Damit dieser Kirchentag wirklich ökumenisch wird!
Der Ökumenische Kirchentag stellt eine große Herausforderung dar, konkret zu zeigen, was Christ- und Christin-Sein am Beginn des neuen Jahrtausends bedeutet.
Annähernd 500 Jahre nach der von Deutschland ausgegangenen Reformation bietet sich den Kirchen in unserem Land eine große Chance zu einer christlichen Einheit in Vielfalt. Viele Christinnen und Christen erwarten neue sichtbare Impulse für die Ökumene, da die Glaubwürdigkeit christlichen Handelns auch an der Versöhnungsbereitschaft der Kirchen untereinander zu messen ist. Diese Chance darf nicht vertan werden!
Als katholische Reformbewegung setzen wir uns ein für einen breiten Dialog innerhalb der römisch-katholischen Kirche, der christlichen Kirchen untereinander sowie mit anderen Religionen und gesellschaftlichen Gruppen.
Schmerzlich ist die Tatsache, dass es trotz vieler Gemeinsamkeiten keine gemeinsamen Abendmahlsgottesdienste geben darf und die römisch-katholische Kirche immer noch die gegenseitige eucharistische Gastfreundschaft verweigert.
Nach intensiver theologischer Vorarbeit wird die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche gemeinsam mit der Initiative Kirche von unten und der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord deshalb außerhalb des offiziellen Programms in der Gethsemane-Kirche ökumenische Gottesdienste feiern, in denen ausdrücklich zur gegenseitigen Gastfreundschaft bei Eucharistie und Abendmahl eingeladen wird.
Mit der Aktion G rufen wir die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Ökumenischen Kirchentages dazu auf, ebenso bei allen anderen Mahlgottesdiensten nach ihrem Gewissen der Einladung zum Tisch des Herrn zu folgen, auch wenn die Kirchentagsleitungen diese Einladung in Berlin nicht aussprechen.
Wir laden Sie sehr herzlich ein:
- zu unseren Veranstaltungen und Gottesdiensten,
- zum Treffpunkt Jakobsbrunnen auf der Agora, Halle 4.2 A02,
- zur Vernetzung auch über den Kirchentag hinaus.
Bundesteam der KirchenVolksBewegung »Wir sind Kirche«