Hanau: Vierter ökumenischer Gedenkgottesdienst für verstorbene Kinder
24. November, um 17.00 Uhr Mariae Namen, Hanau im Bangert
Evangelische und Katholische Christen aus der Region Hanau laden Eltern und Familien, die ein Kind, einen Bruder, eine Schwester, ein Enkelkind viel zu früh verloren haben, am Totensonntag, den 24. November, um 17.00 Uhr, zu einem ökumenischen Gedenkgottesdienst in die katholische Stadtpfarrkirche Mariae Namen, Hanau im Bangert, ein
"Ich bin geworden wie ein zerbrochenes Gefäß". Mit diesem Leitmotiv aus dem 31. Psalm will der Gottesdienst betroffenen Eltern und Familien beistehen und einen gemeinsamen Ort der Trauer geben, denn noch immer gilt der Tod als ein großes Tabu in unserer Gesellschaft.
Es gehört zur schlimmen Realität, dass auch Kinder, Jugendliche und junge Menschen einen frühen Tod sterben und Schwangerschaften glücklos ausgehen. Eltern und Familien stehen fassungslos da, oft auch alleine gelassen in ihrem Schmerz: Ein junger Mann stirbt beim Verkehrsunfall. Ein Baby liegt morgens tot im Bett, plötzlicher Kindstod, so lautet die Diagnose, die keiner fassen kann. Nach langem Kampf hat der Krebs bei einem kleinen Mädchen doch gesiegt. Eine Schwangerschaft, auf die Eltern sich so gefreut haben, endet mit einer Fehlgeburt.
Der Ökumenische Gedenkgottesdienst, der zum vierten Mal in Hanau für den Main- Kinzig - Kreis angeboten wird, bietet den betroffenen Familien, deren Freunden und Angehörigen Raum für die Klage und den Schmerz und will Hilfen geben auf dem Weg der Trauer. Er wird gemeinsam von evangelischen und katholischen Seelsorgerinnen und Seelsorgern begleitet.
Nach dem Gottesdienst besteht die Möglichkeit, in der Sakristei der Stadtpfarrkirche miteinander ins Gespräch zu kommen.
Für weitere Informationen stehen zur Verfügung:
| Werner Gutheil Kath. Klinikpfarrer Klinikum Stadt Hanau Tel:06181/740174 |
Beate Kemmle Ev. Klinikpfarrerin Klinikum Stadt Hanau Tel: 06181/ 296-8270 |