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Mit großer Bestürzung und tiefem Befremden nimmt die Bundesversammlung
der KirchenVolksBewegung "Wir sind Kirche" in Regensburg zur Kenntnis,
dass Kardinal Meisner aus Köln seinen Mitbruder im bischöflichen Dienst,
Jacques Gaillot, erneut einen Auftritt in einem Ort, der zu seinem Bistum gehört,
untersagt hat. Das steht ihm nach Kirchenrecht grundsätzlich zu.
Als Hohn empfindet die Bundesversammlung besonders, dass das entsprechende
Schreiben von ihm mit der Grußformel "in der Liebe Christi" unterzeichnet
wurde. In solch ausgrenzendem Verhalten des Kardinals kann die Bundesversammlung
die Liebe Christi nicht verspüren und fordert ihn auf, seine seine Haltung
zu überdenken und die Entscheidung zu revidieren.
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