Klinik Seelsorgen im eigenen Fernsehkanal am Klinikum
Hanau
Manfred Storck
hat mit dem
Böblinger Internet-Unternehmen
KiK einen verlässlichen Partner gefunden, der
ein solides Programm zur Verfügung stellen konnte,
das es auch ermöglicht hausintern,
besonders die Angebote in der Kapelle in die Patientenzimmer
zu übertragen. Neu ist
auch der Programmplatz, der ab sofort
für KiK Platz Nr. 1 auf der Fernbedienung der
Fernsehapparate reserviert
hat. Ebenso wurde im Rahmen der Umstellungen
auch die Programmplätze der Radioanlage
verändert, sodass dort
ebenfalls auf Platz 1 die Gottesdienste
übertragen werden. Hier wird zusätzlich
noch die „hörbare Bibel“ übertragen, sodass
neben dem ganztätigen
KiK Fernsehprogramm auch Bibeltexte
im Radiokanal zu hören sind.
Die Klinikleitung
hofft, dass sich der neue Klinik-Info-Kanal auch
auf die hausinterne Informationskultur
positiv auswirkt.
Gestern wurde auch der neue Präsentationsfilm
über das Klinikum Stadt
Hanau vorgestellt,
bei dem die Patientinnen
und Patienten,
aber auch alle anderen Interessierten
einen Blick hinter die Kulissen des
Krankenhauses werfen können. Für die engagierte
Mitarbeit an
diesem Film dankte Klinikpfarrer Werner Gutheil,
den Akteuren sowie allen beteiligten
Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern
des Krankenhauses sowie den Filmemachern. Er hat
im Auftrag der Verwaltung
die Dreharbeiten begleitet
und die not-wendigen Absprachen mit
den Projektleitern
aus Böblingen getroffen.
Das gesamte
Projekt wird laut
Klinikverwaltung und Krankenhauspfarrer durch
Sponsoring-Partner aus der Region finanziert:
Die Werbefirmen werden dafür mit Spots
und TV-Animationen in einem begrenzt
eingerichteten
Kontingent in
das ,KiK'-Programm einge-bunden. Die Patientinnen
und Patienten
können in allen Zimmern im Klinikum Stadt
Hanau den Klinik-Info-Kanal kostenlos nutzen.
Hintergrundinformationen
zu KiK
Über 350 Kliniken setzen
auf ein gesundes TV-Programm. Das Klinikum Stadt
Hanau ist eine von über 350 Kliniken, das sich
für KiK, den „KlinikInfoKanal" entschieden
hat. Mit
KiK-TV werden nun auch die Patienten
des Klinikum Stadt
Hanau, nicht nur umfassend über dessen diagnostisches
und therapeutisches
Spektrum informiert,
sondern auch in der Zusammenarbeit mit
der Klinikseelsorge eine Brücke für liegende Patienten
zur Kapelle und den dort statt-findenden
Gottesdiensten,
sonntags um 10 Uhr und mittwochs,
um 19 Uhr geschlagen. Denn gezeigt werden
darüber hinaus Kurz-, Trick- und auch Oscar-prämierte
Spielfilme, medi-zinische Aufklärungsbeiträge
und eine durchdachte, lebensbejahende Mischung
aus tages-aktuellen
Nachrichten, Unterhaltung,
Kultur, und Themen, die den Patient
als Zuschauer interessieren.
Die von den Medienprofis von KiK
dafür erstellten
Beiträge zu einem gesundheitsrelevanten
oder einem medizinischen Thema, werden nach Fertigstellung
auf den hauseigenen TV-Kanal eingespielt. „Nur
wer informiert ist,
kann seine Ängste abbauen, weshalb wir den
Gesun-dungsprozess durch den zielgerechten
Einsatz von KiK-TV unterstützen
wollen", erklärt Jürgen Brunner die Hintergründe
des Patientenkanals.
Seit rund fünf Jahren setzt
das Unter-nehmen aus Böblingen mit
seinem „gesunden" TV-Programm multimediale
Akzente in der klinischen Fernsehlandschaft.
„Der KiK nimmt mit
seinem Programm die Anonymität
und verbessert für den Patienten
die Transparenz klinikinterner Abläufe, denn
das Krankenhaus kann mit diesem innovativen
Medium seine Leistung viel besser seinem
„Kunden" vermitteln."
Mit
feststehenden
Seiten können lokale Mitteilungen
und Informationen der Klinikseelsorge, neben
dem siebentägigen TV-Programm, zusätzlich
als Brückenfunktion nach Außen mitgeliefert
werden. Aktuelle Informationen
durch die Klinikseelsorge können eigenhändig und autark
eingepflegt werden. Durch den Klinikfilm entsteht
ein hoher Informationswert
für den Patienten.
Das Klinik-Personal wird entlastet,
weil es nicht mehr häufig wiederkehrende
Fragen beantworten
muss. Vielmehr werden Freiräume geschaffen, in denen der Pfleger, die
Krankenschwester und der Arzt
Zeit für individuelle Patientenfragen
haben.
„Insgesamt
wird dem Krankenhaus mit dem KiK eine öffentlichkeitswirksame
Plattform
gegeben, um spezielle Behandlungsangebote
gegenüber anderen Krankenhäuser werbewirk-sam herauszuarbeiten
und um die Patienten
langfristig an sich zu binden", erklärt
Brunner den betriebswirtschaftlichen
Nutzen für die Krankenhäuser.
Diese bekommen den
KlinikInfoKanal sowie die technischen Anlagen
kostenlos zur Ver-fügung gestellt.
„Nicht nur das Gesundheitswesen
in Deutschland, sondern auch das unserer
Nachbarländer steht
im Zuge von Gesundheitsreformen vor besonderen
Herausforderungen. Mit dem KiK wollen wir
daher eine Lösung anbieten, die für Patienten
eine bessere Unter-haltung
und Abwechslung bringt.
Der Erfolg gibt
der Strategie
des aufstrebenden Start-up
recht. So sind die Pläne von KiK nicht
illusorisch zu nennen, wenn in den nächsten
Monaten 350 Kliniken KiK-Anwender werden
sollen.
Die Klinikum Stadt
Hanau geht zusammen mit
der Klinikseelsorge auf Sendung. Das Voll-programm wird mit
Werbung finanziert - Das Klinikum Stadt
Hanau geht als erstes
Kranken-haus in der Region auf Sendung. Ab sofort
können Patienten
einen hauseigenen Klinik-Kanal empfangen.
Das Vollprogramm, das von der auf
Krankenhaus-Fernsehen spezialisierten Firma
fx-net gestaltet
wird, informiert die Patienten
über die Klinik. Neben diesen allgemeinen Informationen
können die Zuschauer aktuelle Hinweise (etwa
Speiseplan oder Termine) und insbesondere die Gottesdienste
aus der Kapelle im Foyer H-Bau sehen. Daneben laufen über den Klinik-Info-Kanal
medizinische Aufklärungsfilme (zum Beispiel über Ernährung oder Narkose), die
zum Teil von medizinischen Hochschulen produziert
wurden.
Abends flimmern schließlich Unterhaltungsfilme
über den Bildschirm. Jürgen Brunner von fx-et
betont, dass
das Programm speziell für die Bedürfnisse von Patienten
entwickelt
worden sei. "Wir wollen positives Denken
fördern." Deshalb sei im Unterhaltungsprogramm
auch so gut wie keine Gewalt
zu finden. Die Klinikum Stadt
Hanau will ihren Patienten
mit dem Klinik-Kanal "noch mehr Service
bieten", sagt
Verwaltungsleiter
Manfred Storck, der das Projekt
zusammen mit Klinikpfarrer Werner Gutheil
vorangetrieben und nun zur Übergabe vorbereitet
hat.
Das hauseigene Programm kostet
die Klinik keinen Cent. Werbepartner
finanzieren es. Pro Programmstunde laufen fünf
Minuten Werbung von hiesigen Firmen. „So gilt
der Dank besonders den Firmen, die durch ihre Werbung dieses Projekt
erst ermöglichen. Sie tragen
dazu bei, dass Menschen neben Information über
das Haus auch eine Brücke zur Kapelle haben“ sagt
Pfarrer Werner Gutheil, der ein Vorläuferprojekt
seit drei Jahren betreibt
und die Gottesdienste
aus der Kapelle überträgt.
13.06.06
Kath. Klinikseelsorge am
Klinikum Stadt Hanau
Verantwortlich i.S.d.P.
Werner Gutheil, Klinikpfarrer
Tel. 06181/ 999 419 oder
296-4580