und gerade sie ein immer tieferes Bewußtsein gewinnen, daß sie nicht nur zur Kirche gehören, sondern die Kirche sind, das heißt, die Gemeinschaft der Gläubigen auf Erden unter der Führung des Papstes als des gemeinsamen Hauptes und der mit ihm geeinten Bischöfe. Sie sind die Kirche ..." Pius XII. Ansprache vom 20.Februar 1946, zitiert in: Nachsynodales Apostolisches Schreiben „Christifideles Laici“ (1988) von Papst Johannes Paul II. über die Berufung und Sendung der Laien in Kirche und Welt
Siehe auch: Katechismus der Katholischen Kirche: Neuübersetzung 1997, Nr. 899
neu Papst Franziskus im Apostolischen Schreiben "Evangelii Gaudium" vom 24. November 2013:
"Die Laien sind schlicht die riesige Mehrheit des Gottesvolkes. In ihrem Dienst steht eine Minderheit: die geweihten Amtsträger. Das Bewusstsein der Identität und des Auftrags der Laien in der Kirche ist gewachsen. Wir verfügen über ein zahlenmäßig starkes, wenn auch nicht ausreichendes Laientum mit einem verwurzelten Gemeinschaftssinn und einer großen Treue zum Einsatz in der Nächstenliebe, der Katechese, der Feier des Glaubens. Doch die Bewusstwerdung der Verantwortung der Laien, die aus der Taufe und der Firmung hervorgeht, zeigt sich nicht überall in gleicher Weise. In einigen Fällen, weil sie nicht ausgebildet sind, um wichtige Verantwortungen zu übernehmen, in anderen Fällen, weil sie in ihren Teilkirchen aufgrund eines übertriebenen Klerikalismus, der sie nicht in die Entscheidungen einbezieht, keinen Raum gefunden haben, um sich ausdrücken und handeln zu können."

(5) Wieviele Mitglieder hat die KirchenVolksBewegung?
Die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche hat keine förmliche Mitgliedschaft wie z.B. ein Verein oder Verband, sondern versteht sich ausdrücklich als eine offene Bewegung für alle, die sich für eine Erneuerung der römisch-katholischen Kirche einsetzen.
Siehe aber auch (6).

(6) Wieviel Prozent der Katholiken und Katholikinnen vertritt Wir sind Kirche?
Als innerkirchliche Reformbewegung vertritt Wir sind Kirche die theologisch fundierte „Stimme des Kirchenvolkes“, wie internationale Studien renommierter Religionssoziologen immer wieder bestätigen.

(7) Gibt es die KirchenVolksBewegung nur in Deutschland?
Die 1996 in Rom gegründete internationale Bewegung Wir sind Kirche ist derzeit in mehr als zwanzig Ländern auf allen Kontinenten vertreten und weltweit mit gleichgesinnten Reformgruppen vernetzt.
Internationale Vernetzung

(8) Verstößt Wir sind Kirche gegen die kirchliche Lehre?
Die KirchenVolksBewegung verstößt mit ihren Zielen und Forderungen weder gegen die Treue zum Evangelium noch gegen die ökumenischen Glaubensbekenntnisse, weder gegen die ex-cathedra-Entscheidungen des Papstes noch gegen Konzilsbeschlüsse – und somit nicht gegen die Grundsätze der katholischen Lehre.
Die meisten Forderungen, die das KirchenVolksBegehren aufstellte, waren schon lange vorher in vielen Synoden, beginnend von der Würzburger und Dresdner Synode über die Schweizer Synode bis hin zu den österreichischen Diözesansynoden, fast gleichlautend formuliert worden.

(9) Was tut Wir sind Kirche für die Ökumene?
Die KirchenVolksBewegung hat sich aktiv an den Ökumenischen Kirchentagen 2003 in Berlin und 2010 in München beteiligt. Unser besonderes Anliegen ist dabei die wechselseitige Eucharistische Gastfreundschaft, die die drei ökumenischen Institute in Bensheim, Straßburg und Tübingen im Jahr 2003 ausführlich begründet haben und die 88 Prozent der praktizierenden Katholiken und Katholikinnen bereits im Vorfeld des ÖKT 2003 in Berlin laut einer Forsa-Umfrage befürworteten.

(10) Was hat die KirchenVolksBewegung seit dem KirchenVolksBegehren 1995 erreicht?
Auch wenn noch keine der fünf Forderungen des KirchenVolksBegehrens kirchenrechtlich umgesetzt wurde: das in der Präambel formulierte Ziel, durch intensive Diskussion die vorhandenen Dialogprozesse und Initiativen zusammenzuführen, zu unterstützen und voranzubringen, wurde mehr als erreicht. Viele katholische Verbände und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken unterstützen mittlerweile wesentliche Forderungen wie z.B. die Zulassung verheirateter Priester und die demokratische Wahl von Bischöfen.

(11) Gibt es einen Dialog mit der Amtskirche?
Auf die erneute Bitte der Internationalen Bewegung Wir sind Kirche um ein Gespräch mit Rom – der erste Brief an Papst Benedikt XVI. nach seiner Wahl war ohne Antwort geblieben - ließ das Staatssekretariat in Rom über die Apostolische Nuntiatur in Berlin mit Schreiben vom 23. August 2006 mitteilen, „dass Ihrem Anliegen leider nicht entsprochen werden kann. Sie und die anderen Mitglieder können zu jeder Zeit mit den Bischöfen und Priestern der zuständigen Bistümer und Pfarreien einen konstruktiven Dialog über die aktuellen Fragen und Probleme in der Kirche führen.“ - Diesen anempfohlenen „konstruktiven Dialog“ fordern wir immer wieder ein.

(12) Welche Hoffnungen gibt es mit Papst Franziskus?
Der Rücktritt von Papst Benedikt XVI. und die Wahl des Jesuiten Jorge Maria Begoglio "vom anderen Ende der Welt" hat die römisch-katholische Kirche schon jetzt mehr verändert, als alle zu hoffen gewagt hatten. Der Leitungsstil von Papst Franziskus und seine bisherigen Entscheidungen haben die Chance für eine grundlegende Reform der Kirche erhöht. Wir sind Kirche unterstützt den kompromisslosen Reformkurs.


Für alle weitergehenden Fragen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung!
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