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Kirchensteuer und Kirchenfinanzierung

Die bereits im Frühjahrs-Info 2004 der KirchenVolksBewegung aufgezeigten Finanzprobleme vieler deutscher Diözesen haben sich im Laufe der vergangenen Jahre noch erheblich verschärft. Doch wer entscheidet darüber, wo und wie in der Kirche nun gespart werden soll? Die Forderung des KirchenVolksBegehrens nach einer geschwisterlichen Kirche beinhaltet mehr Mitwirkung und Mitentscheidung des Kirchenvolkes auch bei der Verwendung der Kirchensteuer und im kirchlichem Finanzwesen.

Die Ereignisse um den Limburger Bischof Tebartz-van Elst haben die schon seit Jahren andauernde Kirchenkrise noch einmal sehr verschärft. So ist es bedauerlich, aber auch verständlich, dass derzeit wieder viele Katholiken und Katholikinnen den Austritt aus der Kirchensteuergemeinschaft als letztes Mittel des Protestes sehen. Neben der schwierigen Aufarbeitung im Bistum stehen jetzt aber auch die schon lange gestellten grundsätzlichen Systemfragen wieder ganz oben auf der Tagesordnung: Transparenz und effektive Kontrolle aller Kirchenfinanzen sowie das Zusammenwirken von Staat und Kirche (viele kirchliche Einrichtungen werden vom Staat zum Teil mit bis zu 100 Prozent finanziert).

"Ein klares Urteil des Staates, doch die kirchlichen Fragen bleiben"
> Wir sind Kirche zum Kirchensteuerurteil (26.09.2012)

"„Pay and pray!“ ist völlig falsches Signal zum falschen Zeitpunkt"
> Wir sind Kirche zum Kirchensteuer-Dekret der DBK (24.09.2012)

Info zur Kirchensteuer (2010): Exkommunikation bei Kirchensteuerverweigerung? Katholisch ohne Kirchensteuer? Wem gehört die Kirchensteuer? Acht Punkte zum Handeln
(PDF 69 KB)

Info zur Kirchensteuer (2005): Mit Kirchensteuern die Kirche steuern?
Zum Mitreden und Mithandeln: Aktuelle Basisinformationen zur Kirchensteuer und acht Punkte zum Handeln (März 2005)
(PDF 62 KB)

Studie zur Kirchensteuer (Arbeitspapier): "Die Kirchensteuer und die Mitwirkung des Kirchenvolks am Leitungsdienst - mehr Geschwisterlichkeit im kirchlichen Finanzwesen" (2002)
(PDF 75 KB)

Klarstellung in Bezug auf den formalen Akt des Abfalls von der Kirche
(Schreiben von Julian Kardinal Herranz, Präfekt des Päpstlichen Rates für die Gesetzestextes, vom 13.03.2006)
PDF

Kirchensteuerzahlen der Deutschen Bischofskonferenz
hier

Kirchliche Statistik der Deutschen Bischofskonferenz (Taufen, Eintritte, Wiederaufnahmen, Austritte etc.)
hier

Richtlinien des Bistums Chur für den Umgang mit Personen, die erklären, aus der Kirchgemeinde bzw. der kantonalen Körperschaft auszutreten, aber katholische Gläubige bleiben zu wollen, vom 7. Oktober 2009
PDF

Kirchenaustrittswelle – nur wegen der Kirchensteuer?
PDF Wir sind Kirche-Herbst-Info 2009 Seite 1 und Seite 2 unten

> Weitere Infos zum Thema Kirchensteuer


Aktuelle Lesetipps:

neu
Rolf Eilers: Mysterium pecuniae
Das Geld der Kirche und die Vermögen der »Hohen (Erz-)Bischöflichen Stühle«
> PDF (6 Seiten)
aus: HIRSCHBERG 03-2014 (Hg. Bund Neudeutschland - KMF e.V.), S. 185-192
Redaktion: Martin Merz, Gabelsbergerstraße 19, 50674 Köln, Email: Hirschberg-Redaktion@t-online.de

neu
Gerhard Kruip: Um Ihrer Glaubwürdigkeit willen
Plädoyer für den Verzicht auf Staatsdotationen für die Kirche
> HerderKorresopondenz 2/2014 S.79-84

Matthias Drobinski: Kirche, Macht und Geld
Gütersloher Verlagsanstalt, November 2013, ISBN: 978-3-57906595-3, 255 Seiten, 19,99 €
Die Kirchen, katholisch wie evangelisch, sind die größten Institutionen in Deutschland und die zweitgrößten Arbeitgeber nach dem Öffentlichen Dienst. Ihr Einfluss ist in der Verfassung festgeschrieben. Ist ihre Stellung im Staat noch gerechtfertigt, obwohl die Zahl ihrer Mitglieder stetig abnimmt? Was wäre durch eine strikte Trennung von Staat und Kirche gewonnen? Matthias Drobinski zeigt in diesem Buch, warum es gut ist, wenn Staat und Religionen zusammenarbeiten. Voraussetzung dafür ist aber, dass sich das Verhältnis von Staat und Kirche ändert und zu einem Religionenrecht wandelt. (Klappentext)

Birgit-Sara Fabianek / Thomas Seiterich-Kreuzkamp: Und vergib uns unsere Schulden. Die Finanzpolitik der katholischen Kirche und ihre Geheimnisse. Publik-Forum. Mai 2006. ISBN 3880951543. 285 Seiten. EUR 14,90
Die katholische Kirche streicht in den kommenden Jahren zigtausend Arbeitsplätze. Die Bischöfe verweisen dabei auf die Finanznot der Kirche. Doch wie arm ist sie wirklich? Das vorliegende Buch stellt die Finanzpolitik aller Diözesen und ihre Zukunftspläne vor - in Zahlen und Worten. Und es stellt fest: Viele Bistümer sind reicher, als sie zugeben. Die Finanzkrise ist oft hausgemacht. Viele Arbeitsplätze sind nicht durch Finanznot, sondern durch Führungsschwäche bedroht. Der katholischen Kirche fehlt es weniger an Geld als an Ideen. Mit Offenheit und der Beteiligung der Mitarbeiter an den Entscheidungen ließen sich viele Arbeitsplätze retten.
Eine faire Finanzpolitik ist möglich - wenn sie erwünscht ist. Dieses Buch weiht die Leser in die Geheimnisse der kirchlichen Finanzpolitik ein - und in mögliche Alternativen: Kenntnisreich, kritisch und - hoffentlich - folgenreich. (Klappentext)


Georg Bier: Was ist ein Kirchenaustritt?
Neue Entwicklungen in einer altbekannten Frage
Im April 2006 wurde ein Rundschreiben des Päpstlichen Rates für die Gesetzestexte (PCI) bekannt. Es befasst sich mit der Frage des Abfalls von der Kirche. Die zugrunde liegende Fragestellung ist eine eherechtliche. Die Antwort des PCI hat auch Konsequenzen für die kirchenrechtliche Bewertung des „Kirchenaustritts“ nach deutschem staatlichem Recht. HerderKorrespondenz 60 7/2006
(PDF 61 KB)

Christoph Ohly: Einmal katholisch - immer katholisch?
Die Diskussion um den Kirchenaustritt übersieht eine ekklesiologische Grundwahrheit
DT vom 21.08.2007

Carsten Frerk: Finanzen und Vermögen der Kirchen in Deutschland
Aschaffenburg: Alibri Verlag, 2002. 435 Seiten, ISBN 3-932710-39-8, Euro 24,50

Publik-Forum Blog: Kirchensteuer im Zwielicht
hier

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Weitere Informationen zum Thema Kirchensteuer:
Sigrid Grabmeier
Bundesteam Wir sind Kirche
Köckstraße 1, D-94469 Deggendorf
Tel: +49 (0)991- 29 79 585 oder mobil +49 (0)170 8626 290
sigrid@grabmeier.net






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