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aktuelle Buchtipps

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Gerhard Mester: Mensch, Franziskus (Cartoons). Benno-Verlag 2014, ISBN 978-3-7462-3937-8, 32 S., € 6,95
Papst Franziskus überrascht und verblüfft seine »Schäfchen« mit seinen Eigenheiten und Neuerungen, die er im Vatikan einführt. Gerhard Mester, ein Meister der spitzen Feder und Träger des Karikaturenpreises der deutschen Zeitungen 2013, bringt diese Eigenheiten in Wort und Bild liebevoll und treffsicher aufs Papier. »Mensch, Franziskus« stellt in zahlreichen Cartoons die Welt des Papstes dar. Die humorvollen Zeichnungen werden von Zitaten des Papstes und Bibelversen kongenial begleitet und unterstreichen einmal mehr die ungewöhnlich und liebenswürdigen Seiten Bergoglios.(Verlags-Info)
Gerhard Mester, geboren 1956, 1978-1984 Graphik-Design-Studium, seit 1985 als Karikaturist für verschiedene Tageszeitungen und Zeitschriften tätig, z.B. »Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt«, »Publik Forum«, »Wiesbadener Kurier«, 2012 Karikaturenpreis des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger.

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Joachim Frank: Wie kurieren wir die Kirche? Für eine lebendige Kirche mit Zukunft, Dumont 8.10.2013, 280 Seiten, ISBN 978-3-8321-9739-1, EUR 19,99
Das Verhältnis der Öffentlichkeit, aber auch vieler Katholiken zu ihrer Kirche schwankt zwischen Euphorie und Depression. Nicht nur Hans Küng fragt: »Ist die Kirche noch zu retten?« Der Theologe und Journalist Joachim Frank sucht nach Antworten auf die Krise. Sein Ziel ist eine lebendige, den Menschen zugewandte Kirche im 21. Jahrhundert. Welchen Veränderungsbedarf hat die Kirche wirklich? Welche Chancen und auch welche Risiken liegen in kommenden Reformen? Frank identifiziert Themen, die für das katholische Leben in Deutschland künftig von zentraler Bedeutung sein werden. Jedem Themenfeld ist ein Kapitel gewidmet, in dem Frank auch prominente Kirchenvertreter und engagierte Christen zu Wort kommen lässt. (Internet)

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Hans Küng: Erlebte Menschlichkeit Erinnerungen. (Dritter Band der Autobiographie) Piper 1.10.2013, 720 Seiten, ISBN: 978-3492056014, 26,99 €
Die persönliche Bilanz eines großen Denkers. Hans Küng, einer der bekanntesten katholischen Theologen und Kirchenkritiker, erzählt mit großer Offenheit das Leben »meiner letzten drei Jahrzehnte«. Er beschreibt, wie der Versuch der römischen Kirche scheiterte, ihren gefährlichsten Kritiker zu isolieren, wie er sich neue Felder erschloss und so zum weltweit wegweisenden Denker unserer Zeit wurde. Er lässt den Leser teilhaben an Kämpfen und tiefen Krisen, an Begegnungen mit den Großen der Erde und seinen eigenen, ganz persönlichen Erkenntnissen über sein Leben. (Internet)
> Rezension von Roland Ropers

Thomas von Mitschke-Collande: Schafft sich die katholische Kirche ab? Analysen und Fakten eines Unternehmensberaters - Mit einem Vorwort von Kardinal Karl Lehmann
Kösel 2012, 256 S., ISBN: 978-3466370542, 19,99 Euro
Mit der Erfahrung und dem Wissen eines McKinsey-Beraters analysiert Thomas von Mitschke-Collande die weitgehend hausgemachten aktuellen Krisenphänomene der Kirche. Wer es noch immer nicht glauben will, muss erkennen: Ein »Weiter so« beschleunigt die Krisenspirale und führt direkt in die Bedeutungslosigkeit. Weil sich der engagierte Katholik damit nicht abfinden kann, entwickelt er überfällige Reformschritte. Ein glaubhafter Erneuerungsprozess setzt beim Selbstverständnis der Kirche an, führt über professionelle Kommunikation zu einer offenen Diskussions- und Streitkultur, stärkt den Mut zur Innovation - und fordert das aktive Engagement der Laien ein. (Klappentext)
> Amazon-Rezensionen
> Münchner Kirchenradio 16.10.2012
> Kurzfassungen MULTILINGUAL

Bischof Geoffrey Robinson: Macht, Sexualität und die katholische Kirche. Eine notwendige Konfrontation. Publik-Forum 2010, 320 S., ISBN 978-3-88095-196-9, 18,90 Euro
»Ein Buch - in der gegenwärtigen Krise von trauriger Aktualität!« Hans Küng Ein katholischer Bischof liest seiner Kirche die Leviten.Mit erstaunlichem Freimut und prophetischer Überzeugungskraft distanziert sich der australische Kirchenmann von der traditionellen Machtstruktur und der überkommenen Sexuallehre der katholischen Kirche. Ausgangspunkt seiner Konfrontation ist die Treue zur Person und Botschaft Jesu, die für ihn einen deutlich höheren Stellenwert hat, als die überkommenen Lehrmeinungen. Sein Vorschlag der Erneuerung der Kirche ist grundlegend: sowohl spirituell als auch strukturell. Nach seinem Rücktritt als Leiter der australischen bischöflichen Kommission zur Aufklärung sexuellen Missbrauchs durch Kleriker erkannte er die Verstrickung von kirchlichen Instanzen bei der Vertuschung des skandalösen Missbrauchs. Robinson: »Ein krasserer Widerspruch zu allem, was Jesus Christus lehrte, ist schwer vorstellbar, und der tief greifende und dauerhafte Schaden für die Kirche ist kaum zu überschätzen.«Das Buch manifestiert einen Neuentwurf kirchlicher Jesus-Nachfolge. Prophetisch im besten Sinne: Kritik, Konfrontation und Aufbruch in die Zukunft. In enger Zusammenarbeit mit »Wir sind Kirche« Publik-Forum gibt im Mai 2010 die deutsche Übersetzung des Buches heraus. (Klappentext)
> mehr Infos
> Rezension von Matthias Paulus Kleine in www.musikundtheologie.de
> Rezension von Kurt Remele in "Der Standard"
> Rezension von Wolfgang Küpper, Bayern 2: Katholische Welt / Evangelische Perspektiven - Neues vom Buchmarkt, 12. Dezember 2010

Peter Bürger: Die fromme Revolte. Katholiken brechen auf. Publik-Forum Edition 2009, 288 S. ISBN: 978-3-88095-191-4, 17,90 EUR
Ein ermutigendes Buch für die Kirchenbewegung von unten. Mit einem neuen Buch macht sich Peter Bürger stark für eine deutliche Bewegung in der katholischen Kirche von unten nach oben. Er ruft zu einer »frommen Revolte« auf und zeigt, in wie vielen Kontexten innerhalb der katholischen Kirche schon eigenständige und eigenmächtige Wege entstanden sind – und wie viel noch möglich ist, ohne austreten zu müssen. Die Leute-Kirche ist oft schon viel weiter, als die Ober-Kirche weiß und als die Leute voneinander wissen. – Bürger ruft den Lesern zu: »Treten Sie nicht aus, und ziehen Sie sich auch nicht in ein Schneckenhaus zurück! Es ist nicht zu spät für eine glückliche Jugend der römisch-katholischen Kirche.« Genau damit steht dann mehr auf der Tagesordnung als eine kirchliche Nabelschau, nämlich der zivilisatorische Ernstfall einer echten »Katholizität« und folglich einer Globalisierung der Liebe: Frieden, Gerechtigkeit und das Überleben der nach uns Kommenden. (Klappentext)

Ottmar Fuchs: Im Innersten gefährdet Für ein neues Verhältnis von Kirchenvolk und Gottesvolk Tyrolia 2009, 176 S. ISBN 978-3-7022-3030-2, 17,95 Eur
Viele Christinnen und Christen erfahren die Männer in den höheren kirchlichen Ämtern als zu wenig solidarisch. Die Folge: Die Spannung zwischen Kirchenvolk und Kirchenamt wird immer größer. Die großen Seelsorgeräume, in denen Priester ständig unter Bedingungen arbeiten, die nicht mehr mit ihrem Leben und ihrem Weiheverständnis übereinstimmen, tun ein übriges dazu.
Eindringlich mahnt der Autor Ottmar Fuchs das Kirchenamt, sensibel zu werden für die vielen seelsorglichen und diakonischen Bemühungen, die in den Gemeinden im Zeichen des Geistes Gottes zum Ausdruck kommen. Ansonsten droht Gefahr, dass selbst jene Personen die Kirche verlassen, die bisher im Zentrum des Glaubens und der Theologie gestanden sind. (buchhandel.de)


Hermann Häring: Im Namen des Herrn. Wohin der Papst die Kirche führt. Mit e. Vorw. v. Hans Küng. 191 S., 2009 Gütersloher Verlagshaus, ISBN 978-3-579-06493-2, 17.95 EUR
Die Entscheidung von Benedikt XVI., Traditionalisten in den Schoß der Kirche zu holen, hat die Öffentlichkeit heftig bewegt und zu einer wichtigen Debatte geführt. Das aber ist nur die Spitze eines Eisbergs. Missverständnisse drohen zum Markenzeichen des gegenwärtigen Pontifikats zu werden. Rom hat sich keine authentische Führungskompetenz zugelegt, sondern ist zu einer gefürchteten monokratischen Kontrollinstanz geworden. Was an der Basis der katholischen Kirche geschieht dort wo das 2. Vatikanische Konzil gelebt wird und Früchte trägt , wird häufig in den höheren Etagen ignoriert und mit einem krankhaften Misstrauen belegt. Es ist an der Zeit, auf die Stimme der Kirchenbasis zu hören und den fatalen Dialogverlust innerhalb der Kirche wieder wett zu machen. Hermann Häring wagt einen schonungslosen Blick in die Kurie. Ihm offenbart sich eine Kirchenleitung, die sich von Krisenangst schütteln lässt, statt darauf zu setzen, was ihr größter Trumpf ist: eine vitale Kirche mit einer starken Basis.
Buchauszug

Carlo M. Martini, Georg Sporschill: Jerusalemer Nachtgespräche. Über das Risiko des Glaubens. Verlag Herder, 144 Seiten, ISBN 978-3-451-05979-7, 8,95 Euro
Carlo Kardinal Martini war Kardinal der größten Diözese der Welt, ist Gelehrter und einer der berühmtesten Kirchenmänner. Der Jesuitenpater Georg Sporschill hat in Gefängnissen und mit drogenabhängigen Jugendlichen gearbeitet und in den letzten Jahren mit Straßenkindern in Rumänien und Moldawien zusammengelebt.
In Jerusalem trafen sich die zwei Männer und wurden Freunde: Zwei Welten, ein Glaube. In zahlreichen Gesprächen fragten sie, was Glaube für das Leben bedeuten kann, welche Zukunft Jugendliche in der Kirche haben und was sich ändern muss, damit das Christentum selbst eine Zukunft hat. Die Anfragen junger Menschen sind der Ausgangspunkt dieser Überlegungen: Was würde Jesus heute tun? Welche Zukunft hat Glauben in Zeiten des Wohlstands? Was ist der Weg der Religionen? Daraus sind die Jerusalemer Nachtgespräche entstanden, ein Buch, das Antworten gibt auf die Risiken des Glaubens.

siehe auch: Kardinal Martini ruft zur Reform der Kirche auf

Ernst Dertmann, Hermann Flothkötter(Hrsg): Hoffnung wider alle Hoffnung: Sachzwänge entgrenzen Dialogverlag, Münster 304 Seiten, 9,80 Euro
Festschrift zum 75. Geburtstag von Pfarrer Ferdinand Kerstiens (Geistlicher Beirat von Pax Christi im Bistum Münster) mit Beiträgen von Algermissen, Heinz J / Arntz, Norbert / Böttcher, Herbert / Bremer, Thomas / Almeida Cunha, Rogerio de / Dammann, Maria / Dertmann, Ernst / Dreier, Hartmut / Flothkötter, Hermann / Garstecki, Joachim / Hagedorn, Klaus / Hüning, Veronika / Kamphaus, Franz / Kleyboldt, Norbert / Leibold, Stefan / Leinung, Friedrich / Lübbering, Bernhard / Mette, Norbert / Metz, Johann B / Missalla, Heinrich / Ortkemper, Franz J / Richter, Klemens / Roel, Ingeborg / Schladoth, Paul / Steinkamp, Hermann / Voß, Josef / Voß, Reinhard J.

Bartholomäus Grill, Stefan Hippler: „Gott, Aids, Afrika.“ Eine Streitschrift. Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 2007. 207 S., geb., 17,90 Euro.
...Was das Buch so lesenswert macht, ist nicht zuletzt seine theologieferne Dimension: der Einblick in die tägliche Arbeit derer, die sich um die oft isolierten Aidskranken kümmern. Das von Hippler mitinitiierte Projekt „Hope Cape Town“ betreibt seit acht Jahren eine eigene Abteilung für Infektionskrankheiten im Kinderkrankenhaus von Tygerberg. Die permanente Konfrontation mit „Apartheid im Gesundheitswesen“ und mit einer „Culture of denial“ wird deutlich. „Hope“ baut modellhaft auf dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe auf. Dem Krankenschwestermangel etwa wird durch die Ausbildung von Township-Bewohnern zu „Health workers“ begegnet. Ein großes Problem stellt auch die Neigung vieler Südafrikaner dar, dem Versprechen der traditionellen Heiler, Aids spirituell kurieren zu können, Glauben zu schenken. Die Gesundheitsarbeiter von „Hope“ gingen daher auf die Sangoma-Heiler zu. Gemeinsam wurde ein gegenseitiges Überweisungssystem erarbeitet....(FAZ-net)
Oliver Jungen: Rom reimt sich auf Kondom


Scholl, Norbert: Mein Zweifelglaube
Paulus-Verlag 2007, 240 S., Fr. 29.80 / EUR 18.50, ISBN 978-3-7228-0725-6
Viele Christen – und es sind gerade die geistig wachen – leben in einem "Zweifelglauben". In ihren Glauben mischen sich Fragen und zum Teil fundamentale Zweifel. Sie glauben an Gott und haben zugleich Schwierigkeiten mit bestimmten Worten der Bibel. Sie glauben an Jesus von Nazaret und stoßen sich an den verkündeten Lehrsätzen, an den ehernen Dogmen, an dem konkreten Erscheinungsbild der Kirche und an ihren Amtsträgern. Norbert Scholl geht es nicht anders. Auch sein Glauben ist durchsetzt mit Suchen und Fragen. Diese bringt er im vorliegenden Buch zur Sprache. Seine Gedanken und Überlegungen sind eine Orientierungshilfe in diesem Spannungsfeld von tradierter Überlieferung, dogmatischer Festlegung und wissenschaftlicher Erkenntnis. Sie möchten den Leserinnen und Lesern Mut machen, zu ihren Zweifeln zu stehen und mit ihnen den eigenen Weg des Glaubens zu finden und ihn aufrecht zu gehen. (Klappentext)

Hertel, Peter: Schleichende Übernahme. Das Opus Dei unter Papst Benedikt XVI.
Publik-Forum 2007, ISBN: 978-3-880-95130-3, 224 Seiten, EUR 13,90
Peter Hertel hat sein Standardwerk völlig neu konzipiert und überarbeitet. Dies insbesondere unter dem Aspekt des zuvorkommenden Verhaltens von Papst Benedikt XVI. gegenüber dem Opus Dei.
Autor Peter Hertel informiert eingehend und zuverlässig. Er dokumentiert den Kampf des Opus Dei für einen Katholizismus von einst: autoritär-militant im Denkmuster einer Kampfeinheit in einer bösen Welt von Feinden,von Postkommunisten. Lieberalen und Befeiungstheologen. (Auszug Klappentext)


Küng, Hans: Umstrittene Wahrheit. Erinnerungen.
624 Seiten, ISBN-13: 9783492051231, EUR 24,90
Der Tübinger Theologe, Kirchenkritiker, Autor und Verfechter eines "Weltethos", Hans Küng, hat jetzt den zweiten Band seiner insgesamt auf drei Teile angelegten Erinnerungen vorgelegt. Nach dem ersten Band "Erkämpfte Freiheit" heißt der Titel nun "Umstrittene Wahrheit". Auf über sieben hundert Seiten schildert Küng die Jahre 1968 bis 1979. Und damit endet Küng mit dem entscheidenden Jahr 1979 als ihm die kirchliche Lehrerlaubnis entzogen wurde. Außerdem geht es in dem Buch um die zwei unterschiedlichen Lebenswege von Joseph Ratzinger und Hans Küng, die bis 1968 in Tübingen gemeinsam Theologie lehrten. Küng, 79 Jahre alt, Schweizer Staatsbürger, katholischer Priester, ist einer der meistgelesenen Theologen weltweit. (Bayerischer Rundfunk)

Iris Müller, Ida Raming: Unser Leben im Einsatz für Menschenrechte der Frauen in der römisch-katholischen Kirche Lebensberichte - Hintergründe - Dokumente - Ausblick. Reihe: Theologische Orientierungen Bd. 4, 264 S., ISBN 978-3-8258-0186-1,17.90 EUR
In diesem Buch geben zwei Theologinnen Zeugnis von ihrem engagierten lebenslangen Kampf für eine grundlegende Reform der Stellung und Wertung der Frau in der römisch-katholischen Kirche und schildern ihre Erfahrungen auf diesem Weg. Bereits seit dem 2. Vatikanischen Konzil (1962 - 1965) treten sie ein für eine erneuerte, geschwisterliche Kirche, die Frauen einlädt, Diakoninnen und Priesterinnen zu werden und den Menschen mit ihren Charismen zu dienen.
Zwei außergewöhnliche Lebenszeugnisse, die einen einzigartigen authentischen Wert haben, - angereichert durch einen Anhang mit wertvollen historischen Dokumenten aus den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts, z.B. Briefwechseln mit den Professoren Joseph Ratzinger, Karl Rahner und Karl Lehmann. Zwei exemplarische theologische Artikel (von 1985 und 2001) sowie eine Bibliographie der beiden Autorinnen belegen eindrucksvoll ihren kontinuierlichen Einsatz für Gleichberechtigung der Frauen in der Kirche. (Verlag)


Scholl, Norbert: Kein Platz für Gott? Zur Aktualität der Gottesfrage.
234 S., Paulus-Verlag Freiburg/Schweiz 2006, ISBN 978-3-7228-0693-8, 19,- Euro
"Die Gotteshypothese ist heute wissenschaftlich nicht mehr verfechtbar. Sie hat ihren klärenden Wert verloren und lastet intellektuell und ethisch auf unserem Denken. Sie überzeugt und tröstet nicht mehr; sich von ihr loszusagen vermittelt ein tiefes Gefühl von Erleichterung" (A. Huxley). Stimmt diese Behauptung? Auf den ersten Blick scheint es tatsächlich so zu sein. Gott kommt in unserer Gesellschaft nur mehr am Rande vor. Viele haben ihn aus den Augen verloren. Der (noch) vorhandene Glaube ist häufig geprägt von Bildern und Vorstellungen, die den Bezug zur Wirklichkeit vermissen lassen.
Aber vielleicht haben wir uns den Blick auf Gott nur verbaut mit allerlei mehr oder minder wichtigen Nebensächlichkeiten. Vielleicht sind wir kurzsichtig geworden und haben unser Augenmerk zu sehr auf das Vordergründige gerichtet? Vielleicht haften wir zu stark an überkommenen Vorstellungen, die in unsere heutige Welt nicht mehr hineinpassen? Auf anschauliche Weise verdeutlicht Norbert Scholl die Gründe für das "Verschwinden" Gottes im Bewusstsein der Gesellschaft und der einzelnen Menschen. Er weist aber auch gangbare Wege, um Gott neu zu entdecken. Anhand ausgewählter Beispiele wird gezeigt, wie heute glaubwürdig und verantwortlich von Gott gesprochen und wie dieser Glaube betend vollzogen werden kann. (Verlag)

> Rezension in der Zeitschrift "Aufbruch", Basel März 2007 und weitere Bücher des Autors (PDF)

Anna Gann und Peter Hertel: Der Da-Vinci-Köder Hörscheiben Nr. 4, 2007, 1 CD mit Booklet; Laufzeit: 79:13 min. www.hoerscheiben.de
Diese CD über „Sakrileg“ (so der deutsche Titel des Thrillers „The Da Vinci Code“ des US-Amerikaners Dan Brown)fragt, was hinter dem aktuellen Interesse an Geheimnissen und Verschwörungen steckt. Meist haben sie einen wahren Kern, im Fall Browns: kirchliche Geheimhaltung, Machtausübung des Opus Dei, Diskriminierung der Frauen, Inquisitionspraktiken. Schon deshalb reichen Entrüstung oder Achselzucken als Reaktion nicht aus. Sondern es gilt, die Chancen der aktuellen Debatten zu erkennen. Sie laden ein zur Auseinandersetzung mit Vorurteilen gegenüber dem Christentum und mit dem eigenen Glauben. Und sie fordern heraus – auch zum Dialog mit einer wachsenden nicht-christlichen Öffentlichkeit.(Edition Hörscheiben)

Werbick, Jürgen: Gott kann etwas mit uns anfangen, Wewel Verlag, 2006
Werwick spricht in diesem Buch eine ganze Reihe von Themen an, z.B. "Von Gott als Vater reden", oder "Zur Theologie der Menschwerdung", u.a. Das wichtigste Kapitel scheint mir zu sein: "Muß man christlich noch von Opfer sprechen?"
Wenn uns Opfermotive und Opfer-Ideologien in anderen religiösen Traditionen begegnen, sind wir irritiert. Kommt darin nicht eine gefährliche Haltung von Gewalt dieser Religionen zum Ausdruck, die bis zum Selbstmordanschlag gehen kann.
Dass auch im Christentum viel vom Opfer die Rede ist, läßt sich nicht leugnen. Es scheint einer vergangenen und hoffentlich überwundenen Form christlichen Glaubens und Lebens anzugehören. In der Bibel ist die Rede vom Opfer und auch eine radikale Opferkritik nebeneinander. Jedes Jahr in der Karwoche begegnen uns diese Opfergedanken. Daher ist es bedeutsam, sich über den Sinn des christlichen Sprechens vom Opfer Jesu Christi kritisch Rechenschaft zu geben.
Werwick befaßt sich mit dem archaischen Opferpraktiken und fragt, ob wir nicht selbst vom Opferdenken und so auch von der "Logik des Bezahlenmüssens" tiefer bestimmt sind, als uns bewußt ist. Etwas tun zu müssen, dass das böse Schicksal abgewendet wird! Er stellt fest, dass in den biblischen Versöhnungsriten immer die Initative von Gott ausgeht: "Ich habe dich nicht zu Speiseopfer gezwungen und von dir keinen Weihrauch gefordert und dich dadurch geplagt ... (Jes 43 ff.)", "Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer ... (Mt 9,13", "Barmherzigkeit rettet vor dem tod und reinigt von jeder Sünde ...(Tob 12,9).
Eine Logik in der Abhandlung heißt: "Es geht nicht darum, die Gefahr eines schädigenden Gottes hinwegzuopfern und die Gnade Gottes herbeizuopfern, sondern seinem hilfreichen Dasein Raum zu geben dadurch, dass wir selbst in diesem seinem Dasein für die Menschen mit da sein wollen, uns nicht „verdrücken“, nicht weg sind, wo wir präsent sein müssten. So ist eben gerade auch dies gefordert: Das Opfer unseres Daseins, mit denen, die Not leiden, mit denen, die auf uns angewiesen sind; das Opfer eines Miteinander-(und-mit-Gott-) Daseins, in dem niemand um sein Daseindürfen betrogen wird. Das „kostet“ etwas: eben mein/unser Daseinwollen. Man kann den christlichen Erlösungsglauben wohl auch ohne die Wort Sühne und Opfer aussagen, wenn man sich bemüht, die Sinngehalte nicht zu verlieren, die in der Glaubensüberlieferung in ihnen zum Ausdruck kamen." (Karl Graml)


Löffler, René: Ungestraft aus der Kirche austreten? Der staatliche Kirchenaustritt in kanonistischer Sicht.
Forschungen zur Kirchenrechtswissenschaft, Band 38
430 Seiten, ISBN 978-3-429-02888-6, EUR 35,00
Statistisch gesehen erklärt alle zwei Minuten ein deutscher Christ den Austritt aus seiner Kirche. Die Konsequenz – unterstützt vom demographischen Wandel – ist hinlänglich bekannt: Kirchensteuereinnahmen brechen ein, die gesellschaftliche Bedeutung der Kirchen schwindet. Der Umgang mit dem Kirchenaustritt schien lange Zeit geklärt: Gläubige, die vor einer staatlichen Behörde aus der Kirche austraten, gehörten laut Statistik der DBK nicht mehr zur katholischen Kirche. Die deutschen Bischöfe behandeln Ausgetretene als Exkommunizierte. Dies entsprach lange der Mehrheitsmeinung deutschsprachiger Kanonisten.
Für Aufsehen sorgte im März 2006 ein vom Papst approbiertes Rundschreiben des Päpstlichen Interpretationsrates an die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen. Danach ist der staatliche „Kirchenaustritt“ nicht immer auch ein Kirchenabfall (c. 1117CIC). Haben sich Kanonisten, kirchliche Verwaltungen und Gerichte in ihrer Beurteilung geirrt? Oder versteht „Rom“ die deutsche Einrichtung des Kirchenaustritts nicht?
Ausgangspunkt der Untersuchung sind die rechtsgeschichtliche und statistische Entwicklung des staatlichen Kirchenaustritts sowie die Motive deutscher Christen für einen solchen Schritt. Ein Vergleich von staatlichem und kirchlichem Verständnis der Kirchengliedschaft klärt die ekklesiologische Grundlage. Neben den Konsequenzen des Kirchenaustritts im staatlichen Rechtsbereich werden vor allem die kirchenrechtlichen Folgen des staatlichen Kirchenaustritts nach dem Codex Iuris Canonici von CIC 1983 sowie dem kirchlichen Partikularund Arbeitsrecht analysiert.
René Löffler, Dr. theol., Lic. iur. can. ist Wissenschaftlicher Referent im Erzbistum München und Freising. (Verlag)


Ratzinger, Joseph: Glaube und Zukunft, München 1970 (Kösel),
Neuausgabe 2007 (Erscheinungstermin: 21.02.2007) ISBN: 9783466367535, EUR 15,95

Schlemmer, Karl (Hg.): Zurück in die Zukunft. Mut zum Risiko in Pastoral, Liturgie und Ökumene.
Ca. 210 Seiten, März 2007, Echter-Verlag Würzburg
„Auf Dauer reicht es nicht aus, eine Pastoral durchzuführen, die nur Insider erreicht“ (Erzbischof Karl Braun). Dies führt zur notwendigen Konsequenz, dass die bisherige kooperative Seelsorge, also eine Kooperationspastoral, die sowieso immer nur Löcher stopft, in der gegenwärtigen Situation nicht weiterhilft. Wir benötigen vielmehr eine Kommunikationspastoral, eine Pastoral, die auf die Menschen zugeht, mit ihnen kommuniziert. Dazu sind vonnöten Visionen, Mut zu Risiko, Gottesleidenschaft und die Überzeugung, dass jegliche pastorale Tätigkeit letztlich der gemeinsame Weg und die Einführung in das Gottesgeheimnis und somit ein mystagogisches Geschehen ist. Das zeigen die Beiträge dieses Bandes, der auf einem Symposion anlässlich der Emeritierung von Karl Schlemmer basiert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind: Helmut Krätzl, Hanna-Renate Laurien, Gabriele Pinkl, Paul-Werner Scheele, Karl Schlemmer, Dietrich Stollberg und Miloslav Kardinal Vlk.
Karl Schlemmer, Dr. theol., geboren 1937, 1963 Priesterweihe, anschließend mehrjährige Tätigkeit in der Seelsorge; bis 2002 Inhaber des Lehrstuhls für Liturgiewissenschaft und Pastoraltheologie an der Universität Passau. (Verlag)


Raming, Ida: Gleichrangig in Christus anstatt: Ausschluss von Frauen "im Namen Gottes". Zur Rezeption und Interpretation von Gal 3,27f in vatikanischen Dokumenten
Bd. 1, 2006, 120 S., 10.00 EUR, ISBN 3-8258-9706-0 Lit-Verlag Münster, Reihe: Theologische Plädoyers
"Ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angelegt. Es gibt nicht mehr Juden und Griechen (Heiden), nicht Sklaven und Freie, nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid 'einer' in Christus Jesus ..." (Gal 3,27f).
Diese Worte, vom Apostel Paulus an die galatische Gemeinde gerichtet, sind eine befreiende, noch immer aktuelle Botschaft. Aber gilt sie auch für Frauen in der römisch-katholischen Kirche? Ist das hierarchisch-patriarchalische Verhältnis zwischen Männern und Frauen in dieser Kirche etwa überwunden und hat einer gleichberechtigten Partnerschaft Platz gemacht?
Wie gingen (und gehen) die verantwortlichen Amtsträger der Kirche (Päpste, Konzilsväter, Kardinäle) mit diesem Bibeltext um? Wie interpretieren sie ihn, welche Folgerungen ziehen sie daraus?
Auf all diese Fragen will dieses Buch Antworten geben. Dabei werden die einschlägigen Dokumente von Pius XII. bis Benedikt XVI., vom Zweiten Vatikanischen Konzil und von der Glaubenskongregation ("Zusammenarbeit von Mann und Frau in Kirche und in der Welt", 2004) zugrunde gelegt. Das Ergebnis ist höchst bemerkenswert!
Wie aktuell und zukunftsweisend die Botschaft des Galaterbriefes noch heute ist, wird abschließend durch die Predigt einer evangelischen Pfarrerin veranschaulicht. (Verlag)


Demel, Sabine / Heinz, Demel / Pöpperl, Christian: "Löscht den Geist nicht aus". Synodale Prozesse in deutschen Diözesen, 2005, Verlag Herder, 280 Seiten, ISBN 3-451-28517-7. €[D"> 16,90 / sFr 30.10 / €[A"> 17,40.
Was muss geschehen in den deutschen Diözesen angesichts des zunehmenden Glaubensschwundes, der steigenden Kirchenaustritte und des wachsenden Priestermangels? Welche Planungen und Reformen können und müssen auf den Weg gebracht werden? Welche drängenden Lebensfragen lassen sich nicht beiseite schieben? Seit 1985 wurden in den meisten deutschen Diözesen synodale Prozesse in unterschiedlichen Formen durchgeführt, auf denen Bischöfe mit repräsentativen Vertreterinnen und Vertretern der Laien und Kleriker ihrer Diözesen über solche Fragen berieten.
Die Autoren analysieren sie alle, vergleichen, bewerten sie und unterbreiten Vorschläge, wie solche Beratungen weiterentwickelt und die Lernprozesse der Diözesen gefördert werden können. Wer sich für die Kirche und die Mitverantwortung aller Gläubigen interessiert und offen ist für überraschende Einsichten und Konsequenzen, wird in diesem Buch fündig. (Verlag)


Boberski, Heiner/Bruckmoser, Josef/Pfeifer, Andreas: Geheimnis Vatikan
Verlag ecowin. 260 Seiten, ISBN: 978-3-902404-34-3 (ISBN-13) 3-902404-34-5 (ISBN-10), EUR 22,00 (A/D), CHF 38,60
Hohe Mauern umgeben den kleinsten Staat der Welt, in dem der wichtigste Repräsentant der meistverbreiteten Religion auf unserem Planeten regiert – der Papst. Aber auch das geistige Gebäude der römisch-katholischen Kirche, vor allem das Geschehen in ihrer „Zentrale“, ist oft nicht einsichtig und gibt viele Rätsel auf, beispielsweise, welche Rolle Geld für die Kirche spielt und warum auch in diesem frommen Umfeld mysteriöse Todesfälle keine zufrieden stellende Aufklärung finden. Aus diesem Stoff wurden schon einige phantasievolle, doch nicht immer den Fakten entsprechende Bestseller gestrickt.
Dieses Buch will sachlich und spannend darüber informieren, was es mit dem Heiligen Stuhl und der Vatikanstadt wirklich auf sich hat, welche Menschen, Einrichtungen, Kunstschätze, aber auch Probleme und Schattenseiten sich hinter den vatikanischen Mauern verbergen. Es gibt Einblick, wie das Zentrum der Weltkirche arbeitet und „funktioniert“ und welchen Einfluss es weit über Italien hinaus ausübt. Drei kundige Autoren versuchen den Schleier ein wenig zu lüften, der für Außenstehende über dem Vatikan zu liegen scheint. (Verlag)


Feldmann, Christian: Papst Benedikt XVI. Eine kritische Biografie.
Rowohlt Verlag, Hamburg 2006
...Mit seinem Lebensbeschreiber Christian Feldmann, der nicht für langen Nachruhm schreibt und sich bisweilen einen saloppen Ton leistet, hat der Heilige Vater einigermaßen Glück. Der Journalist hat einst in Regensburg bei dem jungen, geistreichen und liberalen Ratzinger studiert. Er kann die Gedankengänge und die Reaktionen des späteren Papstes gut mitteilen - auch für Nicht-Katholische und Nicht-Christen. Seine Sympathien gehören mehr dem frühen Lehrer, der in den sechziger Jahren dem reformerischen Kardinal Frings von Köln zur Hand gegangen war, um das zweite vatikanische Konzil vorzubereiten - das Erneuerungswerk unter Johannes dem Dreiundzwanzigsten. Weniger freundlich behandelt er den älteren Kurienkardinal unter Karol Woytila, der immer wieder die Versuche, die Kirche in diese Welt zu versetzen, abblockte.... (DeutschlandRadio Kultur)

Küng, Hans : Wozu Weltethos? Im Gespräch mit Jürgen Hoeren.
Freiburg/Brsg. (Herder) 2002/2006
Das Treffen zwischen Papst Benedikt XVI. und Hans Küng hat das Thema erneut ins Zentrum gerückt: Ethische Leitlinien sind nötig in einer Welt, die immer rasanter zusammenwächst - im Guten wie im Schlechten. Hans Küng zieht in einer geänderten Situation erneut Bilanz und spitzt seine argumentation zu. Radikale Positionen gerade im Konflikt der Kulturen cerlangen diese Klärung im Blick auf die Zukunft der Religionen und der Menschheit. (Klappentext)

Fabianek, Birgit-Sara / Seiterich-Kreuzkamp, Thomas: Und vergib uns unsere Schulden
Die Finanzpolitik der katholischen Kirche und ihre Geheimnisse. Publik-Forum. Mai 2006. ISBN 3880951543. 285 Seiten. EUR 14,90
Die katholische Kirche streicht in den kommenden Jahren zigtausend Arbeitsplätze. Die Bischöfe verweisen dabei auf die Finanznot der Kirche. Doch wie arm ist sie wirklich?
Das vorliegende Buch stellt die Finanzpolitik aller Diözesen und ihre Zukunftspläne vor - in Zahlen und Worten. Und es stellt fest: Viele Bistümer sind reicher, als sie zugeben. Die Finanzkrise ist oft hausgemacht. Viele Arbeitsplätze sind nicht durch Finanznot, sondern durch Führungsschwäche bedroht. Der katholischen Kirche fehlt es weniger an Geld als an Ideen. Mit Offenheit und der Beteiligung der Mitarbeiter an den Entscheidungen ließen sich viele Arbeitsplätze retten.
Eine faire Finanzpolitik ist möglich - wenn sie erwünscht ist. Dieses Buch weiht die Leser in die Geheimnisse der kirchlichen Finanzpolitik ein - und in mögliche Alternativen: Kenntnisreich, kritisch und - hoffentlich - folgenreich. (Klappentext)


Hasenhüttl, Gotthold: Ökumenische Gastfreundschaft - Ein Tabu wird gebrochen
Kreuz-Verlag, 100 Seiten, ISBN 3-7831-2819-6, 12.95 EUR
Gotthold Hasenhüttl lud beim ersten ökumenischen Kirchentag 2003 in Berlin beim Gottesdienst, der von der KirchenVolksBewegung „Wir sind Kirche“, von der Initiative Kirche von unten (IKvu) und der gastgebenden Gemeinde veranstaltet wurde, auch evangelische Christen zum Empfang der Kommunion ein. Er wurde deshalb durch Bischof Reinhard Marx von seinem Priesteramt suspendiert, die Suspension wurde vom Papst bestätigt.
Obwohl Hasenhüttl sich gegen diese Entscheidung wehrte und dies auch kirchenrechtlich begründen konnte (das Kirchenrecht lässt trotz eines generellen Verbotes der Teilnahme evangelischer Christen am Abendmahl genau dies in Ausnahmesituationen zu, und als solche versteht der Autor den ersten ökumenischen Kirchentag), wurde ihm Anfang 2006 auch noch die Lehrerlaubnis als Professor entzogen. Der Grund dafür liegt weniger in seinem „Vergehen“ als solchen als vielmehr darin, dass er trotz mehrfacher und nachdrücklicher Aufforderung seitens der Kirche diesen Akt nicht bereute und sein Handeln weiterhin als richtig erachtet.
In seinem neuen Buch Ökumenische Gastfreundschaft – Ein Tabu wird gebrochen bezieht Gotthold Hasenhüttl zum Thema selbst und zu den kirchenrechtlichen Hintergründen bzw. der Vorgehensweise Roms Stellung.


Bibel in gerechter Sprache
Gütersloher Verlagshaus, gebunden, 2400 Seiten, ISBN 3-579-05500-3, 24,95 EUR
Die »Bibel in gerechter Sprache« ist ein unabhängiges Basisprojekt mit Wurzeln in der Kirchentagsbewegung und keine Auftragsarbeit einer Institution, eines Bibelwerkes oder einer Stiftung. Ehrenamtlich haben über 50 Theologinnen und Theologen in fünf Jahren die Bibel vollständig neu übersetzt. Etwa 300 Gruppen und Einzelpersonen begleiteten die Arbeit der Exegetinnen und Exegeten, sie erprobten die vorläufigen Übersetzungen in der Praxis. 400.000 € Spenden wurden von über 1200 Personen, Gruppen und kirchlichen Institutionen aufgebracht.
Die deutsche KirchenVolksBewegungen hat die Finanzierung der Übersetzung des Buches Judit übernommen. Wir sind Kirche Österreich hat sich an der Übersetzung des Buches Daniel beteiligt.

www.bibel-in-gerechter-sprache.de






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