A k t i o n   G       Farbe bekennen für die Ökumene !

Wie bereits lange angekündigt, werden die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche und die Initiative Kirche von unten (IKvu) gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord während des Ökumenischen Kirchentages in Berlin ökumenische Gottesdienste in der Gethsemane-Kirche feiern, in denen nach intensiver theologischer Vorarbeit ausdrücklich zur gegenseitigen Gastfreundschaft eingeladen wird. Das ist keine „demonstrative Aktion“ sondern ein Hoffnungszeichen, das den Kirchentag um einen längst überfälligen Schritt nach vorne ergänzt.

 

Außerdem rufen wir die Teilnehmenden des Ökumenischen Kirchentages dazu auf, ebenfalls bei allen anderen Mahlgottesdiensten gemäß ihrem Gewissen der Einladung zum Tisch des Herrn zu folgen, auch wenn diese Einladung in Berlin von der Kirchentagsleitung nicht ausgesprochen wird.

 

Bekennen Sie Farbe für die gegenseitige Gastfreundschaft bei Eucharistie und Abendmahl mit dem orangenen Band ‚Gemeinsame Mahlfeier’!

Die orangenen Bänder sind an vielen Stellen auf dem Kirchentag in Berlin gegen eine Spende zu erhalten. 

Für die Gemeinsame Mahlfeier mit Gastfreundschaft bei Eucharistie und Abendmahl

 

Seit Beginn der Vorbereitungen im Jahr 1996 ist der erste Ökumenische Kirchentag – auch seitens der Präsidien des Deutsche Evangelischen Kirchentag und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken – untrennbar mit der Hoffnung auf Fortschritte beim gemeinsamen Abendmahl verbunden gewesen.   Diese Hoffnung hat sich leider nicht erfüllt.

 

Doch viele ökumenisch engagierte Christinnen und Christen sind überzeugt: Auf Grund der Jahre langen beiderseitigen theologischen Gespräche sind die konfessionellen Streitpunkte im Verständnis des Herrenmahls ökumenisch heute so weit geklärt, dass die noch bestehenden Lehrdifferenzen eine Einladung von Christinnen und Christen anderer Konfession zum Abendmahl bzw. zur Eucharistie der eigenen Kirche nicht ausschließen. Auch drei renommierte ökumenische Institute haben vor kurzem ausführlich begründet, dass eucharistische Gastfreundschaft trotz der noch bestehenden Unterschiede im theologischen Verständnis und in der Praxis der Kirchen theologisch verantwortbar und in vielen Fällen pastoral sogar geboten ist.

 

Wer im Abendmahl wie in der Eucharistiefeier das Mahl des Herrn erkennt, für den gibt es zwischen den Konfessionen mehr Gemeinsamkeit als Trennendes. Denn gemeinsam bekennen wir Christen bei der Gedächtnisfeier des Todes und der Auferstehung des Herrn im Heiligen Abendmahl die lebendige Gemeinschaft mit Christus und erwarten seine glorreiche Wiederkunft. Das erklärte das Zweite Vatikanische Konzil im Dekret über den Ökumenismus.

 

Wenn theologischer Konsens besteht, dass Christus in Wort und Sakrament in der Mahlfeier gegenwärtig ist, dann sind gemeinsame Mahlfeiern mit gegenseitiger Gastfreundschaft konsequent. Gastgeber des eucharistischen Mahls ist nur einer: Jesus Christus, der alle einlädt zu seinem Tisch.

Weitere Informationen auch bei:   www.ikvu.de/abendmahl                                     

AK Ökumene und Wir sind Kirche

Über die „Aktion G“ für die Gemeinsame Mahlfeier mit Gastfreundschaft bei Eucharistie und Abendmahl finden Sie ausführliche Informationen auch im aktuellen Heft von Publik-Forum, Nummer 9, Seite 43 und 46 bis 49 .

 

Offene Kommunion.

Einladung an alle, die an Jesu Gegenwart im gemeinsamen Mahl glauben.

Keine Ausgrenzung von Christen und Christinnen anderer Konfessionen.

Uns allen gilt die Einladung: „Tut dies zu meinem Gedächtnis!”

Mahl halten ist Zeichen der Einheit und Versöhnung.

Eins zu sein ist Jesu oft wiederholte Bitte und Aufforderung.

Nur in dieser Gemeinsamkeit können wir ein Zeichen des Friedens in dieser Weltsein.

Einladung zur Wahrnehmung gegenseitiger Gastfreundschaft.

 

-> Argumente für Gastfreundschaft bei Eucharistie und Abendmahl

-> Resolution der Evangelischen StudentInnengemeinde in der Bundesrepublik Deutschland (ESG) 23. Januar 2003

-> Zuschriften "Gastfreundschaft bei Eucharistische und Abendmahl"

-> Erklärung "Ökumene, die wir meinen" (September 2002)

-> Resolution der KSG zur Eucharistischer Gastfreundschaft auf dem Ökumenischen Kirchentag 2003