Die Präsidentin des
Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, erwartet von der
Bundesregierung
klare Signale an radikale Muslime. Die Politik habe erst sehr spät erkannt,
dass
sie die Demokratie
vor islamistischen Anfeindungen verteidigen müsse, sagte sie den
"Stuttgarter
Nachrichten"
(Freitagausgabe). Mit Blick auf die Bemühungen zur Integration von Muslimen und
den Islamgipfel
forderte die 74-Jährige eine deutliche Abgrenzung der gemäßigten Gläubigen von
den Radikalen:
"Die gemäßigten Muslime distanzieren sich nicht deutlich genug von jenen
Islamisten,
die nicht einmal unseren Rechstaat anerkennen."
8.2.07