Fulda (AP) Die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz hat in diesem Jahr die Schwerpunktthemen «Islam in Deutschland» sowie die Gentechnik und Bioethik. Das Treffen findet vom 24. bis 27. September in Fulda statt. Wie der Sprecher des bischöflichen Sekretariates in Bonn, Rudolf Hammerschmidt, am Mittwoch erklärte, sind weitere Beratungspunkte der Weltjugendtag 2004 in Deutschland, die Rahmenordnung für die Priesterausbildung, rechtlichen und praktischen Fragen der «anonymen Geburt» sowie der Schutz von Religion und Glaube in der Öffentlichkeit.
Laut Programm werden die 73 Kardinäle, Bischöfe, Weihbischöfe und Apostolischen Protonotare aus allen deutschen Bistümern auch mit dem Vorsitzenden des lateinamerikanischen Bischofsrats zu einem Informationsaustausch über die Lage der Kirche in Lateinamerika zusammenkommen. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, der Mainzer Kardinal Karl Lehmann, hält am Montagabend, den 24.09., das Eröffnungsreferat zum Thema «Das Recht, ein Mensch zu sein. Zur Grundfrage der gegenwärtigen bioethischen Probleme».
Die nicht-öffentliche Bischofskonferenz gehört auch zu den ersten Aktivitäten des neu-ernannten Fuldaer Bischofs Heinz Josef Algermissen. Der 58-Jährige wird am 23. September im Fuldaer Dom feierlich in sein Amt eingeführt. Der bisherige Weihbischof von Paderborn ist damit Nachfolger des im vergangenen Jahr verstorbenen - und weit über die hessischen Grenzen hinaus bekannten -Erzbischofs Johannes Dyba.
Die regelmäßigen Treffen der deutschen Bischöfe in Fulda «am Grab» des heiligen Bonifatius, dem «Apostel der Deutschen», hat inzwischen eine mehr als 130jährige Tradition.
Quell: Yahoo Deutschland
Mittwoch 5. September 2001