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Bonn · Im Konflikt zwischen dem Bistum Regensburg und dem Zentralkomitee
der deutschen Katholiken (ZdK) haben sich die Fronten offenbar wieder
verhärtet. Ein geplantes Treffen von Bischof Gerhard Ludwig Müller und
ZdK-Präsident Hans Joachim Meyer kam nicht zustande, wie ZdK-Sprecher Theodor
Bolzenius am Montag mitteilte. Das Bistum hatte mehrfach öffentlich verlangt,
dass die Laien-Dachorganisation die von Müller verfügte Auflösung des
Regensburger Diözesanrats anerkennt und den Vorwurf des Rechtsbruchs
zurücknimmt. Darauf hatte sich das ZdK offenbar nicht einlassen wollen.
Bischof Müller hatte den von Laien gewählten Diözesanrat und die Dekanatsräte
im Bistum Regensburg aufgelöst. Das ZdK hatte die Umstrukturierung scharf
kritisiert und dem Bischof Rechtsbruch vorgeworfen. Daraufhin setzte Regensburg
beim Verband der Diözesen Deutschlands durch, dass sein Bistumsanteil am
Zuschuss für das bundesweite Laiengremium im Jahr 2006 nicht gezahlt wird. kna
Frankfurter Rundschau, 7.3.06
Quelle: http://www.fr-aktuell.de/ressorts/nachrichten_und_politik/nachrichten/?cnt=820769&