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Protokoll der 15. Bundesversammlung der KirchenVolksBewegung
Wir sind Kirche vom 26. bis 28. März 2004 in Mainz |
Beginn: Freitag, 26. März 2004 um
20.00 Uhr
Ort: Jugendgästehaus,
Otto-Brunfels-Schneise 4, 55130 Mainz
Teilnehmende: VertreterInnen aus den Diözesen Aachen, Augsburg, Berlin, Dresden-Meißen, Eichstätt, Essen, Freiburg, Hamburg,
Hildesheim, Köln, Limburg, Mainz, München-Freising, Münster, Paderborn,
Regensburg, Rottenburg-Stuttgart, Speyer, Trier
und
aus den Arbeitsgruppen Frauen/Aktion Lila Stola,
Frauenwürde e.V., Internet, Kirchensteuer, Zypresse
das
Bundesteam
und
Gäste aus Frankreich, der Alt-Katholischen Gemeinde, dem Kölner Netzwerk und der Vereinigung katholischer Priester und ihrer
Frauen.
Die
Teilnahmeliste sowie weitere wichtige Informationen waren den TeilnehmerInnen
mit den
Tagungsmappen
zugesandt worden.
Freitag,
24. Oktober 2003 Beginn
20.00 Uhr
Zu Beginn begrüßte Rosemarie Ruping vom Bundesteam die
Teilnehmenden und gab eine kurze Einführung in den Tagungsort Mainz und einen
Überblick über das Tagungsprogramm. Anschließend hieß Dietgard Heine aus dem
SprecherInnenteam der Wir-sind-Kirche-Diözesangruppe Mainz die Anwesenden
willkommen.
Mit folgender Berichtigung des TOP 11 d des letzten
Protokolls in „Dr. Rudolf Walter (statt Walter Hürter) schlug vor, ...“ wurde
des Protokoll ohne Gegenstimme genehmigt.
Die vorliegende Tagesordnung wurde ohne Änderungen
angenommen. Das Treffen des Forums Deutscher Katholiken wird unter TOP
Informationen behandelt.
Motto:
Leben aus Gottes Kraft.
Siegbert Maier-Borst erläuterte die Veranstaltungen der KirchenVolksBewegung im offiziellen Programm und die geplante Podiumsdiskussion und Aktion zur Ökumene in eigener Verantwortung. Ein genauer Plan lag den Tagungsunterlagen bei und war mit dem letzten Mailing verschickt worden.
In diesem Zusammenhang berichtete Siegbert Maier-Borst über
ein Gespräch einiger Mitglieder des Bun-desteams mit Vertretern des ZdK und dem
Rottenburg-Stuttgarter Bischof Dr. Fürst. In diesem Gespräch war es besonders
um den von Wir sind Kirche
angebotenen Gottesdienst „Aufstehen – aufeinander zugehen“ gegangen. Dieser
Gottesdienst war mit dem Untertitel „Priesterloser Gottesdienst mit Mahlfeier“
versehen. Das Verständnis des Begriffs „Mahlfeier“ mußte von den VertreterInnen
der KirchenVolksBewegung näher definiert werden. In einem Brief nach dem
Gespräch wurde vom ZdK vorgeschlagen, statt „Mahlfeier“ den Begriff „Agape“ zu
verwenden. Da dieses aber zu Mißverständnissen führen könnte, wird der
Gottesdienst nun im offiziellen Programm nur als „Priesterloser Gottesdienst“
angekündigt. Außerdem bat das ZdK um die Vorabzusendung des Gottesdienstablaufes.
Mit der Initiative Kirche von unten (IKvu) wird es keine
gemeinsame Veranstaltung in Ulm geben. Es ist aber im Vorfeld des Katholikentages
eine gemeinsame Pressekonferenz mit der IKvu und der Leserinitiative Publik (LIP)
am 25. Mai in Stuttgart geplant.
Dass die Vorbereitungsgruppe der KirchenVolksBewegung aus
verschiedenen Gründen (u.a. weil wir keine evang. Gemeinde als
Mitveranstalterin gefunden haben) keine ökumenische Mahlfeier anbieten wird,
wurde lebhaft diskutiert.
Das Bundesteam und die Vorbereitungsgruppe für den
Katholikentag bitten um Mithilfe auf dem Katholikentag bei der Verteilung der
Programme, am Aktions- und Infostand, bei den Veranstaltungen und um Rückmeldungen
bei Annegret Laakmann, Tel. 02364-5588, Fax 02364-5299, Email: laakmann@ic-marl.de
Da der Abend nach diesen beiden TOP’s noch nicht sehr fortgeschritten war, gab es noch Gelegenheit für Herrn Pfarrer Rublinghausen von der Alt-Katholischen Gemeinde die Grüße von Bischof Vobbe zu überbringen. Unser langjähriger Freund aus Frankreich, Jean Courtois, berichtete ausführlich über die Situation der Reformbewegungen in Frankreich. Dabei wurde deutlich, dass die strikte Trennung von Staat und Kirche in Frankreich andere Probleme aufwirft als das in Deutschland praktizierte System.
Samstag,
25. Oktober 2003 Beginn:
9.00 Uhr
Nach einem Morgenimpuls von Karl Graml begrüßte Eva-Maria
Kiklas unseren Referenten Prof. DDr. Peter Eicher zum Thema der Tagung
„Spiritualität der Freiheit – Die Bergpredigt neu gelesen“. (Näheres dazu im
Internet unter www.wir-sind-kirche.de
– Bericht über Bundesversammlung). Herr Prof. Eicher hatte für die Anwesenden
je eine Arbeitsmappe zum Thema vorbereitet.
Da der Diskussionsbedarf der Zuhörenden im Anschluss an das
Referat besonders groß war, erklärte sich Prof. Eicher bereit, sich am frühen
Nachmittag noch einmal den Nachfragen zu stellen.
Zum Abschied und Dank wurde Herrn Prof. DDr. Eicher das
gesammelte Geld für das Projekt „Stern der Hoffnung“, das seine Frau, Lisette
Eicher, überreicht.
Danach stellten die LeiterInnen der für den Sonntag Morgen
geplanten Arbeitsgruppen zur Spiritualität ihre Themen vor.
a)
Bundesteam
Zunächst berichteten Eva-Maria Kiklas und Siegbert
Maier-Borst von dem Gespräch mit Vertretern des ZdK und mit Bischof Fürst am
14. Febr. 04 in Stuttgart. Es ging zum einen um den Vorwurf des ZdK, mit der Mitgestaltung
der und der Mitwirkung an den gastfreundlichen Gottesdiensten beim Ökumenischen
Kirchentag 2003 in Berlin hätte die KirchenVolksBewegung sich nicht an
getroffene Abmachungen gehalten. Dieser Vorwurf wurde zurückgewiesen, da die
KirchenVolksBewegung aus den Vorhaben in Berlin nie ein Geheimnis gemacht
hatte. Es ging bei diesem Gespräch aber auch um den priesterlosen Gottesdienst
mit Mahlfeier, den wir zum Katholikentag in Ulm im offiziellen Programm feiern
werden (s.o. TOP 2). Nach dem Gespräch gab es noch eine Nachfrage, da durch
eine Pressemeldung bekannt geworden war, dass Prof. Hasenhüttl auf dem Podium
der Veranstaltung außerhalb des offiziellen Programms sein wird.
Einen weiteren Bericht gab Christian Weisner zur erwarteten
Liturgie-Instruktion und zur geplanten Aktion „Wir feiern Hoffnung“. Es gab
eine lebhafte Diskussion zu den Möglichkeiten, die Pfarrgemeinderäte in die
Aktion einzubinden. Die Versammlung verabschiedete folgenden spontanen Antrag:
„Die Bundesversammlung empfiehlt einen Briefversand an alle
ca. 13.000 Pfarrgemeinden (Vorstände der Pfarrgemeinde- bzw. Seelsorge- bzw.
Kirchengemeinderäte).“
mit großer Mehrheit.
Prof. Scholl erklärte sich bereit, an der Interpretation der
Instruktion mitzuarbeiten.
Eine weitere Aktion ist die Beteiligung am Weltjugendtag vom
11. bis 15. Aug. 2005 in den deutschen Diözesen und vom 16. bis 21. Aug. 2005
in Köln. Hier soll auf den Treffen der Internationalen Bewegung Wir sind Kirche (IMWAC) im April in
Brüssel und auf dem Treffen des Europäischen Netzwerks Kirche im Aufbruch um
internationale Mitarbeit geworben werden. Es hat bereits ein nationales Treffen
zur Vorbereitung gegeben. Das Zentrum der Wir-sind-Kirche-Jugend wird wahrscheinlich
die Alt-Katholische Gemeinde in Köln sein. Clemens Wilken erklärte in diesem
Zusammenhang, der Kölner Kardinal betone die Katholizität des Weltjugendtages. Wir sind Kirche und das Kölner Netzwerk
müsse einen Gegenpol stellen. Fest geplant sei eine Thomas-Messe „Zur Freiheit
befreit“.
b)
Förderverein
Der Förderverein habe jetzt 11 Mitglieder, berichtete der Vorsitzende Stefan Kuster. Für das ausgeschiedene Vorstandsmitglied Andreas Biermann, der mit herzlichem Dank verabschiedet wurde, wurde Hans-Otto Hagemeister neu in den Vorstand gewählt. Siegbert Maier-Borst wurde als Vorstandsmitglied bestätigt.
Da der Förderverein die Verantwortung für die Finanzen der
KirchenVolksBewegung trägt, erläuterte Siegbert Maier-Borst die Aufwands- und
Ertragsrechnung des vergangen Jahres (2003) und den Plan für das laufende Jahr
(2004).
c)
„Wandzeitungs“-berichte
Herr Gugler teilte mit, dass die AG Kirchensteuer nun in zwei Arbeitskreisen arbeite, die sich unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt haben. Er legte einen Entwurf zur „Kirchensteuer und ihre Handhabung“ vor, der in der Gruppe weiter diskutiert wird.
Gottesdienst Anders
Mechthild Lill stellte den „Gottesdienst Anders“ vor, der mit vielen neuen Elementen – z.B. Anspiele – ausgestattet auch sehr viele junge Leute anspricht.
Bericht Diözesangruppe Limburg
Henny Töpfer gab einen Bericht über die Wir-sind-Kirche-Arbeit im Bistum Limburg (s. Anlage zu diesem Protokoll, weitere Berichte zur Arbeit von Diözesangruppen waren mit der Tagungsmappe verschickt worden). VertreterInnen der Diözesangruppe waren zu Gast beim Jubiläum
20 Jahre VKPF
in Wiesbaden-Naurod und besonders angetan vom Festvortrag von Prof. Bachl. In diesem Zusammenhang erklärte Herr Gatzen von der Vereinigung katholischer Priester und ihrer Frauen (VkPF) die Entstehung aus einer internationalen Vereinigung, gab einen Hinweis auf die neugestaltete Internetseite (www.nwn.de/vkpf/) und auf das zum Jubiläum herausgegebene Buch „Lebenswege und Hoffnungswege“.
IKETH und Projektstelle
Dr. Ruth Schäfer wies auf das Netzwerk „Initiative Konferenz Europäischer Theologinnen“ (IKETH) hin, das eine konfessionell und religiös offene Gruppe von Theologinnen ist, die sich u.a. zum Ziel gesetzt hat, eine Solidargemeinschaft zur Gleichstellung von Theologinnen in allen Bereichen und auf allen Ebenen zu erreichen. Die IKETH will eine Teilzeitstelle zur Förderung dieser Arbeit einrichten, die Ruth Schäfer besetzen soll. Da diese Stelle über Spenden finanziert werden muss, bittet die Initiative um Unterstützung. (IKETH, Konto-Nr. 2921895, Landesbank Baden-Württemberg, BLZ 60050101, Verwendungszweck „Projektstelle“)
Ruth Schäfer wies auch auf eine zweite Sendung „Fliege“ mit ihrer Beteiligung hin, die am 22. April um 16 Uhr in der ARD ausgestrahlt wird.
KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche – katholisch
In einem vom Ordinariat in Eichstätt in Auftrag gegebenen Gutachten von Prof. Dr. Heribert Hallermann zur Frage „Kann der Diözesanrat in eigener Hoheit über den Aufnahmeantrag einer Gruppierung entscheiden oder ist dafür die Zustimmung des Bischofs erforderlich?“ wurde bezweifelt, dass die KirchenVolksBewegung „aus formalen als auch aus inhaltlichen Gründen“ als „katholisch“ gelten kann. Dieses Gutachten hat Georg Kohl eingehend überprüft und zur Unterstützung der allgemeinen Meinungsbildung seine Ergebnisse in dem Text „KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche –katholisch“ dargelegt. Georg Kohl bittet um Rückmeldung und Ergänzung. Nach einer Diskussion in der Versammlung wurde der Wunsch geäußert, sich mit dem Thema, evtl. bei der Bundesversammlung in Regensburg im kommenden Herbst, weiter zu beschäftigen. Sowohl das Hallermann-Gutachten wie das Kohl-Papier lagen der Tagungsmappe bei.
Forum deutscher Katholiken im Mai in Regensburg
Herr Gugler, der die bisherigen Veranstaltungen des Forums in Fulda als Beobachter besucht hatte, wies darauf hin, dass die Veranstaltungen des Forums immer mehr Zulauf erhalten und zudem mit 15.000 € in diesem Jahr von den Bischöfen unterstützt wird. Die Diözesangruppe Regensburg plant eine Aktion, mit der sie die andere Seite des Katholischen zeigen will.
Zum „Großen europäischen, ökumenischen
Christentreffen“
im Mai 2004 in Stuttgart wird Siegbert Maier-Borst als Beobachter gehen.
Die Bundesversammlung möge beschließen:
Anträge für die Bundesversammlung können von den Diözesan-
und Arbeitsgruppen oder von drei Stimmberechtigten gemeinsam gestellt werden.
Begründung:
Das Bundesteam verspricht sich von dieser Regelung eine
breitere Meinungsbildung innerhalb der KirchenVolksBewegung bei der
Formulierung von Anträgen.
Mit 17 Ja-, 14 Neinstimmen und 1 Enthaltung angenommen
2.
Antrag
der Diözesangruppe Augsburg
Die Diözesangruppe Augsburg beantragt, folgende Resolution
an die Deutsche Bischofskonferenz zu beschließen:
Die Bundesversammlung der KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche fordert die deutschen
Bischöfe auf, den Gemeinden den Pfingstmontag für ökumenische Gottesdienste zu
empfehlen.
Der „unersetzliche Rang der Eucharistiefeier“ kann mit
verpflichtender Teilnahme am
Pfingstmontag besonders schlecht unterstrichen werden, da dieser Tag in den
meisten katholischen Ländern – darunter Italien! – gar kein Feiertag ist.
Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen.
3.
Antrag
der Diözesangruppe Augsburg
Die Diözesangruppe Augsburg beantragt:
Das Bundesteam möge ein neues Adressen-Verzeichnis
der deutschen Bischöfe, einschließlich DBK, ZdK und röm. Glaubenskongergation
bereitstellen.
Begründung: Das bisherige ist weitgehend überholt.
Dieser Antrag wurde mit einer Gegenstimme angenommen
(Im Anhang: das Adressenverzeichnis)
4.
Antrag
der Diözesangruppe Augsburg
Die Diözesangruppe Augsburg beantragt, zu beschließen:
Das Bundesteam möge das ZdK anregen,
a)
bei
der DBK auf die Abschaffung der Exkommunikation bei bürgerlich-rechtlichem
„Kirchen-Austritt“ wegen Kirchensteuer-Umwidmung zu drängen;
b)
auf
die Direktwahl von Diözesanräten und Mitgliedern von
Diözesan-Steuerausschüssenm hinzuwirken.
Wegen der unterschiedlichen Thematik wurde der Antrag
getrennt in a) und b) abgestimmt.
a)
wurde
mit 27 Nein-, 1 Jastimme und 4 Enthaltungen abgelehnt
b)
wurde
mit 25 Nein-, 3 Jastimmen und 4 Enthaltungen abgelehnt
(zum Verständnis: die Ablehnungen erfolgten zu a) wegen
rechtlicher Schwierigkeiten, zu b) wegen unterschiedlicher Handhabung in den
Diözesen)
5.
Antrag
von Karl Gugler
Ich beantrage, zu beschließen:
Das Bundesteam wird beauftragt, bei der nächsten
Bundesversammlung einen Entwurf für einen Brief an die DBK vorzulegen,
der konstruktive Vorschläge zur Abwendung einer finanziellen Katastrophe in den
deutschen Bistümern enthält.
Begründung:
Diese Vorschläge können die meisten unserer Reformforderungen
enthalten, vom Dialog bis zur Mitwirkung und Mitentscheidung von Laien auf
allen kirchlichen Ebenen.
Der Antrag wurde nach längerer Diskussion von Herrn Gugler
zurückgezogen und von der Versammlung wie folgt neu formuliert:
Das Bundesteam wird beauftragt, auf dem Hintergrund der
Finanzmisere der Diözesen den Bischöfen einen Brief mit Vorschlägen auf der
Grundlage der 10 Punkte des letzten Info-Briefes zu schreiben.
Dieser Antrag wurde mit 28 Ja-, 3 Neinstimmen und einer
Enthaltung angenommen.
(Im Anhang: Brief und 10-Punkte Appell an die deutschen
Bischöfe)
Sonntag,
28. März 2004 Beginn
9.00 Uhr
Der Sonntagmorgen begann mit der Einübung von Liedern, die
auch im Abschluss-Gottesdienst gesungen wurden.
Im Nachfolgenden Stichworte aus der Arbeit der Gruppen:
„
Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind“ – Gottesdienst und
Spiritualität
-
Austausch von Erfahrungen mit
Gottesdiensten, Anregungen und Beispiele
-
Laien und Laiinnen übernehmen immer
mehr die Gestaltung, besonders bei Priestermangel
-
Bitte zur spirituellen Ausrichtung bei
den Bundesversammlungen:
Die Morgenimpulse
sollten nicht so wortlastig sein, mehr körperliche Bewegung enthalten
Der Gottesdienst
könnte auch mal am Beginn der Versammlung stehen.
Spiritualität bedarf einer gewissen Ordnung, d.h.
-
bestimmte Zeiten sind möglichst
einzuhalten
-
einen Ort/Platz wählen, wo
Konzentration leichter fällt
-
bestimmte Textvorlagen wählen, z.B.
Vorschläge etwa einer liturgischen Lesefolge oder fortlaufend ein Evangelium
...
-
versuchen, im „Gespräch mit Gott“
(Gebet) Fragen/Probleme zu lösen und auch im
-
Austausch mit anderen.
„Der
Mensch lebt nicht vom Brot allein“ – Was und speist, was uns trägt
Nach einer meditativen Einstimmung zunächst Sammlung dessen, was jede/n Einzelne/n aus dem Inneren heraus getrieben hat, Veränderungen einzufordern und dafür zu arbeiten. Diskussion des je eigenen inneren Antriebs, Überlegung, wo nehme ich meine Kraft heute her und Zusammenfassung der Gemeinsamkeiten. U.a.:
-
Sehnsucht nach Gerechtigkeit
-
Vertrauen, dass Veränderung möglich ist
-
Hoffnungszeichen
-
unser Geist trägt weiter und bewegt
Andere zum Tun
-
Leben und Handeln aus der Verbundenheit
mit Gott und den Anderen, aus der Liebe und Gelassenheit im Wissen, dass Gottes
Hand mich trägt.
Nach einem Impulsreferat und einer Weile der Stille äußerte sich jede/r dazu, welche Bedeutung das Gebet in seinem/ihrem Leben hat.
-
Die Teilnehmenden hielten daran fest,
dass Gebet eine breite Fächerung hat.
-
Beten darf nie nur Gott im Blick haben;
immer müssen der/die Nächst und die Umwelt mitklingen.
-
Gebet prägt oder verfälscht das Leben.
Die Arbeitsgruppe befasste sich hauptsächlich mit der Frage, wie Spiritualität über das Internet vermittelt (eingegeben) oder empfangen werden kann.
-
Homepage, die Wir sind Kirche als eine von der christlichen Botschaft getragene
reformorientierte katholische Bewegung darstellt.
-
Information/Dokumentation über unsere
Katholizität, Zielsetzung, Tun
-
Angebote/Anregung zur
Glaubensorientierung für sich selbst und andere
-
Eingehen auf Wünsche und Erwartungen
-
Internetkontakte zwischen unserer
Bewegung und den BesucherInnen unserer Homepage
Die 15. Bundesversammlung schloss mit einem öffentlichen
Gottesdienst „Geht hin und bringt die Botschaft“ zum Weltgebetstag für
Frauenordination auf dem Liebfrauenplatz in Mainz.
26. April 2004
Annegret Laakmann Christian
Weisner
Protokollantin Bundesteam
Bericht der Diözesangruppe Limburg
Adressenliste der deutschen Bischöfe
Brief und 10-Punkte-Appell an die deutschen Bischöfe
Ergänzung zur
Tagungsmappe
Initiative „Wir sind Kirche“ im Bistum Limburg
Unsere Aktivitäten im Zeitraum von Januar bis März 2004
22.1.2004 Einladung
an uns durch die Gemeinde St. Josef Ffm-Bornheim
Gemeindeforum:
Thema: „Zukunftsvision Pastoraler Raum -
Mehr Verantwortung für
Laien in der Kirche!?“
13.3.2004
Frühjahrstreffen der Initiative W.s.K. Limburg in
Limburg-Eschhofen,
St. Antonius-Gemeinde
Gespräch
mit dem Regens des Bistums Dr. Johannes Arnold
und
dem ehemaligen Regens, jetzt Pfarrer in Königstein
und
Kronberg Herrn Wolfgang Rösch über das von der
Regentenkonferenz
verabschiedete Papier
im
Internet abzurufen unter
http://www.priesterseminare.org/optionen.htm
Anmerkungen
dazu ausgearbeitet von O.Stein u. G.Kohl
19.-21.3. 2004
20jähriges Gründungsjubiläum der VkPF (Vereinigung kath.
Priester
und ihrer Frauen) in Wiesbaden-Naurod, Wilhelm-
Kempf-Haus
Offizielle
Vertreterin für die KirchenVolksBewegung
Henny
Toepfer, am 20. 3. 04 unterstützt durch fünf weitere
Frauen
und Männer unserer Initiative, gleichzeitig auch für
Christenrechte
in der Kirche (Gerd Wild, Dorothea
Nassabi)
Juni 2004 Im Bistum
Limburg findet keine Priesterweihe statt, daher
keine
Lila-Stola-Aktion.
Henny Toepfer W.s.K. Limburg
Liste der
Bischöfe in der Bundesrepublik Deutschland
(Stand: April 2004) von der DBK
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Bistum
Aachen |
Bischof Weihbischöfe |
Dr. Heinrich Mussinghoff Karl Borsch Karl Reger |
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Bistum
Augsburg |
Bischof Weihbischöfe |
Dr. Viktor Dammertz OSB Josef Grünwald DDr. Anton Losinger |
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Erzbistum
Bamberg |
Erzbischof Weihbischof |
Prof. Dr. Ludwig Schick Werner Radspieler |
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Erzbistum
Berlin |
Erzbischof Weihbischof |
Georg Kardinal Sterzinsky Wolfgang Weider |
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Bistum
Dresden-Meißen |
Bischof Weihbischof |
Joachim Reinelt Georg Weinhold |
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Bistum
Eichstätt |
Bischof |
Dr. Walter Mixa |
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Bistum
Erfurt |
Bischof Weihbischof |
Dr. Joachim Wanke Hans-Reinhard Koch |
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Bistum
Essen |
Bischof Weihbischof Weihbischof |
Dr. Felix Genn Franz Grave Franz Vorrath |
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Erzbistum
Freiburg |
Erzbischof Weihbischöfe |
Dr. Robert Zollitsch Rainer Klug Dr. Bernd Uhl Dr. Paul Wehrle |
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Bistum
Fulda |
Bischof Weihbischof |
Heinz Josef Algermissen Johannes Kapp |
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Bistum
Görlitz |
Bischof |
Rudolf Müller |
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Erzbistum
Hamburg |
Erzbischof Weihbischöfe |
Dr. Werner Thissen Norbert Werbs Dr. Hans-Jochen Jaschke |
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Bistum
Hildesheim |
Bischof Weihbischöfe |
Dr. Josef Homeyer Hans-Georg Koitz Dr. Nikolaus Schwerdtfeger |
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Erzbistum
Köln |
Erzbischof Weihbischöfe |
Joachim Kardinal Meisner Norbert Trelle Dr. Friedhelm Hofmann Manfred Melzer Dr. Rainer Woelki |
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Bistum
Limburg |
Bischof Weihbischof |
Dr. Franz Kamphaus Gerhard Pieschl |
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Bistum
Magdeburg |
Bischof Weihbischof |
Leopold Nowak Dr. Gerhard Feige |
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Bistum
Mainz |
Bischof Weihbischöfe |
Karl Kardinal Lehmann Dr. Werner Guballa Ulrich Neymeyr |
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Erzbistum
München und Freising |
Erzbischof Weihbischöfe |
Friedrich Kardinal Wetter Dr. Franz Dietl Engelbert Siebler Dr. Bernhard Haßlberger |
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Bistum
Münster |
Bischof Weihbischöfe |
Dr. Reinhard Lettmann Heinrich Janssen Friedrich Ostermann Prof. Dr. Franz-Peter Tebartz-van-Elst Heinrich Timmerevers Dr. Josef Voß |
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Bistum
Osnabrück |
Bischof Weihbischof |
Dr. Franz-Josef Bode Theodor Kettmann |
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Erzbistum
Paderborn |
Erzbischof Weihbischof |
Hans-Josef Becker Dr. Karl-Heinz Wiesemann |
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Bistum
Passau |
Bischof |
Wilhelm Schraml |
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Bistum
Regensburg |
Bischof Weihbischof |
Dr. Gerhard L. Müller N.N. |
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Bistum
Rottenburg-Stuttgart |
Bischof Weihbischöfe |
Dr. Gebhard Fürst Dr. Johannes Kreidler Thomas Maria Renz |
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Bistum
Speyer |
Bischof Weihbischof |
Dr. Anton Schlembach Otto Georgens |
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Bistum
Trier |
Bischof Weihbischöfe |
Prof. Dr. Reinhard Marx Robert Brahm Jörg Michael Peters Leo Schwarz |
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Bistum
Würzburg |
Bischof Weihbischof |
N.N. Helmut Bauer |
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KirchenVolksBewegung Bundesweite
Kontaktadresse: »Wir sind Kirche«
c/o Christian Weisner Hildesheimer Str.
103 D-30173 Hannover Tel.: +49 (0511)
80 00 10 Fax: +49 (0511) 988 60 50 eMail: info@wir-sind-kirche.de Internet: www.wir-sind-kirche.de |
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»Wir
sind Kirche« Hildesheimer Str. 103 D-30173 Hannover |
Bundesweites
Spendenkonto: »Wir sind Kirche Förderverein e.V.«
Konto 18 222 000
(BLZ 400 602 65) Darlehnskasse Münster e.G. Für Überweisungen
aus dem Ausland: BIC: GENODEM1DKM Hinweis: Die Spendenbescheinigung für Ihre Gesamtspenden in diesem Jahr
erhalten Sie im Februar des folgenden Jahres. |
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Bischofsbrief040330.doc
Hannover, 29. März 2004
Sehr
geehrter Herr Bischof ..... !
Sehr geehrter Herr Weihbischof..... !
Angesichts der dramatischen Vertrauens- und Finanzkrise in der katholischen Kirche Deutschlands hat
die 15. Bundesversammlung der KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche am vergangenen Wochenende in Mainz den beiliegenden konstruktiven 10-Punkte-Appell „Die ‚Zeichen der Zeit’ erkennen!“ an die deutschen Bischöfe gerichtet.
Die KirchenVolksBewegung erwartet, dass Sie als Bischof die diözesanen Räte und anderen Gremien in Ihrer Diözese im Sinne dieses Appells rechtzeitig und umfassend an den anstehenden Entscheidungen beteiligen, da nur so die Vertrauens- und Finanzkrise bewältigt und eine zukunftsfähige Pastoral gesichert werden können.
Mit guten Wünschen für die kommenden Kar- und Ostertage


Eva-Maria Kiklas Christian
Weisner
Bundesteam der KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche
10-Punkte-Appell
„Die ‚Zeichen
der Zeit’ erkennen !“
der
KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche
zur aktuellen
Finanz- und Vertrauenskrise der Kirche
Die Situation ist dramatisch
ernst. Die vorliegenden Fakten sind von prophetischer Klarheit und
Deutlichkeit. In dieser Situation helfen weder Resignation, noch die Flucht in
die Selbstberuhigung oder Spiritualisierung.
·
Der
jetzt stattfindende „Kirchenumbau“ darf nicht veraltete Strukturen
stabilisieren, sondern muss an den wirklichen Herausforderungen der Zeit und
Bedürfnissen der Menschen Maß nehmen.
·
Bei
allen Prioritätensetzungen und aus Sachzwängen begründeten Entscheidungen ist
danach zu fragen, welche spirituellen und pastoralen Implikationen sie haben,
wie nah die Kirche den Menschen bleibt.
·
Unbedingte
Offenheit und Transparenz sind wesentliche Voraussetzungen, auf lange Sicht
wieder das Vertrauen der Menschen innerhalb und außerhalb der Kirchen zurück zu
gewinnen.
·
Die
Kirchenleitungen werden sich für Reformen öffnen müssen, die heute noch kaum
vorstellbar sind, wie die Stärkung der Frauenpartizipation und eine neue Berufungstheologie.
·
Nur
wenn die Kirchenmitglieder an den Entscheidungsprozessen mitwirken können,
werden sie die notwendigen Änderungen auch mittragen und mitverantworten, getreu
dem frühchristlichen Leitsatz „Was alle angeht, muss von allen besprochen und
entschieden werden!“ und dem Subsidiaritätsprinzip.
·
Eine
mehr auf ehrenamtliche Kräfte begründete Kirche ist auch eine prophetische
Chance.
·
Kirchen
und ihre Strukturen sind kein Selbstzweck sondern immer daran zu messen, ob und
wie sie den Grundfunktionen Liturgia, Martyria, Diakonia und Koinonia (d.h.
Gemeinschaftsbildung) dienen.
·
Die
Communio-Theologie des Zweiten Vaticanums darf nicht ausgehöhlt werden.
·
Die
gegenwärtige Finanzkrise kann neue christliche Phantasie frei setzen, die keineswegs
einem realistischen und nüchternen Umgang mit Geld widerspricht.
·
Ein
wirklicher Aufbruch wird nur dort möglich sein, wo Menschen die Liebe Gottes
sehr konkret in ihren Lebenssituationen glaubhaft vermitteln und den Mut haben,
auf Gott zu setzen.
15. Bundesversammlung der
KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche
26. bis 28. März 2004 in Mainz