Ökumene geliebt, gelebt, gelitten. Im Spannungsfeld zwischen Theologie, Basisarbeit und Politik. 6.-8.12.2002 in Berlin
In knapp einem halben Jahr wird Berlin den ersten bundesweiten Ökumenischen Kirchentag ausrichten. Schon im Vorfeld finden heftige Debatten statt: Was soll man von diesem Groß-Event erwarten? Wird er für die Ökumene einen Schritt nach vorn bedeuten? Für viele, die in Studierendengemeinden und in ihrer Kirche aktiv mitarbeiten, sind diese Debatten oft nicht mehr nachvollziehbar und unverständlich leben sie doch seit vielen Jahren Ökumene vor Ort. Dieses Seminar in Berlin möchte eine Bestandsaufnahme versuchen: Was meint heute, Anfang des 21. Jahrhunderts Ökumene, was macht sie aus und was macht sie für viele so wichtig oder auch schwierig?
Wer immer auch von Ökumene spricht, meint häufig sehr unterschiedliche Dinge. Stehen für den einen weltweite Gerechtigkeit und Entwicklung im Vordergrund, dreht es sich beim anderen um Fragen des Tauf- oder Eucharistie-Verständnisses. Dieses Seminar möchte zum einen Grundlagen & Begriffe vermitteln. Gleichzeitig soll es die Möglichkeit bieten, sich mit praktischen Formen der Ökumene vertraut zu machen und über unterschiedliche Erfahrungen vor Ort auszutauschen. Die Veranstaltung richtet sich bewusst sowohl an Studierende, als auch Haupt- und Ehrenamtliche der ESGn und Ökumene-Interessierten allgemein.
Schwerpunkte werden am Wochenende sein:
Teilnehmende: Studierende, Haupt- und Ehrenamtliche in den ESGn, Ökumene-Interessierte
Teilnahmekosten: Für Studierende: 20 Euro/ für Verdienende: 30 Euro
Veranstaltungsort: Karl-Renner-Haus, Ringstr. 76/77, 12205 Berlin-Lichterfelde West, Tel: 030-83203928.
Fahrtkosten werden in Deutschland gemäß DB 2. Klasse zu 50% erstattet. (Höchste Berechnungsgrundlage: Sparpreis DB 152 Euro).
Weitere Informationen zum Programm und Anmeldung in der ESG Geschäftsstelle, Ulrike Kind, Berliner Str.69, 13189 Berlin, Telefon: 030/44673812, Fax: 030/44673820, email: forum2@bundes-esg.de.
26.11.02