Unmittelbar nach Ausbruch des Irak-Kriegs am
Donnerstag hat Papst Johannes Paul II. in seiner Frühmesse um Frieden für das
irakische Volk gebetet
Rom. - Unmittelbar
nach Ausbruch des Irak-Kriegs am Donnerstag hat Papst Johannes Paul II. in
seiner Frühmesse um Frieden für das irakische Volk gebetet. Am Mittag
veröffentlichte Vatikansprecher Joaquin Navarro-Valls eine Erklärung der
Heiligen Stuhls zur aktuellen politischen Situation.
Die Erklärung im Wortlaut:
"Der Heilige
Stuhl hat mit tiefem Schmerz die Entwicklung der jüngsten Ereignisse im Irak
aufgenommen. Auf der einen Seite beklagt er, dass die irakische Regierung nicht
die Resolutionen der Vereinten Nationen und den entsprechenden Appell des Papstes
angenommen hat, die eine Abrüstung des Landes verlangten. Auf der anderen Seite
bedauert er, dass der Weg der Verhandlungen - gemäß internationalem Recht - für
eine friedliche Lösung des irakischen Drama abgebrochen worden ist. In dieser
Situation ist mit Zufriedenheit zur Kenntnis genommen worden, dass die
verschiedenen katholischen Einrichtungen im Irak weiterhin ihre Hilfstätigkeit
für die Bevölkerung wahrnehmen. Um zu diesem Dienst der Solidarität
beizutragen, wird auch die Apostolische Nuntiatur, die von Erzbischof Fernando
Filoni geleitet wird, in dieser Phase an ihrem Sitz in Bagdad geöffnet bleiben
20.03.2003
Quelle: http://katholische-kirche.de/