In eigener Sache: Wir halten öffentliche und satirische Kritik für lebensnotwendig, so lange sich die römisch-katholische Kirchenleitung vor allem ernsthaften Gesprächen über Reformen mit dem Kirchenvolk verweigert. Prof. Heinrich Fries erklärte vor ca. 20 Jahren kritisch: “Anstelle des im Konzil empfohlenen Dialogs und der Kommunikation, auch zwischen Lehramt und Theologie, ist der Monolog und die Pflicht zum Gehorsam getreten. Als höchste Tugend des Katholiken wird die strikte Befolgung der lehramtlichen Weisungen angesehen, zugleich als Maß der Kirchlichkeit.“
In Bildern und Texten wollen wir wichtige Themen und Verhaltensweisen aufspießen und damit auch die Amtsträger zum Nachdenken anregen. Wir bitten alle, die dazu eigene Beiträge liefern können, um ihre Mitarbeit, am besten per eMail an awhuerter@t-online.de
Vergrößerung der Bilder durch Anklicken des Vergrößerungssymbols (jeweils rechts unter dem Bild) möglich.
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"Wer heute in der Kirche alles mitreden will ..."

  Copyright Dieter Hanitzsch , "Süddeutsche Zeitung"
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PAPAs RECHTER Paladin, WOELKI "überfliegt" Berlin oder: Karrier´ nicht schwer - mit "R(A/e)INER" Lehr`!
In scheinbar großer Glaubensnot, Papst "Bene" den Berlinern droht: Da Ihr nicht achtet die Gebot´ , färb´ ich Euch Woelki purpurrot. Kniet nieder fortan! Seid devot!
Woelki, Kleriker maximal, Weih-/ Erz-Bischof! Jetzt Kardinal! Solche Karriere wirkt genial. Ein selt´n er "Überflieger- Fall"! Freilich - der Fakt ist arg fatal: "B 16" macht proportional meist RECHTE nur zum Kardinal. Die Brauchbarkeit ist marginal. Solang´ die Ansprüche frugal, Linientreue optimal, Theologie fundamental, blinder Gehorsam kolossal, ergibt das: Eignung, ideal!
Gleichwohl mein Rat hier, ganz pauschal: Bleiben wir fröhlich, allemal, immun gegen Hierarchen-Qual. Ihr Prunk und Pomp ist eh recht schal und sei uns sowas von egal…
Peter Sutor, Januar 2012
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N(e)o-Aufbruch
Neuen Aufbruch wagen! So machen sie sich Mut. Dass sie nur nicht verzagen in Kirchenlebenslagen, wie's Benedikt schon lange tut!
Ein Jäger trifft den Hirschen, blatt, beherrscht er Pfeil und Bogen. Der Aufbruch keine Eile hat, ist er doch von der Jagd schon matt. Aufbruch kommt, ist nicht gelogen!
Der Dieb auch einen Aufbruch wagt, vorm Juvelier, dem reichen. Doch dieser hat ihm dann gesagt: "Vorm Panzerglas hast du versagt. Du bist ein Depp ohngleichen!"
Mit Aufbruch ist das so 'ne Sach: Ja klar, dass sie ihn wollen. Die Mittel dazu sind halt schwach, drum geht es nur mit Ach und Krach, meist geht er ganz verschollen.
Kirche bräucht den Neuaufbruch wie Wein in neuen Schläuchen. Mann, dass ich nicht das Weite such, der Mief ist doch kein Wohlgeruch! Wer soll den noch verscheuchen?
Wolfgang Dettenkofer
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Seine Peinlichkeit Startheologe Wilhelm Imkamp
Vor dem Prälaten Imkamp sich zu grausen,
ist wahrlich der ReformerInnen Pflicht.
Er wär' geeignet für ein Bistum Odelzhausen,
denn was er von sich gibt, stinkt übel, und mehr ist es nicht!
Mit "Gänsewein" und Gloria begänn' die Bischofs-Feier.
Es juchzen Opus Dei und das Neokatechumenat
über das "prälatöse" dumm-Geseier,
das nur den Sinn der Volksverdummung hat.
Aufrechte Christenleut' kann's nur empören,
wenn so ein aufgeblasen-eitler Wicht
meint, dass Reformen in der Kirche stören.
Zeigt, wie sein Denken doch erbärmlich schlicht.
Peter Sutor
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Wer war Matussek? Ein längst überfälliger Nachruf. In satirischer Form vollendet von Peter Sutor War ein schlimmer Talkshow-Schreck, hierarchie- bewundernd jeck, vom Papst "Bene" hin und weg. Hieß Mathias Matussek. Als Publizist ein "bunter Hund", schrieb er sich schier die Finger wund, und talkte schräg zu mancher Stund´ , bevorzugt über den Befund: Die Kirchreform sei ungesund. Weil für ihn in der Tradition ausschließlich liegt der Segen schon. Matussek wusste genau: Jesus wollte keine Frau, priesteramtlich, klerikal; dies´ sei für die Kirch´ fatal! Was der Zeitgeist bringt an Schand´, könnt´ man sehn am Protestant´. Bibelworte, streng genommen, gab er gern den "Ultra-Frommen", der nicht den Hauch des Zweifels hat: Gott selbst will das Zwangszölibat! Wie war der Papst da hell entzückt! ER fand das Argument geglückt. Lud zum Erhalt vom "HeiligSchein" das fromme SPIEGEL-Schreiberlein Matussek in den Himmel ein. Bleibt er dort, ewig selbstgerecht, wird´ s auch dem lieben Gott bald schlecht. Draus folgt: Im Himmel wie auf Erden, gibt´ s über "Fundis" viel´ Beschwerden. Man sollte, fällt nicht leicht zu sagen, am besten sie…"zum Teufel jagen". Oktober 2011
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Wer wird da sehen schwarz? Ist alles rot: Hüte, Schuhe, Zahlen...
 Oh hätt ich auch so rote Schuh, mich brächte nichts mehr aus der Ruh. Ich predigte "Entweltlichung" und flöge in der Welt herum.
Ja, so ein Papst glaubt unfehlbar. Wenn er zurück blickt, dann ist klar: Die Welt ist schlecht - sie bleibet so. Stimmt ein mit mir in dies Credo!
Der Martin Luther wird gefeiert, dieweil ein Papst nur leise leiert: "Wir können nicht, ihr dürft auch nicht!" Gott sei ihm gnädig im Gericht.
Kleingläubig war sein Vorgänger, der Petrus. Er versank im Meer. Der Jesus hat ihn rausgezogen. Er kennt ihn nicht. Ist dies gelogen?
Ach Herr, gib ihm wie Salomon, ein hörend Herz, er bräucht es schon. Doch was er teilt an Watschen aus, ist Dir wie uns kein Ohrenschmaus.
Er meint, er hätte uns bestärkt. Doch wer vorbeifährt und nicht merkt: Ein Glaskasten verrät viel Angst. Vertrauen du so nicht erlangst.
Oh wäret ihr in Rom geblieben! Uns wäre viel erspart geblieben. Gottferne ist wohl dein Problem! Papstsein hält jung, ist angenehm.
Wolfgang Dettenkofer
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  Quelle: SÜDWEST PRESSE 22.9.11
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Seid verschlungen Millionen Seid verschlungen Millionen, schnurzegal, wenns dreißig sind. Bei uns will ein Vater wohnen, folgsam bleche jedes Kind. Eingedenk der hohen Ehren, die sein Ausflug uns beschert, soll sich ja kein "Einzger" wehren - weil sich das doch nicht gehört. Wenn er nur was davon hätte, fänd ichs richtig, schön und gut. Auch wärs nur für Etikette - brächte mich das nicht in Wut. Doch man muss den Mann beschützen, ihn bewachen Schritt auf Tritt. Dafür solln die Spenden nützen - Heilger Geist, gehst Du nicht mit? Ganz so sorglos, wie er findet, bietet sich ihm nicht dies Land, ‚s ist in seinem Tun begründet, denn da fehlt halt allerhand. Meistens keine offnen Reden, viel zu viel schon vorgekaut. Sowas ist doch nicht für jeden - der in ihm den Himmel schaut. Ständig predigt er das gleiche, gegen Einsicht und Verstand - für ihn zähln nur Kinderreiche, aber das ist längst bekannt. Peinlichst abgezählt die Themen, vieles fällt da untern Tisch, die das fordern, solln sich schämen - so wird Dumpfes niemals frisch. Eingeengt in kalte Phrasen gibt's auch diesmal Gottes Wort, beim Triumphzug alter Hasen - fliehts mit Grausen von uns fort. Alles gäben für sein Lächeln Höchste in der Hierarchie, wie die jetzt schon tun und hecheln - doch die Wahrheit lebt da nie. Armer Vater, man entscheidet, aber Du tusts meistens nicht. Mit viel Gold bist Du bekleidet - und das wars schon, mein Gedicht. Die Verfasserin ist über 80 Jahre alt und war mit einem katholischen Priester verheiratet. Sie ist der Redaktion bekannt.
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Oh Mutter Kirche! Oh Mutter Kirche wie verschlafen musst Du in Wahrheit sein, dass allen Deinen Schafen fällt nun der Himmel ein.
Du hast Dich um Dich selbst gekümmert, in Roben seidig bunt - im Gold, das Dich umschimmert, warn Kinder krank und wund. Dir wars nur alles furchtbar peinlich, Dein Herz tat Dir nie weh - und bald schon ist wahrscheinlich für Dich das alter Schnee. Du selbst fühlst Dich zutiefst beleidigt, beim Blick auf Dein Vergeh'n, suchst schnell wer Dich verteidigt - suchst Sanftmut und Versteh'n. Ja, Du verteilst jetzt weise Sprüche und buhlst ernst um Gehör, versprühst gern Wohlgerüche - bei mir verfängts nicht mehr. Oh Mutter, einst so viel Geliebte, wie schmerzt uns Dein Verrat! Wer wars, der Dich betrübte und trieb zu feiger Tat? Wer wars, der Dich so arg geblendet, dass Schuld Du wollst nicht seh'n. Doch dass mein Verslein endet - Du selbst tatst dies Vergeh'n. Du konntest meisterlich vertuschen, schon bald wurds Dir zum Spiel. Viel wolln heut nicht kuschn - drum wirst Du selbst zum Ziel. Drum Mutter Kirche, lass Dein Greinen, wenn Schäflein laufen Dir davon. Du weißt, warum sie weinen - und wusstests lange schon. Oh Mutter Kirche wie verschlafen musst Du in Wahrheit sein, dass allen Deinen Schafen fällt nun der Himmel ein.
aus "Anonyma Bavara", Literareon im Herbert Utz Verlag, 2011
Die Verfasserin ist über 80 Jahre alt und war Jahrzehnte mit einem katholischen Priester verheiratet.
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  Copyright Annelie Hürter
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Der PAPA und die Frauen
oder: weil Frauen unberechenbar, gehör´n sie nicht an den Altar
Ein (fiktiver) Blick in "PAPAS geheime Tagebucheintragungen" heizt die
Diskussion um Frauenordination und Ministrantinnen neu an:
Die Mädchen und die Frauen,
die lob ich für und für.
Wie gern mag ich sie schauen,
sie sind von schönster Zier.
Doch wenn sie am Altare
woll´n steh´n, wird mir bewusst:
Mein Gott mich wohl bewahre
vor Anfechtung der Lust.
Um dieses zu vermeiden,
weis´ ich endgültig hin:
Die Kirch´ muss sich bescheiden!
Der "Dienst" bleibt maskulin!
Die ironische Tagebucheintragung bezieht sich auf ein Gedicht von
Martin Opitz (1597-1652), also einer Gedankenwelt, der sich
Papst Benedikt XVI. besonders verbunden fühlt.
Peter Sutor, August 2011
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OPUS DEI Woelki über Berlin oder: Rainer Maria! O sancta pia simplicita! Eine satirische Ballade über die Neubesetzung des Berliner Bischofstuhles von Peter Sutor, Juli 2011 Der PAPA schickt den Woelki aus, Berlin zu missionieren. Berliner fragen: Ei, der Daus! Wie konnte det passieren? "Das hat schon alles seinen Sinn", freut Meisner sich in Kölle. "Seit ich hier CHEF-Erzbischof bin, herrscht Angst, selbst in der Hölle. Die Dekadenz und Unmoral, Freiheit und freie Meinung, bekämpf´ ich `Streitaxt-Kardinal`, in jeglicher Erscheinung". Als Gotteskrieger, vorbestimmt, sieht Meisner seine Rolle. Wer dessen Einfluss locker nimmt, kann sich verschätzen dolle. Die deutsche Bischofskonferenz hat er im Griff - seit Jahren. Reformer spür´ n die Konsequenz: Die RECHTS -Lag´ ist verfahren! Des Meisners `Bischofs-Zuchtanstalt`, bestückt die Diözesen, dass jeder Revoluzzer bald, vom Irr-Sinn muss genesen. Berlin stark säkularisiert! Rotfront besetzt´ das Rathaus! Da muss die Kirche reagier´ n. Sonst droht ihr rasch der Garaus. Herr Woelki wird in Marsch gesetzt, den Ku´damm zu entseuchen. Das (Kirchen-)Volk ist baff, entsetzt: Will er die Heiden scheuchen? Berliner Homos ahnen schon: Jetzt geht´ s uns an den Kragen, wenn wir nicht "Wowi"- Schutzpatron, um Rat und Hilfe fragen. Bekannt ist, dass in Meisners Welt, gleichfalls in Woelkis Lehre,
nichts Andres als Katholisch zählt. Wer anders, stracks umkehre. Den Glaubenshütern ist´ s grad recht. Die freu´ n sich TRIdentinisch. Sie wetterten, dass alles schlecht - verdorben, halt berlinisch. Erzbischof Georg, weich und lau, die kardinale Pleite! Der hinterließ hier viel Verhau, laut rechter Gegen-Seite. Zum Reinemachen auserkor´ n, mit OPUS DEI Segen Rainer Maria, wohl verlor´ n, auf Berolinas Wegen. "Der erste Schreck war riesengroß!", ließ er sogleich verbreiten. "Mensch, lass davon die Finger bloß! Wirst es bereu´ n, beizeiten." Dann - über Nacht - kam die Vision. Ist´ s nicht zum Haare raufen? Plötzlich wusst´ Meisners `Zöglingssohn´: "Ich darf schlicht nicht weglaufen!" Das klingt fast nach Martyrium, vielleicht auch wenig Reife. Spricht so ein Bischofs-Unikum, oder einfach ne `Pfeife`?
Die Verse sind gewiss nicht nett , sie stellen aber klar: Da fehlt der Heilig Geist komplett. Ob er im Urlaub war? Im Vatikan und auch am Rhein, glaubt man, die Macht in Händen. Doch das kann Drohbotschaft nur sein. Mein Gott! So soll´ s nicht enden. Wenn alle, die getauft, gefirmt, sich Geistes Kraft besinnen, so könnt´ - vom Papsttum abgeschirmt-, das Christsein neu beginnen. Bei der kursiv gesetzten Textpassage handelt es sich um Zitate aus Agenturberichten
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Der PAPA geht auf Sendung - wieder mal nur Blendung?
oder: 4 Minuten Benedikt löst nicht Dialogkonflikt
Ein ironischer Reim aufs päpstliche `Wort zum Sonntag` von Peter Sutor, Juli 2011
Mit vier Minuten (Droh-/ Froh-)* Botschaft
der Papst bestimmt zwei Dinge schafft.
Den Jubel der Anhängerschaft.
Die Papstgetreuen zu erfreuen
wird er Ermahnungen nicht scheuen.
Zum Zweiten wird es ihm gelingen,
den Quotenstand zu überspringen.
Macht (´s ) Wort zum Sonntag so zum Hit.
Das ERSTE macht begeistert mit.
Gemeinsam jauchzt TV / Kirch´ dann:
Das Volk fängt neu zu glauben an!
Zu dumm, wer das wohl glauben kann.
* Nichtzutreffendes kann gestrichen werden
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Nach einem Bericht der Südd. Zeitung vom 7.06.2011 wurde der überaus beliebte und weithin wegen seines Engagements und seiner Fähigkeiten anerkannte Schweinfurter Pfarrer ohne die übliche Formel "mit Dank und Anerkennung" in den offiziellen Ruhestand verabschiedet, wie es im "Würzburger Diözesanblatt" nachzulesen ist. Darauf hin hat Pfarrer Breitenbach in einem Schreiben an das Ordinariat erklärt, dass er die ihm zugestellte Urkunde definitiv nicht annehme. weil diese "unter meiner Würde ist, die ich mir bewahren werde". Er sieht den Grund darin, dass er immer aufbauend gegenüber seiner Gemeinde und kritisch gegenüber dem Bischof war. Das vertrage der Bischof nicht.
Würzburger Versager-Bischof "Un- Friedhelm"
oder: ein Bischof aus des Meisners Stall, taugt nix, das ist ein klarer Fall
Ein gereimter Trost für den vorbildlichen Seelsorger Roland Breitenbach,
emeritierter Pfarrer von St. Michael, Schweinfurt, dem von seinem Bischof Friedhelm Hofmann,
( ehemals von Kardinal Meisner zum Kölner Weihbischof auserkoren)
ein offizieller Dank für seine großartige Arbeit im Weinberg des Herrn verweigert wird
"Un-Friedhelm", dies´ Meisner-Gezücht
in Engstirnigkeit sich gern flücht´.
Von dort gibt´s leider kein Entrinnen,
sonst würde er sich mal besinnen,
in wessen Auftrag er denn Hirte.
Müsst´ rasch erkennen, dass er irrte,
des Rolands Taten zu missachten.
Anstatt mit Lob es zu betrachten
wie der im "Weinberg Michael"
gepflegt hat vieler Menschen Seel´,
und Jesu Botschaft so verkündet,
dass sie bei Jung und Alt stets zündet.
Roland erhält, wir wissen´ s schon,
wenn nicht des Bischofs, Gottes Lohn.
"Un-Friedhelm" aber, ich möchte´ wetten,
ist so und so kaum noch zu retten.
Sitzt auf des Heilgen Kilians Stuhl
und spielt sich auf wie´n Großmogul.
In Köln hat er perfekt gelernt
wie man vom Christsein sich entfernt.
Peter Sutor, Juni 2011
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Ihr lieben Brüder und ihr Schwestern,
ich künde Euch den Schnee von Gestern.
Symbolisch, wisst Ihr! Denn ich hocke
meistens doch unter der Glasglocke.
Weil - so gesehen - unberührt -
ein Papst wie ICH die Kirch' gern führt.
Peter Sutor
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Vielleicht noch ein Buch - Papstbesuch
von Wolfgang Dettenkofer
Deutschland harrt auf Benedikt.
Der will uns gern besuchen!
Alt und jung sind sehr beglückt.
Ja, alle sind sie sehr entzückt.
Wer wird denn da gleich fluchen?
Was drängt ihn in den Bundestag?
Was muss er denen sagen?
Dass Gott die Homos gar nicht mag,
auch Lesben nicht, steht außer Frag.
Warum ihn das muss plagen?
Er mahnt und geißelt unentwegt!
Ja, diese Welt ist schlecht.
Dass all dies einen Papst aufregt,
die Erde sich auch falsch bewegt:
- meinetwegen, mir ist 's recht!
Bringt er uns wohl ein Gastgeschenk?
Die Frohbotschaft für heute?
Des Priestermangels eingedenk,
Gesetzesherr, die Latte senk!
Dein Teufel macht sonst Beute.
Ob du uns auch Gehör verleihst?
Braucht man nicht erst erwarten!
Dass du stets alles besser weißt,
und dann nichts tust zu allermeist,
oh merkten's die Genarrten.
So geht der fromme Gang der Dinge.
Die fromme Schar rennt zum Event.
Dieweil den Menschen es gelinge,
das man die Messe weltlich singe.
Die Kirche war mal Sakrament.
Oh wärest du in Rom geblieben!
Dort ist der Teufel eh schon los.
Wer so wie du von Angst durchtrieben,
hätt' besser Bücher nur geschrieben.
Wär' das für alle nicht famos?
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Kölsche PlagenFolge 3
oder: Die bodenlosen „Meisnerein“
muss man lautstark zum Himmel schrein.
Satirische Verse von Peter Sutor, Mai 2011
Es stellt die Frage sich nun mal,
ob denn beim Purpur-Kardinal
das Vorbild Jesu zu entdecken?
Bin sicher, Jesus würd´ erschrecken,
wenn er auf Erden – in der Nähe
Kölns Erzbischof rum wüten sähe.
Wie „ER“ Herrn Berger hat geschasst,
weil dessen Outing ihm nicht passt.
Und wie „ER“ die Reformer hasst!
Von Nächstenliebe keine Spur!
Für ihn zählt das Abstrafen nur.
Kein Vorbild! Nein! Abschreckung pur!
Wie „ER“ samt seinem SCHWADERLAPPen
vor Heuchelei tut überschnappen.
Im Erzbistum will kaum was klappen.
Manch´ Katholik seufzt/ klagt entsetzt:
Wer hat den auf den Thron gesetzt?
„Jo-Pa“, der „selig worden“ jetzt!
Zum Schluss stellt sich nur noch die Frage:
Wann endet bloß die Kölsche Plage?
Die Antwort scheint mir gar nicht „Bene“:
Solang´ DER Meisners Amtszeit dehne.
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Mario nette Bischofsbetrachtung
Gehorsam ist des Bischofs Pflicht,
ne eig´ne Meinung braucht er nicht.
Die hat er spätestens verloren,
als er den Treueeid geschworen.
Im lila-/ Purpur-Kleide, schön
darf er auf PAPAs Weisung gehen,
und sich nach dessen Diktum drehn.
Ist´s kindisch oder schon erwachsen?
Darüber lässt sich trefflich flachsen.
Küng fragt: „ Ist Kirche (noch) zu retten?“
Vielleicht. Doch nicht mit Marionetten.
Peter Sutor, Mai 2011
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"Mai selig" Lied, ein "frustig" Lied
Satirische Anmerkungen von Peter Sutor
Dem Toten zum Gedenken - den Jublern zum Bedenken
Komm, holder Mai und mache,
dass ich - vor Zorn - nicht lache
über die Temposache,
in der selig "gemacht",
einer, der viel "vollbracht".
Der zwar von Vielen gut gelitten,
doch wohl zu recht nicht unumstritten.
In schier unglaublich kurzer Zeit
schafft´ s der zu hehrer Seligkeit,
der oft verengt hat, nicht befreit.
Der eisern pochte auf die Normen,
verhindert jegliche Reformen.
Der Freund des OPUS DEI war
auch schlimmer Diktatoren gar.
Der Missbrauchstäter hat geschont,
die rechten Frömmler stets belohnt´ ,
und den Befreiungstheologen
fruchtbares Wirken hat entzogen.
Schwang´re beraten durft´ nicht sein
bestimmt´ als Papst er ganz allein.
Manch´ Bischof fügte sich rasch drein.
Sein Leidensweg bleibt unvergessen.
Doch auch, dass er schien wie besessen
von dem Gedanken, Gottes Plan
sei im Besitz des Vatikan.
Kurzum: Johannes Paul, der Zweite
verkörpert Starrsinn, keine Weite.
Ach, möge er in Frieden ruh´n,
als "Turbo-Seliger" halt nun.
Wollt´ meinen Senf nur dazu tun,
dass sich leicht Taktisches hier fügt.
Der "Heilig-Schein" indes wohl trügt;
für Glaubensfreude nicht genügt.
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Zeigt her, Eure Spitzen, zeigt her Eure Schuh,
und dreht Euch schön rechts rum von spät bis in der Fruh.
Bald kommt Euer PAPA, im weißen Gewand,
dann herrscht eitel Jubel - kein Wort von all der Schand.
Rekordaustrittzahlen, die stören Euch kaum,
denn Ihr, die Gesalbten, Ihr lebt in einem Traum.
Ist´s bös das Lied? Zurecht geschieht!
Peter Sutor
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Brandbriefe und "Brand-Herde"
Allzweckwaffe Denkverbot, hilft Hierarchie…nur noch zur Not
oder: Wer verweigert Diskussion, der riskiert Rebellion
Eine satirische Ballade von Peter Sutor
Der neue ältre Kardinal
Brandmüller, der ein schlimmer Fall
althergebrachten Denkens ist
und dogmenstarrer Rabulist,
geifert gegen die "Schwarz-Rebellen",
die ´n Zölibat in Frage stellen,
den er mit Wortgewalt verteidigt.
Er fühlt belästigt sich, beleidigt,
versetzt gar in ein Stimmungstief,
weil TEUFELs-Werk solch ein Brandbrief.
Derart Gezeter passt - oja -
den Bischöfen der DBK,
die der Politiker Begehren
rasch mit dem Argument abwehren:
Jetzt keine "Zöli"- Diskussion,
wo PAPA ante portas schon.
Dann weisen sie mit feigem Sinn
noch auf globale Lösung hin.
Schieben´ s Problem auf lange Bank
eh "Bene" wird vor Ärger krank?
Im "Kirchenvolk beschwichtigen",
sind sie 1 A - die Richtigen.
Gleichwohl die Bischöfe nicht ahnten,
dass neue Stürme sich anbahnten.
Ein Memorandum kam geflogen,
gezeichnet von viel´ Theologen.
Des Reformstaus überdrüssig
mahnen sie präzise, schlüssig
an, die Bischofskonferenz:
Schluss mit Beratungs-Resistenz,
sonst brennt´ s noch mehr - als Konsequenz!
Was folgern wir aus der Geschicht´ ?
Wer Feuer-Meldern widerspricht
beherrscht die Brandbekämpfung nicht,
versagt in seiner Führungspflicht
und zeigt wie sehr ihm fehlt: Weit-Sicht.
Kaum jemand ist darauf erpicht.
Februar 2011
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Wacht auf, wenn Ihr mündig seid!
Ein leidenschaftlicher Weckruf
von Peter Sutor
Ihr Katholiken, seht Euch um!
Der Papst verkauft uns leicht für dumm,
da theologisch er verfasst
wie´s glaubenshütend ihm grad passt.
Bischöfe sprechen mit uns nicht,
es sei denn, man ist frömmelnd, schlicht.
Was wär´ somit der Christen Pflicht?
Einfach selbständig handeln, denken!
Und denen keinen Glauben schenken,
die fragwürdig von Macht besessen
Jesu Botschaften fast vergessen.
Verbannen wir Engstirnigkeit,
weil wir zur Freiheit sind befreit!
Februar 2011
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O santo subito. Tempo br e vissimo!
oder: In Rekordzeit Seligkeit
Eine gereimte Legende über die wunderliche Papst-Seligsprechung
von Peter Sutor
Polen-Augen leuchten helle:
Seligsprechung auf die Schnelle!
"Johann Paul 2" hat es geschafft.
Dank "B 16" und Wunderkraft
wird er in maßlos kurzer Zeit
verklärt in höchste Seligkeit.
Das Prüfverfahren läuft geschmiert
hierarchisch systematisiert.
Wobei das "Wunder-Protokoll"
recht wunderlich sich lesen soll.
Was jedoch jedem frommen Wicht
in seiner Scheinwelt kaum anficht,
da scheinbar Gott selbst selig spricht.
Die Päpste machen´ s sich zu Nutzen.
Wer nachdenkt, der wird freilich stutzen,
und allem faulen Zauber trutzen.
Was neuerdings erkennbar ist,
ahnt längst schon der gemeine Christ:
Es bricht sich derzeit - ratzfatz - Bahn
ein Selig- / Heiligsprechungs-Wahn.
Bei "Fundis" kommt das super an!
Doch bringt´ s die Kirche nicht voran.
Wer Jesu Lehren will kapieren,
den stört nur das Glorifizieren.
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Ein Tebartz- van Elst - Portrait ä r ät ät ä … !
Tebartz - van Elst zu porträtieren?
Trostlos! Man muss sich arg genieren.
Kann dessen Wortwahl nur glossieren,
die Frömmeleien persiflieren
und sein Gehabe parodieren.
Wie der meint, er müsst´ residieren,
karrieresüchtig kokettieren,
mit Macht - Insignien sich zieren,
dem Kirchenvolk sich präsentieren,
seine Bedeutung zelebrieren,
phrasieren und dogmatisieren,
im Edelschlitten rumkutschieren,
die Kleriker uniformieren
und seine Kritiker barbieren!
Als Hirten ihn inthronisieren,
das durfte "Bene" nicht passieren.
Doch "Papa" liebt halt solch´ Manieren,
wenn "Geistliche" antichambrieren,
den Vatikan glorifizieren,
anstatt - wenn nötig - kritisieren,
und einstehen fürs Reformieren.
Grund gäb´ s genug, zu lamentieren.
Doch sollt´ man weder resignieren
noch ärgern, wüten, echauffieren.
Vielmehr die Kräfte konzentrieren,
und unerschrocken opponieren.
Entschlossnes Handeln demonstrieren.
Franz-Peters Plumpheiten monieren,
und wo es geht, intervenieren.
Nicht locker lassen, protestieren,
und ihn letzt endlich demaskieren!
Ist dieser Bischof zu kurieren?
Wer´ s glaubt, mag dies Portrait studieren
und realistisch dann taxieren.
Ein JA werde ich nicht riskieren.
Peter Sutor
Januar 2011
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Transparenz - nicht nur bei Vatikanfinanzen!  Copyright Annelie Hürter
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Lamento Limburgo
oder: Ein Sprachrohr, das viele sprachlos macht
Die Ballade vom gottgefälligen Sieben-Silben- Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst
Als Sprachrohr Gottes, selbst ernannt
machte sich " TvE " bekannt.
Hochwürdigst - eitel - arrogant
ist Limburgs Bischof ein Garant
für Kirchenaustritt und Proteste.
Nur "Bene" glaubt, der sei der Beste
für solch ein Bistum, das fürwahr (?)
durch Kamphaus arg verlottert war.
Der Weichling Franz hatt` - kaum zu fassen,
Laienumtriebe zugelassen;
als Hirte menschlich sich gezeigt,
doch bischöfliche Macht….vergeigt.
Der Papst entschied in höchster Not:
Hier braucht´ s nen Mann von echtem Schrot
und klarem Theologen-Korn,
der n Klerus zügig führt nach vorn!
Die Diözese bringt auf Zack
und zähmt das dreist´ Reformer-Pack.
Mit eisern Stab die Lämmer weidet,
egal wie sehr die Herde leidet.
Sich wider alle Renitenz
baun lässt ne Bischofs- Residenz.
Kost´ circa acht Millionen nur.
Von Geldverschwendung keine Spur..(?)
Bedenkt, was zählen die Millionen,
wenn Gottes Megafon will thronen.
Auch braucht Franz- Peter auf die Schnelle
zum Beten ne Privatkapelle,
dass ungestört vom Kirchenvolke
er schweben kann auf seiner Wolke,
die ihn bald weiter tragen soll…
…gen Köln, das fände er wohl toll.
Auf diesem Weg käm´ er nicht weit
mit freundlicher Bescheidenheit.
Er setzt stattdessen, wohlbedacht
auf Luxus, Pomp, Glanz, Pracht und Macht,
auf Ehrentitel, "heilig" Kleider.
Wem das nicht passt, wähnt er als Neider.
Sehr gern fährt er - "macht hoch das Tor" -
pompös im Edelschlitten vor
und lässt genüsslich sich hofieren.
Beklagt, dass die ihn kritisieren
nur eines wolln: ihn diffamieren!
All das soll gottgefällig sein?
Mein Fazit lautet: Nein! Nein! Nein!
So´ n Sprachrohr ist die reine Pein!
Peter Sutor, 16.12.2010
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Weihnachtsbotschaft 2010  Copyright Annelie Hürter
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Brief von Gloria Romtreu an Bischof Hanke:
Seine Exzellenz, Hochwürdigster Herr Bischof Dr. Gregor Maria Hanke!
Als übereifrige kath.net-Leserin erlaube ich mir heute, Ihnen hochwürdigster Herr Bischof, für Ihren heldenhaften Kampf gegen die Modernisten in unserer Kirche ein herzliches Vergelt’s Gott zu sagen. Klarheit, Reinheit und Ausgrenzung gehören nun mal zu den christlichen Prinzipien, ob diese Modernisten das hören wollen oder nicht.
Wie der kath.net-Artikel überschrieben ist, so sollte es auch sein: „Bischof Hanke: Christusbeziehung wichtiger als Mordernität“. Geh ich fehl in der Annahme, dass Ihr überaus tüchtiger Mitarbeiter, Hochwürden Vizeoffizial Magister Magister Dr. Alexander Pytlik, der zugleich kath.net-Mitarbeiter ist, (der eigentlich als Militärkaplan der Reserve, der wo er auch noch ist und eigentlich von Ihrem verehrten Vorgänger im Bischofsamt ursprünglich nur ausgeliehen war!) Ihnen beratend zur Seite gestanden hat? Ihre Aussage: „Christusbeziehung wichtiger als Mordernität“ ist so was von überzeugend, wie „Nachts ist es kälter als draußen!“ Wer will denn da noch was sagen?
Ich darf Ihnen in aller Form versichern, dass ich mit meiner Meinung nicht allein innerhalb der kath.net-Fanschar stehe. Hier nur zwei Solidaritätsbekundungen:
Dismas: ja Bischof Hanke ist einer der besten, leider zu wenigen Bischöfen in D. Ich kenne ihn schon lange, ihm hätte der Kardinalspurpur eher zugestanden, als z. B. Ebf. Marx (Tradition her oder hin)
Agnus Dei: Bischof Gregor Maria Hanke bringt es unumwunden genau auf den Punkt, um was es bei Kirche-Sein geht! Das ist richtig Klartext gesprochen und unmissverständlich! Ein wahrer Genuss! Danken wir Gott für diesen wunderbaren echten Hirten und erbitten wir reichlichen Segen für ihn!
Diesen „selbst ernannten Innenarchitekten“ geht es doch nicht, wie sie richtig und mutig feststellen, „um die Liebe zu Christus, die Christusbeziehung“, die wir besitzen und auch nicht hergeben. Denen geht es nur um „Technokratie“ und Kirche als „soziologische Größe mit gruppendynamischen Prozessen“. Sie stellen auch überaus richtig fest, dass denen die „Gemeinschaft mit Christus fehlt“ und deren „Glaube im Alltag leblos und nutzlos“ werde. Sie haben auch richtig festgestellt, dass diese Modernisten „einmal die Woche zur Kirche gehen – ‚den Herrn auf fünfzig Minuten pro Woche zu reduzieren’ – und sich anschließend nichts im Leben verändert.
Übrigens noch eine Frage: Achten Sie ebenfalls so konsequent wie Ihr (in Eichstätt!) verehrter Vorgänger auf die Einhaltung der seinerzeit von ihm veranlassten Hausordnung im Priesterseminar?
Ich darf mich bei Ihnen, Exzellenz Hochwürdigster Herr Bischof, noch einmal für Ihre klaren und wahren Worte in alleruntertänigster Form bedanken und verbleibe
mit vorzüglichster Hochachtung, Ihre
Gloria Romtreu
Bad Schaumwein, den 11.11.10
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"Papst: Menschenwürde in Politik und Gesellschaft beachten!"  Copyright Annelie Hürter
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Mit Spruch-Kapital zum Kardinal
Ubi Marx ibi Quarks
oder: Wo Marx wirkt, blühen Sprüche
Satirische Verse von Peter Sutor, Oktober 2010
Ein Bischof mit Spruch-Kapital
wird jetzt der jüngste Kardinal.
Traf "Bene" hier ne gute Wahl?
Seehofer glaubt das allemal,
weil der alerte Kirchenmann
so gut wie er "spruchbeuteln" kann,
und mit rhetorischem Geschick (!?!)
"Kirche ist keine Wurstfabrik!"
flott abwehrt jegliche Kritik.
Beklagt man den Zwangszölibat,
hält er die Antwort gleich parat,
dass "Jesus lebte ehelos".
Den Fundis scheint das grandios.
"Wir brauchen Demut mehr als Mut!"
Mit diesem Spruch meint er, kann gut
er den ReformerInnen zeigen,
dass sie demütig sollten schweigen.
Sehr gern führt er das große Wort,
Großkanzler Marx, fühlt sich als Hort
von Tradition und Mächtigkeit.
Kommt dazu Papst-Ergebenheit
führt das karriere-mäßig weit.
Kurzum, mit soviel Kapital
wurd´ Marx rasch purpurn - Kardinal.
Ob dies zum Heulen oder Lachen?
Mög´ man sich selbst nen Vers drauf machen.
Anmerkung: Kursiv gesetzte Worte sind Originalzitate von Erzbischof Dr. Reinhard Marx, der auch Großkanzler der Katholischen Universität, Eichstätt ist und der im November 2010 von Papst Benedikt XVI. zum Kardinal erhoben wird.
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Ein Bischof wird ruhig gestellt
Oder: Die Zelle war zu karg und klein. Mixa darf in ´ne Villa rein.
Eine gereimte Moritat von Peter Sutor
Für "Missbrauch-Mixas" Ruhestand
- das war gewitzt ersonnen -
man eine passend "Herberg" fand
bei EHR fürchtigen Nonnen.
Doch wer einst lebt wie´ n stolzer Pfau,
den musst´ es schwer verdrießen,
wenn er in einem Klosterbau
sein Dasein sollt´ genießen.
Dass Augsburg ihn so rasch entsorgt,
fand Mixa gar nicht nette.
Doch Eichstätts Bischof ihn nun borgt
in vorlängst Wirkungsstätte.
Es fügte sich schier wunderbar
fürn üblen Trickser Mixa,
dass leer stand seit gut einem Jahr
´ne bistumseigne Villa.
Ein Bischof fällt, so darf man´ s sehn,
- und zwar ganz ohne Schmäh -
egal wie scheußlich sein Vergehn
schlimmstens in ein Palais.
Was lehrt nun diese Moritat
all die gemeinen Christen?
Wer einen Papst-/ Fürsprecher hat
in keiner Zell´ muss fristen!
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Im Rückwärtsgang an die Wand  Copyright Annelie Hürter
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Bischöfe im Bunker  Copyright Annelie Hürter
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Dem Glauben eine Zukunft geben -
Erzbischof Marx und die Strukturreform  Copyright Annelie Hürter
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Priesterförderungsmaßnahme von Amts wegen  Copyright Annelie Hürter
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Wir lassen uns nicht abkanzeln!  Copyright Annelie Hürter
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Mixa ante portas
Copyright Annelie Hürter
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Taugt Walter nix - kommt Konrad fix!
Die Moritat von der "Augsburger Blitzernennung"
"Konrad", sprach jetzt der PAPA,
"du musst raus aus Görlitz, ja,
denn ich habe fix entschieden,
dass du Augsburg sollst befrieden.
Nachfolger vom Mixa, Walter!
´s wird ein Heidenspaß, mein Alter."
Der "Datschi"-Jubel ist sehr groß,
weil Konrad kommt. O wie famos!
Den "Wüstling" Walter sind sie los.
Ein Retter naht…zur r e c h t e n Zeit.
Das Bistum schwebt in Seligkeit.
Elysium ist nicht mehr weit.
Ins Grübeln kommt so manch ein Christ,
wie schnell das hier gegangen ist.
Wer hätte denn vorausgesagt,
dass Mixa so schnell fort " gejagt" ?
Und danach dauert -( war´s nicht klar?) -
die "Bischofs-Brutzeit" knapp ein Jahr.
Was lehrt uns diese Moritat?
Der "Bene" kann als Autokrat
immer entscheiden wie Er will…
…solang das Kirchenvolk hält still.
Peter Sutor, Juli 2010
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MÜLLERsches SchLIM(M)ERICK-Triple
Ein Bischof, wie´s keinen dürft´ geben
in Regensburg muss man erleben.
Er hetzt und verletzt,
dass viele entsetzt
fordern, Müller des Amtes entheben!
Papst "Bene" - das ist kaum zu fassen
mag von Bischof Müller nicht lassen.
Anstatt ihn zu rügen,
meint ER, es sind Lügen
und die Bosheit hysterischer Massen.
Vergeblich die Gläubigen flehen,
dass dieser Sakralfürst muss gehen?
Denn der Gloria Glanz
und die "höchste Instanz"
felsenfest-trotzig hinter ihm stehen.
Peter Sutor, März 2010
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Mixa und sein reines Herz- eventuell ein übler Scherz
Die Ballade vom unglaublichen Blamage-Bischof
Vom "Watschn- Mixa" - welche Schand` -
gibt' s üble Kunde, allerhand.
Mit Stiftungsgeldern ging er um
als wären die sein Eigentum.
Nen Bischofsring und teuren Wein
kauft´ er mit fremdem Gelde ein.
Entdeckt´ er Schätze einst, antik,
dann wurde gierig gleich sein Blick.
Hat fix dank klerikaler Macht
Wertstücke so an sich gebracht.
Was ihm gefiel- er konnt´ es haben.
"Gut-Gläubige" gern Opfer gaben.
Der Geldtransport aus Mazedonen
tat sich nicht so richtig lohnen.
Trotzdem genießt der Kirchenmann
höchst´ Ansehen im Vatikan.
Er sorgte ständig für Schlagzeil en,
indem er heftig tat austeilen.
Jetzt aber schlägt´s bei ihm hart ein.
Es heißt, er schlug manch´ Kinder, klein.
Mixa darauf: "Mein Herz ist rein!"
Zwei Wochen später sagt er: "Jein,
vielleicht könnt´ s so gewesen sein.
Gleichwohl galt damals die Doktrin,
dass jeder Schlag hat einen Sinn!
Weshalb ich handelte, na bitte,
doch nur nach alter Väter Sitte!
Für noch mehr Wahrheit sorgt Herr Voß.
Sitzt neben mir auf hohem Ross!"
Weil´s Kirchenvolk hat längst genug
von mixamäßig Lug und Trug,
folgt letzter Aufruf: Bitte schön,
Herr Bischof, es ist Zeit zu geh´n!
Peter Sutor, April 2010
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Mixas schLIMmERICKe Touren
Herr Mixa liebt´s, sich zu verschanzen.
Er würd´ versteh´n... nichts von Finanzen.
Erst recht von "Stiftungen" im Ganzen.
Auch von Prügeln - bewusst -
hätt´ er nie was gewusst.
So lässt er die Ausreden "tanzen".
(zur Begeisterung aller "HOF-Schranzen")
Im Bistum zu hör´n ist die Klage:
Was kommt denn noch alles zutage?
Doch so schlimm wohl die Schand´;
der Bischof - gewandt -
stellt ausschließlich die Opfer infrage.
(erbärmlich - ich dazu nur sage!)
PS: Korrekt, das zeigt sich klar zum Glück,
ist hier nicht mal der Limerick
Peter Sutor, April 2010
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Vorsicht! Nicht miss-(bräuchlich) zu verstehende Satire!
Wartet nur bis der Stadtpfarrer kommt...
Die Verslegende vom "ein-sichtigen" Mixa
Als Mixa wirkt´ in Schrobenhausen,
erzählt man, Kinder packt´ das Grausen.
Gefürchtet war der Stadtpfarrer
schon stets als strenger Prediger.
"Verbaler Haudrauf"! "Schwert des Herrn"!
So gab sich Pfarrer Mixa gern.
Doch furchterregend zu der Zeit
war wohl seine "Schlag Fertigkeit",
die ihm nun aber scheint entfallen,
weshalb er jetzt beteuert allen:
Hätt´ ich im Leben je geschlagen,
wüsst´ ich das...wie sich´s zugetragen.
In meinen Kopfe - irgendwo -
fänd´ ich Erinnerung da, so-
dass ich sofort, wer glaubt es nicht,
gäb´ ab den ehrlichen Bericht.
Denn niemals fehlt´ bei mir "Einsicht"!
Die Opfer, sollt´ es welche geben,
fürsorglich werden mich erleben.
Statt Aufklärung, da bin ich gegen,
biet´ ich Gespräche an und Segen.
Im Kirchenvolk hört man es raunen.
Nicht wenig´, die ihn kennen, staunen.
Bis plötzlich auch den Letzten klar:
Mixa stets voller "Ein-Sicht" war.
Peter Sutor, April 2010
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Vorsicht Satire! Kein Ostergedicht!
Das Martyrium des "Weißen Hasen"
oder: Gottlose Welt den Missbrauch nutzt, damit die Kirche wird beschmutzt
Zu recht die Menschen sich beschweren
über das "untern Teppich kehren",
weil Laster, sträfliches Verfangen
damit meist sind einher gegangen.
Kann sein, dass diese Sicht verkehrt,
wenn "PAPA" untern Teppich kehrt?
Heißt Kritik an derlei "Kehrung"
mangelnd fromme Papst-Verehrung?
Wird angeklagt mit böser Lust,
obwohl der Papst von nichts gewusst?
Ist dann die "Ratzi"-Hetzerei
tatsächlich pure Ketzerei?
Sind Kirchenhasser sprungbereit
wie einst in allerschlimmster Zeit?
Benutzt man "Gottes Stellvertreter"
in übler Form als Fußabtreter?
Gilt so als Opfer des Missbrauch
nicht unser "Papa Bene" auch?
Wird draus gar - wer nicht frägt, bleibt dumm-
des Benedikt´s Martyrium?
Schreibt Hirtenworte voller Schmerz
um anzurühren unser Herz.
Indes liest sich sein Brief wie Pflicht,
erreicht der Menschen Herzen nicht.
Darum kaum jemand glaubt es - just -
der "Weiße Hase" hätt´ nix g´wusst.
Nur Wahrheit macht uns frei und froh!
Für Päpste gilt dies ebenso!
Peter Sutor, März 2010
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Des Schwarzen Peters Kommentar
Der PapaRatzi schrieb den Iren:
Ihr wisst, dass ICH kann niemals irren!
Schuld am Skandal sind Eure Hirten,
die sich missbräuchlich schlimm verirrten,
sowie verschwieg´ne Oberhirten,
die meine Weisung ignorierten.
Verantwortlich bin ICH für nix.
Es grüßt Euch Euer Ponti...fix!!
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Copyright Gerhard Mester
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Copyright Gerhard Mester
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Peter Sutors gereimte Bissigkeiten gegen verbissene Reformverweigerer, März 2010
Halbherzig GerACKER MANN
oder: Oberhirten in der Kirchenkuppel, mutlos
Es ackert Bischof Ackermann,
dass Missbrauch er aufklären kann.
Er prüft die Fälle, strengt sich an.
Doch an die Wurzeln müsst´ man ran.
Strukturreformen heißt die Pflicht!
Zuviele Bischöf´ woll´n dies nicht.
Unwille/ Angst aus ihnen spricht.
Selbstherrlichkeit prägt ihr Gesicht.
Von einem neuen Führungsstil,
da halten sie - weiß Gott - nicht viel.
Pomp, Privilegien und Macht
bleibt alles wie althergebracht.
Sexual- / Frauen-Feindlichkeit
scheint festgelegt für allezeit.
Den Zölibat - weil genial (?) -,
den lockern sie auf keinen Fall,
damit in ihren Männerbund
nichts eindringt, was "leicht" ungesund.
So steh´n nun diese Fragen an:
Was bringt verbal GerACKER MANN ?
Folgt konsequentes Handeln? Wann?
Das Kirchenvolk glaubt kaum noch dran.
Es hat, dies´ schreib´ ich sorgenvoll,
mehrheitlich längst die Nase voll!!
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Aufgespießt von Annelie Hürter
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Ein Bischof träumt vom Ehrenamt!
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Probleme lassen sich (auf Dauer) nicht aussitzen!
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Ein irisches Missgeschick in Form von LIMERICK
Dem irischen Bischof von Limerick
passierte ein sündhaftes Missgeschick.
Aufklärung vertuscht!
So hat er gepfuscht!
Der Papst setzt ihn ab und übt harsche Kritik
Peter Sutor im Dezember 2009
...'s braucht nur wenig Geschick, kommt der zweit' Limerick:
Jetzt traten zwei Weihbischöfe zurück.
hörten spät auf ihr Gewissen ...zum Glück!
Freilich bleibt das Problem:
Man hält fest am System!
Und B16 spielt weiter nur "alte Musik"!
Peter Sutor im Dezember 2009
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Copyright Gerhard Mester
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Aufgespießt von Annelie Hürter
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"Aggiornamento* und die Angst dieses Papstes"
* Duden: Aggiornamento ist die offizielle, von Papst Johannes XXIII. eingeführte Bezeichnung für die notwendige Anpassung der katholischen Kirche an die Bedingungen der modernen Welt.
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"Der Geist des Konzils - Kann der Papst ihn wieder einfangen?"
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Die Kirche bin ICH Eine ironische Ballade von der Pur-puren Selbstgefälligkeit
von Peter Sutor / Juni 2009
Das Kirchenvolk ist außer sich.
In Regensburg dröhnt´s fürchterlich: "Die Kirche, das bin ICH, ICH, ICH", verkündet unerschütterlich Sakralfürst Müller. Widerlich wie dieser eitle Kirch´- Despot zuwider handelt dem Gebot geschwisterlicher Nächstenliebe. Stattdessen gibt's verbale Hiebe für alle, die sich keck erfrechen IHM, Gottes -Mann zu widersprechen. Oder verbot´nerweise wagen, Reformanliegen vorzutragen. Kurzum: wer nicht dem Müller huldigt, wird gleich als Kirchenfeind beschuldigt, und ohne dass mal nachgefragt ratzfatz aus Amt und Kirch´ verjagt. Dies´ hat Herr Wallner angeklagt. Doch Müller hat Rechts- Sieg errungen, und Wallner Fritz, den "Diözesanrats-Jungen", auf dem Instanzenweg bezwungen. Dank "Spruch aus Rom" ist´ s IHM gelungen. Selbst Domspatzen gar traurig sungen! Nach "Apostolisch` Signatur", hat Macht allein der Bischof nur. Mitsprach´ der Laien? - Nicht die Spur!! Flugs kräht´ mit stolzgeschwellter Brust die AUFGEBLASENHEIT voll Lust: "Hört her, ich hab´s doch längst gewusst! Einzig mein Wort zählt sicherlich, denn Kirche, das bin ICH, ICH, ICH. Die "WisKis" mach´ ich unschädlich. Entferne die zurecht Geschmähten ruckzuck aus allen Ämtern / Räten. Im Ausgrenzen hab´ ich Geschick. Halt mir vom Leib jede Kritik. So mach´ ich Kirchenpolitik!"
Die Pur- pur Selbstgefälligkeit des Bischofs vielen geht zu weit. Man ahnt: solch Oberhirte ist.... ...gar vieles, bloß kein wahrer Christ.
Kölsche Plagen
Folge 2: Eine ironische Ballade vom schäumenden Papstvasallen
oder: „Kanalmeister“ hasst kritische Geister
In Köln, da schäumt ein Kardinal mit "Purpur- Kopp" und Lippen schmal. Des Papstvasallen Wut ist groß: "Was dachte sich Frau Merkel bloß? Den Heil´gen Vater kritisieren, hochoffiziell so zu brüskieren. Deshalb sollt´ man sie massakrieren, besser: vom Amte suspendieren. Damit nicht die Pastorengöre ´nen Papstaufstand herauf beschwöre. Zählen jetzt selbst Unionisten zu all dem Pack der Antichristen?" Was sich da tat in jüng´ren Tagen, für´ n Meisner war´s nicht zu ertragen. Des Volkes Stimm´ hat umgeschlagen, feindselig-keck die Leute sagen: "Bis gestern war´n WIR PAPST - mit Freud... ....ab heute sind den Papst wir leid! Denn wenn ein Papst aus deutschem Lande umarmt die üble Pius-Bande, entsteht d´raus Ärger nur und Schande!!" Den Erzbischof bringt das zum Toben: "Man muss den Papst gefälligst loben!", befiehlt er von der Kanzel oben: "Der Pius-Bruderschaft-Umarmung ist ja der höchste Grad Erbarmung, den "unser liebster Bene" zeigt. Wer fromm ist, küsst sein´ Ring und schweigt, statt auf den Papst drauf los zu schlagen! Solch´ Frevelei´n muss ich anklagen. Da braucht´ s zu denken gar nicht viel: Der Satan hat hier Hand im Spiel!! Ich, Gotteskrieger, hartgesotten, werd´ diese Höllenbrut ausrotten!" Die Kanzlerin wird büßen müssen! Gleich schwört, dem Gottesmann zu Füßen, Angie tief reumütig im Staube: "An Gott und Benedikt...ich glaube!!"
Für mich gilt derweil ohne Frage der Papstvasall als kölsche Plage.
Peter Sutor / Mai 09
Zölibatanti
Gereimte Argumente gegen ein ungereimtes Kirchengesetz
von Peter Sutor
Gott hat die Liebe uns geschenkt und nicht den Zölibat. Zeit, dass der Papst dies mal bedenkt bevor es ganz zu spat.
Was soll denn alles noch passier´n an Leid und Heuchelei. Darf das Problem man ignorier´n? Nein, Wahrheit macht uns frei!
Der Zölibat - das scheint mir klar - gilt zwar als hehres Ziel. Doch scheitern daran - ist´s nicht wahr? - tatsächlich allzuviel´.
Wird's endlich auch der Papst kapier´n? Weil Liebe gottgewollt, darf man kein´ Priester suspendier´n,
wenn er heiraten sollt´.
Öffne du, o Heiliger Geist
1. Öffne du, o Heiliger Geist,
was uns in die Zukunft weist.
Nimm hinweg all Ängstlichkeit
Öffne unsern Geist und Ohr,
bring du Glaubenmut hervor,
dass wir stehen in der Zeit.
2. Wenn wir sind nicht ganz bei Trost,
Schrauben lockere, die verrost’t.
Öle du erstarrten Sinn.
Geistes Frucht ist Lauterkeit,
kommt nichts voran mit Traurigkeit.
Mich wundert’s, dass ich fröhlich bin.
3. Öffne uns das Herz, die Sinne,
dass da alle werden inne
deine Menschenfreundlicheit.
Luke sind die offnen Herzen,
zeigen nicht die großen Schmerzen.
Bringen die Gerechtigkeit.
4. Suche heim, Geist, deine Kirche,
dass ein Mahl die Einheit wirke.
Bleib du der Hirt der Oberhirten!
Binde, löse, arrangiere,
dass niemand in die Irre führe,
die Stellverteter-Gutehirten.
5. Uns mangelt Nötigstes gar oft.
Da wirkest du gar unverhofft,
willst nicht, dass einer Waise ist.
Und Stolze mögen haben Throne.
Die heilige Ruach uns verschone!
Humor ist deine große List.
6. Der du da lebst ja allerorten,
lässt Menschen bauen Himmelspforten
in Slums – du bist der „Ich-bin-da“.
Du bist der Urgrund allen Lebens,
dir schwört man allenfalls vergebens.
Deine Wahrheit ist ein Ja.
7. Oh, dass wir auch die Fremden lieben
und niemand wird aus Gier vertrieben.
Sei du in jedem uns zu Gast.
Wir preisen dich in Glut und Feuer!
Kein Element, ganz ungeheuer,
kann fassen deiner Größe Last.
(Wolfgang Dettenkofer)
anti-pfingst-sequenz
komm nicht herab
du heiliger geist
lass alles so
wie es war
dein licht
ist uns zu grell
wir sind doch nicht bedürftig
und erwarten deshalb nichts mehr
wir sind gut informiert
es gibt nichts neues
und gegen unsere dunkelheiten
gibt es elektrizitätswerke
der staat beruhigt uns
und unsere arbeit
und unser bankkonto
wenn es kühler wird
haben wir zentralheizungen
und wollpullover
unsere probleme
löst die caritas
und die psychologen
unsere interessen
vertritt die gewerkschaft
oder die partei
bleib
um himmels willen
da
wo du bist
verändere bitte nichts
wir müssten uns sonst verändern
bewege nichts
wir müssten uns sonst bewegen
wecke uns nicht auf
wir müssten sonst aufstehen
hör auf
zu dichten
wir leben ganz gut
mit unseren ungereimtheiten
fliege über unsere köpfe
aber lass dich nicht nieder
halte distanz
dann können wir es
die nächsten 2000 jahre
noch gut mit dir aushalten.
(sabine heuser)
Ständiger Kraftakt!
 Copyrigth Gerhard Mester
 Copyright Joachim Weller
 Copyright Joachim Weller
Gebetsvorschlag für "WisKis"*
anläßlich des vier Jahre währenden Pontifikates von Papst Benedikt XVI.
Verschon´ uns, Gott,
vor Hass und Gier
und vor diversen Plagen.
Hilf auch, dass -unbeschadet - wir
Papst Benedikt ertragen.
Bestärk´ uns darin, Christ zu sein
mit Leidenschaft und Zuversicht.
Dazu braucht´s Liebe - kein Latein!
Papst / Bischöfe? - Gott, warum nicht?
Dein Heil´ger Geist verleih´ uns Kraft,
Ausdauer, reichlich Hoffnung, Mut.
Dass doch die Einsicht Durchbruch schafft:
Reformen tun der Kirche gut!
*Die Spezies "WisKis" sind kirchentreue KatholikInnen, die sich seit 14 Jahren für dringend notwendige Reformen im Geiste des II. Vaticanums einsetzen. Papst und Bischöfe lassen sie jedoch aus purer Angst vor Reformen und Machtverlust in virtuellen Hamsterkäfigen strampeln und versündigen sich in der fatalen Erwartung, dass den "Wiskis" irgendwann die Luft ausgeht.
Peter Sutor
19. April 2009
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Aufgespießt von Annelie Hürter
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Fußwaschung in Regensburg "ICH wasche auch meine Füße in Unschuld!"
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Aufgespießt von Gerhard Mester
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copyright: Gerhard Mester
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Aufgespießt von Annelie Hürter
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Oh papa lacrima oder
Ein Papst weint
in mitfühlender(?) Trauer gereimt
von Peter Sutor
im März 2009
Ist so verwerflich diese Welt,
dass selbst Respekt vorm Papst nicht zählt?
Der UNFEHLBARE ist schockiert,
was Fürchterliches scheint passiert.
Man unterstellt IHM ungeniert
er sei - nicht richtig informiert -
auf Piusbrüder zugegangen,
um sie mit Gnade zu umfangen.
Derweil macht diese Hetzerbande
der Kirche schon seit langem Schande.
Verunglimpft Juden, Moslems, Frauen
und leugnet dreist der Nazis Grauen.
Auch Homos sind ein Angriffsziel.
Von Luther´schen hält man nicht viel.
Will rasch zurück: hinters Konzil.
Nichts davon hat der Papst gewusst!!!??!
Wird kritisiert, scheinbar mit Lust.
Sodass nun SEINE HEILIGKEIT
geballt fühlt die Feindseligkeit.
Greint: Es ist kaum noch zu ertragen
wie bös´ auf UNS wurd´ eingeschlagen.
Denn Papstkritik, das ist doch klar
seit ehedem ein Frevel war,
den mancher Ketzer, unverdient
am Scheiterhaufen hat gesühnt.
Drum denkt dran: Heut´ der Papst zwar bebt,
doch jeder Krittler überlebt.
Ist so verwerflich diese Welt,
dass selbst Respekt vorm Papst nicht zählt?
Sind wir in Trauer nun vereint
weil unser PAPA BENE weint?
Nein! Denn die mangelnd Toleranz,
die er beklagt mit Larmoyanz,
hat ER nicht selbst sie provoziert?
Weil ER konstant polarisiert,
Reformer ständig diffamiert,
die Ultras allzu gern hofiert,
mich PAPAS Tränchen nicht berührt.
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Der Parodist Helmut Schleich als Papst und Ottfried Fischer in "Neues aus der Anstalt" im ZDF.
http://www.youtube.com/watch?v=F5M5aaPRGWQ
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Gerhard Ludwig der Lustige vom Bischofsreich Regensburg
Rosenmontag, Anno Domini 2009
Es war einmal und ist es immer noch und immer wieder, ein geistlicher Herr, der nahm sein Bischofsreich in Besitz, so, als wäre es sein Eigentum. Seine Untertanen hatten vom 1. Tag an nichts zu lachen. Sie verstanden nicht, dass er wild entschlossen war, das Bischofsreich, das sein Vorgänger als Saustall hinterlassen hatte, kraftvoll aufzuräumen. Wer so, wie er, von sich überzeugt ist, der demonstriert unter dem Beifall (selbstge) rechtester Kirchenkreise und dem Wohlwollen höchster römischer Stellen Stärke, vor allem verbale.
Was prädestinierte eigentlich diesen „wissenschaftlich seriösen Theologen“, der sich durch „mit allen Registern der veröffentlichten Meinung und einer nicht müde werdenden Medienkampagne“, mit der „ein Klima der Hysterie erzeugt wird“, nicht „einschüchtern“ lässt, zum Kirchenfürsten? Dazu bedarf es der Lektüre seines Aufsatzes als Dogmatikprofessor „Wer hat das letzte Wort?“ in „Die Tagespost“, 23.03.2002, S. 12-13, http://stjosef.at/artikel/frauenpriestertum_mueller_dt.htm , denen die Zitate dieses Absatzes entnommen sind. Da vergleicht er BefürworterInnen der Frauenordination mit „garstigen Kindern, die solange auf dem Boden herumtrampeln und schreien“ – „Peter Hünermann war es, der als Übervater der Frauenweihe …“ – „Den Weiheritus an einem unbefugten Empfänger kann auch der Papst nicht für gültig erklären. Ein katholischer Bischof, der sich dazu überreden oder nötigen oder sich auf der Wolke seiner Selbstgefälligkeit als Frauenfreund anhimmeln ließe, …“. Es ließen sich noch viele Beispiele anführen, die von der Sprache dieses Wissenschaftlers zeugen. Offensichtlich hatte er sich damit endgültig qualifiziert, ein halbes Jahr später Bischof, sprich Brückenbauer, zu werden.
Was dann folgte, ist weithin bekannt. Dazu gehört auch der Entzug der Lehrerlaubnis für den anerkannten Liturgiewissenschaftler Prof. Jilek. - Just in der Karnevalszeit 2009 wollte der aus der Karnevalshochburg Mainz stammende Gerhard Ludwig sein Meisterstück machen, um dem anscheinend in allen Belangen unfehlbaren Papst als Glaubenswächter beizustehen .Er forderte von drei Regensburger TheologieprofessorInnen die Anerkennung des II. Vatikanums“, weil diese eine Petition „Für die uneingeschränkte Anerkennung der Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils“ unterschrieben hatten. War das schon lustig, warf er ihnen in der Pressemitteilung vom 17.2.09 auch vor, dass sie den Brief an die Medien weitergegeben haben, noch bevor sie den Kontakt mit dem Bischof gesucht hätten. Er selbst suchte nicht, wie man annehmen sollte, zuerst das Gespräch mit den in Ungnade Gefallenen, sondern verlangte in dem Brief sich von der Petition unzweideutig zu distanzieren, beim „Hl. Vater schriftlich zu entschuldigen (zur Weiterleitung über mich)“, „als Zeichen der Anerkennung des kirchlichen Lehramtes – insbesondere des II. Vatikanischen Konzils …“ das „Glaubensbekenntnis“ und einen „Treueeid“ vor ihm persönlich abzulegen. Seinen Brief verschickte er diensteifrig in Kopien an den Präfekten der Glaubenskongregation in Rom, den Vorsitzenden der Bildungskongregation in Rom, den Nuntius, den Dekan der Fakultät und einen Weihbischof in Trier. Wen wunderts, dass der Übereifer dieses treuesten der treuen Papstdiener ausging wie das Hornberger Schießen. Mainz + Regensburg: Wie es singt und lacht! Es wäre schade gewesen, wenn dieser bemerkenswerte „interne Vorgang“ nicht ein externer geworden wäre.
Alt-Konziliantus
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Aufgespießt von Annelie Hürter
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Kurswechsel im Kirchenboot?
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Lamento Benedetto
Die päpstliche Fettnapf-Arie in fies-spott
melidiös inspiriert von Albert Lortzing nach seiner nie veröffentlichten Oper
Papst und Nimmerschuld von Peter Sutor
O sancta ecclesia!
Es ist zum Weinen!
Ich möchte einen.
Riskier sogar mit Juden Bruch.
Das Heil der Kirche zu bewahren
vor den schismatischen Gefahren,
gewähr der Bruderschaft Freispruch.
Indes quält mich ein böser Fluch.
Der Teufel selbst bedrängt mich! Huch!
Refr.: Doch ich bin Papst und weise
und irr mich niemals nicht.
Die frechen Reformkreise
werden von mir vernicht´!!
Laudate Dominum! So sing ich täglich.
Will nur der Kirche Optimum.
Dass ich dabei würd scheitern kläglich,
sagt manches Kritiker Monstrum.
Doch ich klügster Sanctissimum
führ straff am Gängelband herum
das Kardinalskollegium,
auch das ohnmächtge Priestertum.
Erstrecht die Gläubigen – fromm/dumm.
Refr.: O ich bin Papst und weise
und mich belehrt man nicht.
Gehorsam, mir dem Greise,
ist für Katholen Pflicht.
Als Packesel des Herrn beladen
merk ich, der BÖSE will mir schaden.
Ich weiß, die ganze Welt ist schlecht.
Nur ich, der Papst: aufrecht/ gerecht!!
Sorg jetzt, dass Traditionalisten
nie mehr ein traurig Dasein fristen.
Vom zweiten Vatikan-Konzil
hielt ich seit langem eh nicht viel.
Refr.: O ich bin Papst und weise
zeig oft ein zweit´ Gesicht.
Vor allem auf der Reise
vergess ich´ s Lächeln nicht.
Refr.: O ich bin Papst und weise
mich kritisiert man nicht.
Wer´s wagt, den bring ich leise
vors Kirchen-Strafgericht!
Man weiß es ja, dass ich VOX DEI bin.
Rem ecclesiam, hab ich stets im Sinn.
Auch wenn ich selbst, steck im Fettnapf drin.
Ich fordre stets, strengste Disziplin.
Wer nicht gehorcht, ja, den richt ich hin!
Denn ich weiß zu räsonieren,
zu diktieren und brüskieren,
(in-) und exkommunizieren,
jeden Fortschritt zu blockieren,
die Reformer provozieren,
und die „Ultras“ zu umschmieren,
moralisieren, suspendieren,
insistieren, degradieren,
zu brillieren, alarmieren, irritieren,
instruieren....
mit einem Wort, man ahnt es schon:
mich kritisieren ist der Hohn!
Weil ich von Gott gesetzt
auf Petri Thron,
hilft keinerlei Lamentation.
Ich bin die Allmacht in Person.
Schluss jetzt!... ( mit jeder Diskussion!)
geht im rauschenden Beifall unter/ Vorhang fällt
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Eine Moritat von der geballten Kirchenmacht
Durch das Diktat des Vatikans
verliert die Uni Eichstätt Glanz
Es staunt das stolze Volk der Bayern:
Gibt's 'nen Jahrhundertstreich zu feiern?
Dass Eichstätt, eine reizend' Stadt,
jetzt 'ne Bananen-Uni hat,
ist Kirchenfürsten zu verdanken.
Und niemand weist sie in die Schranken?
Wer kommt da nicht auf bös' Gedanken?
Im Januar wählt kongruent
der Hochschulrat zum Präsident
Herrn Hemel, weil der kompetent.
Bischof Hanke hat nichts dagegen,
wünscht dem Gewählten Gottes Segen.
Erst spät im Mai tritt auf den Plan
geballte Macht des Vatikan.
Zustimmung man nicht geben kann,
denn ungeeignet sei der Mann,
heißt es in dürren Worten dann.
Wobei scheinbar nicht int'ressiert,
wie schwer man den Senat brüskiert.
Hauptsach', Ernennung ist blockiert!
Selbst Bischof Hanke wirkt blamiert.
Weshalb er vorsichtig laviert.
Sagt, er wurd' falsch interpretiert.
Das Volk stellt angewidert fest:
die Macht der Kirche ist die Pest.
Sie nimmt der Wissenschaft den Rest
von Würde, Freiheit. Drum Protest!!!
von Peter Sutor
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Wie Problemverantwortliche das Problem Zölibat lösen.
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Einsame Spitze!
"Müller vor - noch ein Tor!", siehe Faschingsinfo 2007!
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Exzellent Exzellenz!
Bischof G.L. Müller als Rechtsjongleur! Siehe Info 5.2.07!
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Institut zur Wertschätzung geistlicher Würdenträger mit beschränkter Haftung
Zwischenzeugnis für Herrn N.N. aus N.
zur Vorlage bei der Sammelstelle für Bewerbungen um den Erzbischöflichen Stuhl für München und Freising
Herr N.N. ist seit einiger Zeit ununterbrochen als Bischof von N. beschäftigt.
Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Neuevangelisierung und die Aufräumarbeit im Interesse einer geordneten Seelsorge.
Herr N.N. verfügt über sehr gute Kenntnisse in der Dogmatik und teilweise im Kirchenrecht. Die fehlenden Kenntnisse werden mehr als ausgeglichen aufgrund bester Beziehungen zu vatikanischen Behörden. Der Wechsel vom Professorenstuhl auf den Bischofsstuhl konnte bis zum heutigen Tag nicht immer reibungslos gestaltet werden. Seine mangelnde Fähigkeit zur Selbstreflexion und zur Selbstkritik erleichtert es ihm, selbst verursachte Störungen im Betriebsablauf zu ignorieren. Sein ausgeprägter Ehrgeiz und seine überdurchschnittliche Karriereorientierung, gepaart mit nicht übertriebenem Einfühlungsvermögen sind die Voraussetzung dafür, Konflikte zu suchen, zu schüren und anderen in die Schuhe zu schieben. Versehen mit einem kirchenrechtlich robusten Mandat versteht Herr N.N. seine Aufgabe weniger als einen Dienst im Sinne eines Weichei, sondern als klerikale Herrschaft gegenüber unmündigen Laien. Er ist sehr gut in der Lage, seine eigenen Verdienste besonders hervorzuheben. Dabei scheut er konsequent keinen Aufwand für seine persönliche Pressearbeit. Mit Geschick gelingt es ihm, vor allem in Polen, wiederholt Ehrendoktorhüte zu erwerben und zu vermarkten.
Im Umgang mit Gläubigen versteht er sehr wohl zwischen unkritischen und kritischen Menschen zu unterscheiden. Dabei besitzt er die seltene Fähigkeit, auf bischofskritische Menschen direkt zuzugehen und sie als Kirchengegner und Kirchenfeinde zu identifizieren. Die klare, unverkürzte Umsetzung des christlichen Grundgesetzes zeichnen ihn auch in diesem Zusammenhang aus. Er versteht es, damit weit über die Grenzen seines Bistums hinaus auf sich aufmerksam zu machen. Es ist ihm als Vertreter seines Standes erstmalig gelungen, ein Bischöfliches Verbot zur Anrufung weltlicher Gerichte durchzusetzen, ohne sich selbst daran zu halten. Damit beweist Herr N.N. ein hohes Maß an Flexibilität und Autorität, das ihn für noch verantwortungsvollere Aufgaben geradezu prädestiniert.
Nachdem seine Bewährungsfrist in Kürze abläuft, bietet es sich an bzw. zwingt es sich geradezu auf, dass Herr N. seinen Aufstieg auf der jetzt freigewordenen Stelle des Erzbischofs von München und Freising fortsetzt. Dabei kommen ihm seine Münchener Ortskenntnisse und die Kenntnisse seines bisher von ihm beherrschten Bistums N. sehr entgegen. Nicht zuletzt sei angemerkt, dass dieser Wechsel seiner persönlichen Karriereplanung entspricht und die Möglichkeit eröffnet, einem weiteren Karrieristen ein Sprungbrett in N. zu bieten. Schließlich sind wir uns doch alle einig, dass in unserer Körperschaft des öffentlichen Rechts die Bedürfnisse des niederen Volks nicht so hochgespielt gehören.
Wichtiger Hinweis: Dieses Zwischenzeugnis ist streng vertraulich zu behandeln. Eine Übereinstimmung mit lebenden Personen ist nicht beabsichtigt und wäre reiner Zufall.
Kopie des Zw.Zeugnis an Kongregation für das Spetzlwesen
Rosenmontag, den 19. Februar 2007, Dr. hum. caus. Fridolin Durchblick
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Die Tagespost" (DT 24.12.2003): "Monsignore Wilhelm Imkamps Predigten sind eine Intensivkur gegen Kirchenverdrossenheit.... Eine halbe Million Pilger kommen alljährlich in das mittelschwäbische Marienheiligtum - vor allem, um Monsignore predigen zu hören."
- Moment mal: Brauchen die Menschen wirklich solche Kleriker, die von oben herab mit erhobenem Zeigefinger die Menschen behandeln?
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Bischof Müller – Vorreiter gegen Frauenordination!
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Aufgespießt von Annelie Hürter
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Elefant im Regensburger Porzellanladen
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Aufgespießt von Gerhard Schmidt, 83 Jahre, Cham
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Aufgespießt von Annelie Hürter
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Bischof Mixa als ein auf dem Turm stehender Wächter mit festem Blick nach Rom.
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Aufgespießt von Annelie Hürter
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Der bayerische Frauenbischof
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Die 7-Schwaben von Eichstätt
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Albtraum eines Bischofs
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Zölibat - gott- oder papstgewollt?
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Zölibatsansichten
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Sagen Kinder die Wahrheit?
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Männerberufung - Frauenabwehr
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