Wie friedlich ist der Islam wirklich?

Iran leugnet Holocaust und stellt Existenz Israels infrage

 

 

„Die anti-israelischen Äußerungen des iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinedschad haben im Westen Empörung ausgelöst. Die Bundesregierung bestellt den Botschafter ein. Die israelische Regierung warnte, Teheran dürfe auf keinen Fall in den Besitz der Atombombe gelangen.

Jerusalem/Berlin · Israels Außenamtssprecher Mark Regev sagte, er hoffe, dass jeder, "der sich Illusionen über die wahre Natur Irans hingegeben hat, durch die jüngsten Bemerkungen aufgeweckt wird". Verteidigungsminister Schaul Mofas drohte, angesichts des Atomprogramms in Iran müsse Israel auch "andere Lösungen" vorbereiten.

Erst im Oktober hatte Ahmadinedschad mit seiner Verbalattacke, Israel gehöre von der politischen Landkarte ausradiert, weltweite Empörung ausgelöst. Auf dem Gipfel islamischer Staaten in Mekka äußerte er nun Zweifel am Holocaust. In Europa beharre man darauf, dass Hitler sechs Millionen Juden umgebracht habe, und lasse jeden, der anderes behaupte - in Ahmadinedschads Worten: beweise - ins Gefängnis werfen. Unterstellt, der Massenmord habe stattgefunden, fragte Irans Präsident, "ist das der Grund ihrer Unterstützung für die Besatzer Jerusalems?" Dann sollten die Europäer so "ehrlich" sein, einige Provinzen, zum Beispiel in Deutschland und Österreich, selbst an die Zionisten abzutreten.“

 

Nach:

Frankfurter Rundschau, 10.12.05, S. 6

Quelle: http://www.fr-aktuell.de/fr_home/startseite/?cnt=768167