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Eine Wir sind Kirche-Gruppe gründen

Entscheidend für das Zustandekommen einer regionalen Gruppe scheint mir Folgendes zu sein:

1. Man muss die Menschen persönlich (oder per Telefon) ansprechen. Eine schriftliche Einladung reicht nicht.

2. Inhaltlich sollte der Schwerpunkt auf Glaubensfragen liegen. Die fünf Forderungen des Kirchenvolksbegehrens, so wichtig sie sind, kann man nicht ewig wiederholen. Unsere Mitglieder und Sympathisanten haben auch Glaubensfragen, wollen miteinander Agape feiern, Taizegebete sprechen und -lieder singen, kurz gesagt: Sie wollen auch ihren Glauben vertiefen und leben. Die fünf Forderungen werden dabei automatisch immer wieder berührt.

3. Eine regionale Gruppe sollte vor allem Gespräche anbieten, weniger Schulungen und Referate. Freilich kann man damit nicht alle zufrieden stellen, denn es gibt nicht wenige Leute, die sehr bildungshungrig sind und sich von kompetenten Referenten viele Informationen wünschen. Dies kann man gelegentlich auch anbieten, aber der Schwerpunkt sollte m. E. doch auf Gesprächen liegen. Bildungsveranstaltungen werden von der Kirche ausreichend angeboten; Konkurrenzangebote hierzu sind nicht notwendig.

4. Regionale Gruppen brauchen keine perfekte oder gar professionelle, aber doch eine gute Moderation, sonst kommt es sehr schnell zu Missverständnissen, Ärgernissen und Kränkungen und die Leute bleiben weg.

5. In einer Glaubensgesprächsgruppe sollte auch ein Theologe oder ein theologisch kompetentes Mitglied sein. Auch wenn heute die meisten Menschen gegenüber der kirchlichen Lehre kritisch eingestellt sind, so wollen sie doch wissen, welche Meinung die Amtskirche in einer bestimmten Frage hat.

6. Es ist sicherlich optimal, wenn man sich in der Privatwohnung eines Mitglieds der regionalen Gruppe treffen kann. Aber man kann sich natürlich auch in einem Pfarrraum, Vereinsraum o. ä. treffen. Freilich ist nicht jeder katholische Pfarrer bereit, uns einen Raum längerfristig zur Verfügung zu stellen. Mancher Pfarrer fürchtet vielleicht auch Schwierigkeiten mit seinem Dekan oder Bischof. Hier sollte man nichts erzwingen wollen.

7. Eine regionale Gruppe sollte nie ein geschlossener Verein sein. Er sollte stets offen und einladend für neue Teilnehmende sein. Und vor allem muss die Atmosphäre stimmen. Es muss eine Atmosphäre des Wohlwollens, der Freundlichkeit und der Achtsamkeit herrschen. Jede/r sollte den Eindruck haben, dass ihr/sein Beitrag wichtig ist.

Januar 2006

Kontakt:

Dr. Rudolf Walter
Heidelberger Ring 8 b
67227 Frankenthal
Tel. 06233-667307
Fax: 06233-667309
Email: dr.rudolf.walter(at)web.de





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