Presseerklärung zu
Anfragen über die Rolle von "Wir sind Kirche" im Diözesanrat der
Katholiken im Bistum Eichstätt
Bei seiner
Vollversammlung am 15. März in Nürnberg hat sich der Diözesanrat der Katholiken
im Bistum Eichstätt schwerpunktmäßig mit Fragen der Ökumene befasst. Im Rahmen
des Tagesordnungspunktes "Bericht des Vorsitzenden" wurde darauf
hingewiesen, dass der Diözesanratsvorstand überein gekommen sei, der
Gruppierung "Wir sind Kirche" nicht mehr wie bisher einen nicht näher
definierten Gaststatus bei den Vollversammlungen zu gewähren. Dabei wurde auf
den ohnehin öffentlichen Charakter der Vollversammlungen verwiesen.
Nach einer
Diskussion über die Rolle von "Wir sind Kirche" innerhalb des
Diözesanrates beschloss das Gremium, für die künftige Satzung des Diözesanrates
die formalen Grundlagen einer Mitgliedschaft im Diözesanrat klären zu lassen.
Ein entsprechendes Gutachten aus kirchenrechtlicher Sicht ist in Bearbeitung.
Im Rahmen dieser
Diskussion distanzierte sich auf Anfrage der Bischof von Eichstätt Dr. Walter
Mixa deutlich von der Gruppierung "Wir sind Kirche", weil sie
eindeutige lehramtliche Aussagen ablehne und in einer Reihe ihrer Forderungen
nicht auf dem Boden der katholischen Kirche stehe.
Die Satzung des
Diözesanrates baut auf der Satzung für die Pfarrgemeinderäte auf. Diese wird
derzeit entsprechend der Einrichtung von 52 Seelsorgeeinheiten zum 1. Januar
2003 neu gestaltet. Deshalb ist auch die Neufassung der Satzung des
Diözesanrates noch nicht abgeschlossen.
08.04.2003
Quelle: http://katholische-kirche.de/