Pressemitteilung |
Hannover / Ulm, 15. Juni 2004 |
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"Mit Gottes Kraft - die Zukunft der Kirche gestalten!" ist das Leitwort, mit der sich die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche am 95. Deutsche Katholikentag in Ulm beteiligt - mit einer Veranstaltung auch außerhalb des offiziellen Programms -. Nach Ansicht der katholischen Reformbewegung wird dieser Katholikentag nur dann zum Erfolg, wenn endlich die akuten pastoralen Probleme offen und ohne jedes Tabu zur Sprache gebracht werden. Ein Jahr nach dem Ökumenischen Kirchentag in Berlin ist aber auch die praktizierte Ökumene ein Prüfstein für die Glaubwürdigkeit dieses Christentreffens. Schwerpunkt Pastoral In der Veranstaltung "Gemeinden ohne Priester - eine Chance?!" (Freitag 16:30 bis 18 Uhr , Edwin Scharff-Haus) geht es nach einer Einführung durch den Schweizer Pastoraltheologen Prof. Dr. Leo Karrer um Erfahrungen und Konzepte priesterloser Gemeinden. Angesichts des eklatanten Priestermangels müssten auch Laien die Leitung einer Gemeinde übernehmen können, die von Priestern begleitet werden. Mit einem priesterlosen Gottesdienst mit Mahlfeier "Aufstehen - Aufeinander zugehen" (Samstag 12:30 Uhr Kirche Maria Suso) wird eine Möglichkeit gezeigt, wie auch angesichts des Priestermangels Gemeinden lebendig bleiben können. Schwerpunkt Ökumene Die Initiative der 121 Pfarrer des Katholikentags-Bistums Rottenburg-Stuttgart, die sich in einem Brief an Bischof Dr. Gebhard Fürst um einer verantwortlichen Pastoral willen ausdrücklich für die Eucharistische Gastfreundschaft ausgesprochen haben, zeigt: trotz aller Einschüchterungsversuche und Strafmaßnahmen ist die theologisch fundierte und vielerorts praktizierte Eucharistische Gastfreundschaft nicht mehr zu stoppen. Die von der KirchenVolksBewegung mitinitiierten beiden ökumenischen Gottesdienste am Rande des Ökumenischen Kirchentages 2003 in der Berliner Gethsemane-Kirche haben in die Breite gewirkt. Die Veranstaltung "Eiszeit in der Ökumene - Eucharistische Gastfreundschaft am Ende?!" u.a. mit dem Saarbrücker Theologen Prof. Gotthold Hasenhüttl und der ev. Pfarrerin Dr. Brigitte Enzner-Probst , die beide an den Gottesdiensten in der Berliner Gethsemane-Kirche beteiligt waren, ist nicht in das offizielle Programm aufgenommen worden. Diese Podiumsdiskussion findet am Samstag, 19. Juni von 10 bis 12 Uhr in der Uni-Klinik Oberer Eselsberg, Hörsaal 22 statt. Am zentralen Stand der KirchenVolksBewegung Halle 7.E06 (Donnerstag bis Samstag 10 bis 18 Uhr sind zu jeder vollen Stunde kompetente Gesprächspartnerinnen und -partner zu aktuellen Themen in Kirche und Gesellschaft zu Gast, u.a. Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann (Donnerstag 13 Uhr) und Magdalene Bogner , Präsidentin der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland (Freitag 13 Uhr) . Das vollständige Programm kann im Internet unter www.wir-sind-kirche.de abgerufen werden und wird in Ulm verteilt. |
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