Personalveränderungen im Bistum Fulda

Fulda (FZ)

Der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen gab beim Neujahrsempfang wichtige Personalveränderungen beziehungsweise Personalentscheidungen bekannt.

Prälat Hermann Mühl wurde mit Wirkung vom 31. Dezember 2001 als Domkapitular und Geistlicher Rat entpflichtet, nachdem er gemäß den Statuten des Domkapitels nach Erreichung des 75. Lebensjahres darum gebeten hatte. Mühl war 1995 von Erzbischof Johannes Dyba in das Domkapitel berufen worden. 1999 wurde ihm von Papst Johannes Paul II. der Titel eines Päpstlichen Ehrenprälaten verliehen.

Domkapitular Prälat Alois Lang wurde auf eigenen Wunsch hin mit Wirkung vom 31. Dezember von der Leitung des Seelsorgeamtes entpflichtet, das er 1990 übernommen hatte. Lang bleibt aber weiterhin residierender Domkapitular. Algermissen dankte beiden Mitbrüdern ausdrücklich für ihre große Lebensleistung zu Gunsten des Bistums und der ganzen Kirche. "Bitte begleiten Sie mich auch in den kommenden Jahren mit Ihrer Erfahrung, Ihrem Rat und Ihrer Tat", sagte der Bischof.

Mit sofortiger Wirkung hat Algermissen den Pfarrer von St. Martin in Bad Orb und den Dechanten des Dekanates Bad Orb, Rudolf Hofmann, zum neuen Leiter des Seelsorgeamtes im Bischöflichen Generalvikariat Fulda und zum Mitglied sowohl im Geistlichen Rat als auch im Diözesanverwaltungsrat ernannt. "Für diese neue Herausforderung wünsche ich ihm vor allem anderen Gottes führende und tragende Begleitung", so Algermissen. Hofmann, der seit 1975 Pfarrer in Bad Orb war, ist in seiner Gemeinde äußerst beliebt. Bei seinem 60. Geburtstag, den er vor zwei Jahren feiern durfte, wurde er als "Seelsorger mit offenem und weitem Herzen" gewürdigt.

Pfarrer Dr. Richard Hartmann aus Mainz wurde zum Professor für Pastoraltheologie an der Theologischen Fakultät Fulda und Pfarrer Dr. Hermann-Josef Röhrig aus Erfurt zum Leiter des Katholischen Seminars der Universität Marburg und zum außerordentlichen Professor an der Theologischen Fakultät Fulda sowie zum Ökumenenreferenten des Bistums ernannt.

4.1.02

Ein Beitrag aus der Fuldaer Zeitung