In Berlin werden religiöse Symbole im Staatsdienst verboten

Berlin (dpa) - In Berlins öffentlichem Dienst wird das Tragen sichtbarer
religiöser Symbole verboten. Weder Polizisten noch Richter,
Strafvollzugsbeamte oder Lehrer an staatlichen Schulen dürfen Kopftuch,
Kreuz oder jüdische Kipa im Dienst tragen. Auf diesen Kompromiss einigten
sich die Regierungsfraktionen von SPD und PDS nach monatelanger Debatte.
PDS-Fraktionsvize Marion Seelig sagte, man verbiete in Berlin nicht nur
muslimischen Lehrerinnen das Tragen von Kopftüchern, sondern beziehe es auf
alle religiösen Symbole.

 

Mittwoch 31. März 2004, 13:17 Uhr