21.4.2026 - evangelisch.de

"Wir sind Kirche" würdigt Papst Franziskus zum ersten Todestag

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München (epd). Die katholische Initiative „Wir sind Kirche“ hat Papst Franziskus (1936-2025) an seinem ersten Todestag als großen Reformer gewürdigt. In „der wohl größten Kirchenkrise seit der Reformation“ habe Franziskus eine dringend notwendige kirchliche Zeitenwende eingeleitet und vorangebracht, erklärte die Laienbewegung am Dienstag in München. Am 21. April 2025, dem Ostermontag, war der aus Argentinien stammende Jorge Mario Bergoglio im Alter von 88 Jahren gestorben. Sein Nachfolger ist Papst Leo XIV., der in den USA geborene Robert Francis Prevost.

„Nach den langen Jahren der beharrenden, ja rückwärtsgewandten Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. von 1978 bis 2013 hat Franziskus in vielen großen und kleinen Schritten die Reformimpulse des Zweiten Vatikanischen Konzils wiederaufgenommen und weitergeführt“, erklärte „Wir sind Kirche“. „Er hat verkrustete Kirchenstrukturen aufgebrochen, den Klerikalismus benannt und bekämpft und ist gegen sexualisierte wie auch spirituelle Gewalt vorgegangen wie kein Papst zuvor.“

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Zuletzt geändert am 21­.04.2026