Bischof
Huber fordert wechselseitige Anerkennung als Kirche
Düsseldorf (epd). Der EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber hat seine Forderung
an die römisch-katholische Kirche bekräftigt, die Protestanten als Kirche
anzuerkennen. Einen Weg zur Einheit könne es nur geben, "wenn wir uns in
unserer Verschiedenheit wechselseitig als Kirchen achten", sagte Huber am
Montag auf einem Fach-Symposion der rheinischen Kirche zum Thema Ökumene in
Düsseldorf. Es sei "nicht eben hilfreich" für einen Dialog in
wechselseitigem Respekt, wenn der Begriff Kirche ausschließlich auf die
eigene Definition bezogen werde und andere Formen des Kircheseins als
kirchliche Gemeinschaft abgewertet würden.
[...]
Das Symposion zum Thema "Was bedeutet 'Ökumene der Profile?'" fand
auf
Einladung der Evangelischen Kirche im Rheinland statt, die Gastgeberin des
31. Deutschen Evangelischen Kirchentages vom 6. bis 10. Juni 2007 in Köln
sein wird.
http://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2006_05_30_1_oekumene_symposion_ekir.html