Kardinal Lehmann kritisiert Bischof Müller von Regensburg
Die
Umsetzung der Pläne von Bischof Gerhard Ludwig Müller würden "einen echten
Rückschritt" bedeuten
Würzburg (KNA) Der
Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, hat die Umstrukturierung
der Räte im Bistum Regensburg kritisiert. Zwar sei jeder Bischof frei, in
seiner Diözese eine eigene Ordnung zu schaffen, sagte Lehmann am Montagabend in
Würzburg. "Aber ich denke, es ist nicht gut, wenn man auf der Ebene des
Bistums nur noch Ernennungen durch den Bischof hat und nicht mehr die Leute von
unten her gewählt werden", sagte der Kardinal.
Die Umsetzung der Pläne von Bischof Gerhard Ludwig Müller würden "einen echten Rückschritt" bedeuten, den er bedauern würde, so Lehmann. Er äußerte die Hoffnung, dass das Vorhaben in Regensburg korrigiert werde. Der Kardinal sprach nach einem Gottesdienst vor Journalisten in Würzburg. Er unterstrich, dass die Vorgänge im Bistum Regensburg formal keine Angelegenheit der Bischofskonferenz seien. Dennoch habe der Ständige Rat darüber diskutiert, "weil die ganze Unruhe inzwischen über die Grenzen eines Bistums hinausschwappt". Lehmann sagte wörtlich: "Es wäre schade, wenn wir zu sehr auseinanderdr
22.11.05
Quelle: http://www.katholisch.de/2315_13627.htm