Papst
verurteilt Kirchen-Anschläge im Irak
Bagdad (dpa) - Papst Johannes Paul
II und die Übergangsregierung haben die Anschläge auf christliche Kirchen im
Irak verurteilt. Alle Gläubigen müssten sich für die Rückkehr zum Frieden
einsetzen, sagte der Papst. Iraks Regierung machte den jordanischen Terroristen
Abu Mussab el Sarkawi für die Anschläge verantwortlich. Der Verband türkischer
Spediteure kündigte nach der Ermordung eines entführten Lastwagenfahrers die
Einstellung aller Transporte für das US-Militär im Irak an. Ein entführter
Somalier ist inzwischen wieder frei.
2.
August 2004
Quelle: http://de.news.yahoo.com/040802/3/456o5.html
Großayatollah
verurteilt Anschläge auf Kirchen
Bagdad (AP) Der höchste schiitische
Geistliche im Irak hat die Anschlagsserie auf christliche Kirchen verurteilt. Derartige
Taten richteten sich gegen die Einheit, Stabilität und Unabhängigkeit des
Landes, erklärte Großayatollah Ali al Husseini al Sistani am Montag. Es sei
wichtig, die Rechte von irakischen Christen und anderen religiösen Minderheiten
zu respektieren. Sie hätten das Recht «in ihrem Heimatland in Sicherheit und
Frieden zu leben». Bei den Anschlägen auf vier Kirchen in Bagdad und eine in
Mossul kamen am Sonntagabend elf Menschen ums Leben, mehr als 50 wurden
verletzt.
2. August 2004
Quelle: http://de.news.yahoo.com/040802/12/455ql.html
Vatikan
bestürzt über Anschläge auf Kirchen im Irak
Rom (dpa) - Der Vatikan hat sich
bestürzt über die Serie von Bombenanschlägen auf christliche Kirchen im Irak
mit mindestens zehn Toten geäußert. Es sei «furchtbar und Besorgnis erregend»,
sagte ein Vatikansprecher in Rom. Bei der Anschlagserie auf christliche
Gotteshäuser wurden mindestens zehn Menschen getötet und Dutzende weitere
verletzt. Die Bomben explodierten innerhalb einer halben Stunde vor zwei
Kirchen in Bagdad, einer in einem südlichen Vorort und einer weiteren in der
nordirakischen Stadt Mossul.
1. August 2004
Quelle: http://de.news.yahoo.com/040801/3/454x7.html