Pressemitteilung |
Hannover / Ulm, 15. Juni 2004 |
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Die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche ruft die Teilnehmenden des Ulmer Katholikentages dazu auf, bei allen Gottesdiensten Eucharistische Gastfreundschaft zu praktizieren. Wie beim Ökumenischen Kirchentag 2003 in Berlin ermutigt die katholische Reformbewegung alle Christinnen und Christen, ihrem Gewissen nach der Einladung zum Tisch des Herrn zu folgen, auch wenn diese Einladung noch nicht von der römisch-katholischen Kirchenleitung ausgesprochen wird. Mit den von der KirchenVolksBewegung in Ulm verteilten orangenen Bändern „Gemeinsame Mahlfeier“ können die Teilnehmenden des Katholikentages Farbe bekennen für die Eucharistische Gastfreundschaft. Wir sind Kirche begrüßt besonders die Initiative der 121 Pfarrer des Katholikentags-Bistums Rottenburg-Stuttgart, die sich in einem Brief an Bischof Dr. Gebhard Fürst ausdrücklich für die Eucharistische Gastfreundschaft aussprechen - um einer verantwortlichen Pastoral willen. Ähnliche Initiativen gibt es mittlerweile auch in anderen Diözesen. Dass Eucharistische Gastfreundschaft trotz der noch bestehenden Unterschiede im theologischen Verständnis und in der Praxis der Kirchen verantwortbar und in vielen Fällen pastoral sogar geboten ist, haben die Thesen zur eucharistischen Gastfreundschaft „Abendmahlsgemeinschaft ist möglich“ gezeigt. Diese sieben Thesen wurden im Frühjahr 2003 noch vor der Eucharistie-Enzyklika des Papstes von den drei renommierten ökumenischen Institute Bensheim, Straßburg und Tübingen veröffentlicht. Die große Mehrheit des Kirchenvolkes praktiziert seit langem die Gastfreundschaft bei Eucharistie und Abendmahl. Nach einer Umfrage von NFO Infratest im Auftrag des SPIEGEL Anfang 2003 befürworten 86 Prozent der evangelischen und sogar 88 Prozent der katholischen Christen und Christinnen ein gemeinsames Abendmahl. Wir sind Kirche Termine zum Thema „Ökumene“ |
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