Klaus Lukassek, Kastanienstr.8, 63517 Rodenbach


Zu folgenden Veranstaltungen möchte ich Sie herzlich einladen:

1. Regionalveranstaltung: Reisebericht Südafrika (Vortrag mit Dias)

Mittwoch, 24.04.2002, 20.00 Uhr, Rodenbach, Katholisches Pfarrheim NR, In der Gartel 28

"Ich hätte nie gedacht, dass ich nach Südafrika fahren muss um zu begreifen, wie die Umbrüche in der deutschen Geschichte meine Biographie geprägt haben." Diese Äußerung einer Teilnehmerin fasst sehr gut zusammen, was 18 Frauen während einer von Missio und Misereor organisierten Lernreise "Südafrika für Frauen" erfahren haben; eine persönliche und kollektive Reise um zu verstehen, welchen Einfluss die Apartheit auf Einzelne ausgeübt hat. Es ging vor allem um eine Auseinandersetzung auf der emotionellen und spirituellen Ebene. Wir, die deutschen Frauen, waren dorthin gekommen mit der Absicht, von den Erfahrungen der Südafrikaner und Südafrikanerinnen zu hören, ihnen zu begegnen, und etwas mehr zu verstehen von der Geschichte dieses Landes während und nach der Zeit der Apartheit. Die Erkenntnis, dass auch wir Deutsche unsere eigene persönliche Geschichte und die Geschichte unseres Landes im Gepäck mitbrachten, wurde uns erst allmählich bewusst.

 

2. Zentralveranstaltung Fulda:

Projekt Weltethos: Der Dialog der Religionen und die Herausforderungen der Gegenwart

Samstag, 08.06.2002, 15.00 Uhr, Fulda, Pfarrsaal St. Josef, Amand-Ney-Str. 22

Referent: Dipl.-Theologe & Politologe Johannes Frühbauer, Referent der Stiftung Weltethos Tübingen.

Durch die Tragödie vom 11. September 2001 in New York ist vielen die Dringlichkeit des Projekts Weltethos (Initiator Professor Hans Küng) überhaupt erst aufgegangen: Kein Frieden unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen, und kein Frieden unter den Religionen ohne Dialog zwischen den Religionen. Wenn dieser Dialog nicht stattfindet oder abgebrochen wird, so bleibt als Alternative oft nur die Gewalt: Wenn nicht miteinander geredet wird, so wird aufeinander geschossen. Nicht nur im Islam, auch im Judentum und Christentum, ja auch in den östlichen Religionen besteht die Gefahr, dass Religion zu politischen Zwecken instrumentalisiert wird. Dann entsteht ein hochexplosives Gemisch aus Religion und Politik. Und wie uns immer wieder vor Augen geführt wird: fanatisierte Religion wird zu einer Gefahr für den Weltfrieden. Nicht zuletzt weil das Interesse am interreligiösen Dialog und am Projekt Weltethos gestiegen ist, soll es zum einen das Anliegen des Vortrages sein, hier eine einführende Grundlegung zu bieten; zum andern soll sich der Blick auf die aktuellen und bleibenden Herausforderungen richten.

 

3. Agapefeiern:

Sonntag, 26.05.2002, 19.00 Uhr, Rodenbach, Pfarrheim NR, In der Gartel 28

Sonntag, 16.06.2002, 19.00 Uhr, Horbach, Pfarrheim

11.4.02

Klaus Lukassek