Arbeit des Weststadtkreises
1999
Der Weststadtkreis setzt sich zusammen aus der evangelischen
und katholischen Kirchengemeinde, Vertretern der Kindergärten
und Schulen im Einzugsgebiet, dem Jugendzentrum, den zuständigen
Vertretern des Jugend- und Sozialamtes, der
Erziehungsberatungsstelle, Vertretern der Parteien, des
Ausländerbeirats, sowie engagierten Bürgerinnen und Bürgern
der Weststadt. Der Weststadtkreis ist überkonfessionell und
überparteilich. Der Weststadtkreis befaßt sich mit sozialen
Situation sowie dem Lebens- und Wohnumfeld in der Weststadt.
Im Jahr 1999 behandelte der Weststadtkreis auf 8
Zusammenkünften folgenden Themen:
- Vorlaufgruppen für Migrantenkinder, Sprachdefizite und
ihre Folgen für den Schulalltag (Referentin:
Schulärztin Frau Dr. Richter),
- Projekt multikulturelle Stadtteilzeitung (andiskutiert),
- Vernetzung mit anderen Stadtteilarbeitskreisen,
- Verslumungstendenzen im Bereich Kurt Schumacher Platz,
- Verschmutzung und Vandalismus,
- Bewohnerstruktur in der Weststadt (Statistik), Die
Auflösung der Aschaffenburgerstraße und ihre Auswirkung
auf die Weststadt,
- Einkaufszentrum (Schließung von Läden, schlechte
Bausubstantz).
- Die Situation an der Heinrich Heine und Otto Hahn Schule,
- Gespräche mit den Stadträten Patscha und Rehmer und
Vertretern von Baugesellschaft und Nassauischen
Heimstätten zu den Themen:
- die soziale Situation in der Weststadt und die
Wohnungsbelegungspolitik der Stadt,
- soziale Spannungen besonders in den Hochhäusern
Suche nach Lösungsansätzen,
- Erhöhung der Reinigungsintervalle durch die
Stadtverwaltung,
- Verkauf und Sanierung des Einkaufszentrums und
Ansiedlung von neuen Läden,
- Einrichtung eines Stadtteilbüros,
- Förderung und Schaffung eines interkulturellen Dialogs,
- Zusammenarbeit mit den Vereinen,
- Reinigungsaktion im Wäldchen zwischen der Weststadt und
Dörnigheim,
- Erstellung von Mängellisten für die Weststadt,
- Projekt der Heinrich Heine Schule: Mama lernt Deutsch,
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
01.12.99 H-A Link