Bischof Huber
drängt Ausländer zu mehr Integrationsbereitschaft
Berlin (ddp). Der Vorsitzende des
Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber,
hat die in der Bundesrepublik lebenden Ausländer zu mehr
Integrationsbereitschaft aufgefordert. «Es gehört unbedingt zur Integration,
dass die Menschen miteinander kommunizieren können, dass sie die Sprache des
Landes beherrschen, in dem sie leben wollen», sagte Huber in einem am Sonntag
vorab veröffentlichten Interview der Zeitschrift «Super Illu». Diese Forderung
zu stellen, sei kein kultureller Machtanspruch, betonte der EKD-Vorsitzende.
Zugleich fordert er, dass in den Moscheen in deutscher Sprache gepredigt wird.
Allerdings lehnte es der Berliner
Bischof ab, den Moscheegemeinden per Gesetz vorzuschreiben, in welcher Sprache
sie ihre Gottesdienste abhalten. «Aber ich würde es sehr begrüßen, wenn die
Gemeinden anfangen würden, von sich aus Signale zu setzen. Dann würden wir auch
deutlicher wissen, welche Moscheegemeinden und welche Imame integrationswillig
sind und wo diese Bereitschaft zur Integration verweigert wird», fügte Huber
hinzu.
12. Dezember
Quelle: http://de.news.yahoo.com/041212/336/4c1xz.html